Mandeln – Fett aber oho

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Mandeln – Fett aber oho

Mandelbäume zählen zu den Rosengewächsen, der Gedanke alleine hat mich schon verzaubert. Denn aus den zarten Blüten, werden eher hässliche Früchte, die dann wiederum in ihrem inneren, versteckt hinter einer harten Schale, den süßen Mandelkern verbergen.

Die Natur zaubert doch immer noch am Besten. Findest du nicht?

Zauber hin oder her. Seit ich meine Ernährung umgestellt habe und konsequent Gewicht verliere, esse ich häufiger Mandeln als jemals zuvor. Diese Mandeln futtere ich dabei in unterschiedlichster Form:

Gerne über meinem Vanillequark mit Apfelkompott in Form von gerösteten Mandelblättchen. Als Bestandteil deftiger Backwaren verwende ich gerne vollfettes Mandelmehl oder auch geriebene Mandeln. Bei süßen Backexperimenten verwende ich meist entöltes Mandelmehl, was sich durch sein leichtes Marzipan-Aroma und die feine Mahlung auszeichnet. Mandelmus verwende ich darüber hinaus gerne als Basis für helle Soßen oder pimpe meinen Mandel-Chia-Pudding damit auf. Daneben mag ich natürliche auch geröstete und gesalzene Mandeln aus der Hand, so als kleine Knabberei oder schnelle Zwischenmahlzeit unterwegs.

Erst einmal die gewichtigen Fakten. 100 Gramm Mandeln haben:

  • 589 Kalorien
  • 5 g Kohlenhydrate
  • 54 g Fett
  • 22 g Protein

Das ist natürlich erst mal eine Hausnummer, die in der täglichen Energiebilanz berücksichtigt werden will. Grenzenlos Mandeln schlemmen kann sich sonst böse auf der Waage niederschlagen. Aber trotzdem, macht einige Mandeln essen ganz viel Sinn.

Was können die Mandeln für uns tun?

  • Mandeln versorgen uns mit reichlich Magnesium und Calcium sowie mit viel Vitamin B, E und Folsäure
  • Mandeln liefern viele einfach ungesättigte Fettsäuren – genau wie das Olivenöl – und einen kleinen Teil Linolsäure
  • Mandeln verbessern die Insulinsensitivität, was für Typ 2 Diabetiker günstig ist
  • Mandeln normalisieren den Cholesterinspiegel auf Grund ihrer sekundären Pflanzenstoffe
  • Mandeln senken den Blutdruck
  • Mandeln sind basisch und damit eine gute Kombination zu säurebildende Lebensmitteln
  • Mandeln begünstigen eine gesunde Darmflora und unterstützen so unser Immunsystem
  • Mandeln stärken die Knochen
  • Mandeln helfen beim Abnehmen

Wie kann etwas so Fettes beim Abnehmen helfen?

Mandeln sättigen wegen ihres Fettgehaltes und wegen des enthaltenen Eiweiß sehr gut und vor allen Dingen langanhaltend. Weniger Hunger führt insgesamt zu einer verringerten Nahrungsaufnahme. Außerdem kann unser Körper die in der Mandel enthaltenen Makronährstoffe, wie z. B. das Fett, nicht vollständig aufnehmen und scheidet einen Teil einfach nicht verwertet wieder aus. Der Grund liegt wohl in der festen Struktur und den Ballaststoffen der Mandel, die nicht vollständig aufgebrochen werden können um die Kalorien vollständig zu absorbieren. Durch diesen Umstand werden immerhin etwa 20% der Kalorien eingespart.

Leider ist es vermutlich gerade diesem Umstand geschuldet, dass bei übermäßigem Mandelverzehr der Darm gereizt werden kann, fast wie beim Verzehr von Gluten. Es ist wie bei allem, die Dosis macht das Gift.

Aber gerade jetzt, wo es auf die Weihnachtszeit zugeht, dürfen Mandelplätzchen gerne auf dem Weihnachtsteller liegen. Bitte die Finger jedoch weg von süßen gebrannten Mandeln. Der kohlenhydratreiche Zucker in Kombination mit dem Fett der Mandel, lässt sonst ganz schnell die Hüften wachsen.

Die Mandel ist toll, kann aber selbst doch nicht zaubern…

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2 Kommentare auf "Mandeln – Fett aber oho"

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Angelika Werner

Ich liebe Möhren,auch gerne frisch als Saft… Habe in irgendeiner Gruppe gelesen dass Möhren kein Low Carp währen sowie Mais und Wassermelone. Mais habe ich ja verstanden aber Möhren und Wassermelone? Also hab ich es weg gelassen

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