Happy Carb Bücher

Über mich – Happy Carb – Mein Low Carb Weg zum Glück

Betti an der Nordsee im September 2013

Betti an der Nordsee im September 2013

Mein Name ist Betti. Geboren im Jahr der ersten Mondlandung (1969), sozialisiert durch Pippi Langstrumpf, ausgestattet mit einem enormen Dickkopf und einem losen Mundwerk, habe ich mich auf den Weg gemacht und habe mein Leben komplett auf den Kopf gestellt.

Ganz spießbürgerlich lebe ich in Erbach im Odenwald in einem Reihenendhaus mit meinem tollen Mann Carsten. Beruflich war ich die letzten 20 Jahre im Bereich Personalwesen tätig und habe versucht die Interessen der jeweiligen Arbeitgeber mit denen der Arbeitnehmer in Einklang zu bringen.

Die Zeit und damit das halbe Leben vergingen wie im Flug und ganz nebenbei wuchs neben der Lebenserfahrung auch mein Körpergewicht. Und es wuchs und wuchs und wuchs. Im Sommer 2013 war ich dann gewichtsmäßig und gesundheitlich an einem Punkt angelangt, wo es notwendig wurde die Reißleine zu ziehen.

Mein Blog erzählt, wie ich dick wurde und wie ich mein Gewicht wieder verloren habe.

Gleichzeitig habe ich meiner im Oktober 2013 diagnostizierten Diabetes Typ 2 Erkrankung gehörig in den Allerwertesten getreten und bin inzwischen frei von Blutzucker regulierenden Medikamenten und das bei Messwerten, wie sie ein Stoffwechselgesunder hat.

Ganz nebenbei habe ich mich auch noch von belastenden Lebensumständen getrennt und habe mich beruflich in die Selbstständigkeit gestürzt. Wer hätte gedacht, dass aus mir alten Kuh nochmal eine Bloggerin und Autorin wird.

Betti im Juni 2014

Betti im Juni 2014

Wir haben jetzt Juli 2017 und ich habe vom Ausgangsgewicht von 132 kg fast 60 kg an Gewicht verloren, mit kleineren Schwankungen. Das habe ich in einem Zeitraum von 18 Monaten geschafft. Eine Frage die mir immer wieder gestellt wird. Es war also ein kleiner Marathon und kein Sprint. Die Verwandlung von der dicken Raupe zum Schmetterling brauchte Zeit. Wenn dich jetzt interessiert, ob ich Probleme mit der Haut habe, dann kann ich das mit einem klaren Ja beantworten. Und dennoch würde ich heute nichts anders machen und würde den Weg wieder so gehen.

Wer sich von mir inspiriert fühlt, selbst etwas für die eigene Gesundheit und die Figur zu tun, kann sich gerne an meinen Erfahrungen orientieren.

Im Prinzip habe ich keine formell nachweisbare Kompetenz in Sachen Ernährung, Medizin oder dem ganzen Krempel, außer dem, was ich mir selbst angeeignet habe. Macht aber nichts, denn wenn ich eines gemerkt habe, dann dass es kaum eine Wissenschaft gibt, in der so kontrovers diskutiert wird wie in der Ernährungswissenschaft und wo sich die Gelehrten so uneinig sind.

Wo Ernährungsformen diskutiert werden als wären es Religionen, halte ich mich raus und mache einfach mein Ding und verschwende keine unnötige Energie mit Glaubenskämpfen. Menschen sind nicht alle gleich und so sind auch deren Ernährungsbedürfnisse und Wünsche entsprechend unterschiedlich. Ich esse einfach so, wie mir mein Körper signalisiert, dass es ihm gut tut. Das ist dann schon fast mein ganzes Happy Carb Geheimnis.

Ich empfehle jedem Interessierten vor der Änderung der Ernährungsweise und vor Beginn einer sportlichen Aktivität den Hausarzt zu konsultieren und prüfen zu lassen, ob die eigene gesundheitliche Situation für eine kohlenhydratreduzierte Ernährungsweise und die sportliche Betätigung geeignet ist. Das gilt insbesondere für Diabetiker, deren Zuckerhaushalt medikamentös reguliert wird. Ich schließe jede Haftung für Schäden, die im Rahmen meiner Ernährungsweise entstehen aus. Jeder ist für das was er tut, oder eben auch nicht tut, selbst verantwortlich.

Wichtig ist mir noch zu sagen, dass ich weder zur Supersportlerin noch zur Ernährungsoberlehrerin mutiert bin, sondern immer noch eine eher bequeme, gerne lecker futternde lustige Betti geblieben bin. Nur eben etwas anders und vor allen Dingen leichter. Low Carb war und ist für mich der Weg, der einfach zu mir passt und gut im Alltag umsetzbar ist, ohne sich mit schwer auszuhaltenden Verboten rumschlagen zu müssen.

Von daher, wenn ich das schaffe, dann kann das jeder schaffen. Ich bin nämlich auch nicht anders als du und musste einiges an Hindernissen überwinden. Hab den Mut es zu versuchen, auch wenn du dich vielleicht schon aufgegeben hast, so ich wie ich es hatte. Manchmal ist es doch möglich, das vermeintlich Unmögliche zu packen.

Alles worüber ich schreibe, stellt meinen persönlichen subjektiven Blick auf die Dinge dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wissenschaftliche Korrektheit. Ich biete auch keine Ernährungsberatung an, sondern will inspirieren und zur Hilfe zur Selbsthilfe motivieren.

Vielen lieben Dank für deine Aufmerksamkeit und die Motivation, die ich aus meinem Blog und den daraus entstehenden Kontakten für mich ziehen kann.

Betti

 

Weiter mit “Rückblick, oder wie ich dick wurde …

Übersicht:

  1. Über mich – Happy Carb – Mein Low Carb Weg zum Glück
  2. Rückblick, oder wie ich dick wurde …
  3. Frühjahr / Sommer 2013 – Die Weichen werden gestellt
  4. Oktober / November 2013 – Die Reha
  5. Dezember 2013 – Christmas Shopping New York und Weihnachten
  6. Januar bis Juli 2014 – Zeit der Veränderung
  7. Diabetes Typ 2 – Mein Weg ohne Medikamente
  8. Was danach geschah

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87 Kommentare auf "Über mich – Happy Carb – Mein Low Carb Weg zum Glück"

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Sorina
Sorina

Hallo, ich habe gerade erst die Diagnose Diabetes Typ 2 bekommen und weder Ernährungstipps noch sonstiges bekommen. Die Diagnose und ein Rezept für Metformin, das war’s. Einen Termin bei einem Diabetesarzt habe ich in vier Wochen und nun versuche ich im Internet genug Informationen zu bekommen. Zum Glück bin ich auf ihre Seite gestossen aber es bleiben noch viele Fragen. Zuerst einmal habe ich große Hochachtung vor dem was sie bisher geschafft haben. Jetzt auf Kartoffeln und Nudeln zu verzichten ist für mich noch ein großer Schrecken. Aber ich muss was ändern. Sport und Bewegung waren für mich bisher ein Fremdwort, bin ich doch sehr übergewichtig und vor allem mit Wirbelsäulenerkrankungen geplagt. (Ich gehe am Rollator schon seit sieben Jahren). Als ich aber einige ihrer Rezepte überflogen habe war ich, nach anfänglich großer Freude, schnell wieder desillusioniert. Diese Zutaten sind für meinen äußerst schmalen Geldbeutel nicht machbar. Natürlich haben sie tolle Ideen, es sind wirklich tolle Rezepte und alles klingt für mich stimmig und erstrebenswert. Aber als Arbeitslose werde ich das niemals umsetzen können. Trotzdem werde ich das was für mich machbar ist nutzen und sage danke für diesen tollen Blog.

Anonym
Anonym

Hallo liebe Betty,
wie erstaunt war ich, als ich auch zwei Bücher in der Stadtbücherei Friedrichshafen gefunden habe.
Diese habe ich gleich “einverleibt” und mitgenommen. Ich kann diese Lektüre zweimal für vier Wochen verlängern, so dass ich viel Zeit habe, dieses zu verarbeiten.
Ich werde es gleich heute Abend als meine Bettlektüre verwenden, sodass ich anschließend
“l e i c h t e” Träume habe.
Noch eine Frage zu den verschiedenen Zutaten: Muss ich diese Zutaten z.B. Erythrit usw. unbedingt kaufen ?
Wenn ja, ist es bei Ihrem Shop billiger als im Supermarkt ?

Auf Ihre Antwort freue ich mich jetzt schon !

Mit freundlichem Gruß vom Bodensee
Christa Fischer

Jenny
Jenny

Da sitze ich nun im Urlaub in Antalya und lese dieses tolle Buch… ich schüttel nur den Kopf…. über mich … und es fühlt sich an, als hätte ich selbst dieses Buch geschrieben.
Ich habe bisher “nur” die Diagnose Insulinresistenz und bin auf der Suche, nach Ernährungstips auf dieses Buch gestoßen. Wunderbar.
Die Suche hat ein Ende. Ich freue mich auf das, was nun kommt. Vielen Dank

Ümit
Ümit

Hallo Betti, ein schöner und inspirierender Blog! Seit März gehöre ich zum erlauchten Kreis vom Typ 2 Diabetes. Die Diagnose war ein Schock, aber wenn ich ehrlich bin und jetzt so darüber nachdenke auch irgendwie zu erwarten, dass das Übergewicht/unbewusste Essen nicht lange gut gehen kann. Es gab Rückblickend bei mir genug Warnungen aus dem familiären Umfeld und vor allem dem Arzt 😀
Wie ging es Dir damals? Wurdest Du damit konfrontiert à la “Ich habe es Dir doch gesagt, dass so etwas passiert”? Hintergrund meiner Frage ist: Dein Blog wirkt unheimlich positiv. Ich sehe, da alles noch so frisch ist, eher dunkle Wolken und Unverständnis von Familie und Partnerin, warum ich meine Ernährung so radikal und schnell umstelle bzw. komplett mein eigenes Ding mache, also kurz gesagt: Wie schlimm wird es mit den Besserwissern? 😉

Ich habe noch viel nachzulesen hier. Ich bin gespannt was mich noch erwartet in diesem neuen Leben mit der Krankheit. Aber erstmal herzlichen Dank an Dich für die umfangreiche Lektüre!

Viele Grüße
Ümit

U.Bausch
U.Bausch

Hallo, ich bin seit einigen Monaten begeisterter Low Carbler, nicht zuletzt Ihres wunderschönen Buches wegen, das ich sehr liebe und aus dem ich schon viele leckere Rezepte ausprobiert habe. Das Abnehmziel von 6kg ist erreicht und Dank Low Carb kann man das Gewicht spielend halten. Mit Facebook habe ich nichts auf der Uhr, sozusagen, und erhoffe mir so auf diesem Wege, die Antwort auf eine brennende Frage: Wie um alles in der Welt schaffe ich es, das die Rosinen in dem sehr leichten und flüssigen Teig für den Rosinenstuten nicht auf den Boden sinken? Ich habe es schon ausprobiert die Rosinen erst nach 10 Minuten Backzeit in dem Teig zu verteilen, trotzdem sind sie alle komplett auf den Boden versunken… Worin besteht der Trick? Ich liebe dieses Rezept als tolle Alternative zu herkömmlichem Stuten. Können Sie mir bitte verraten was ich falsch mache? Mit lieben Grüßen
U.Bausch

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