Diabetes Typ 2 und Ernährung – Mein Weg ohne Medikamente

An Diabetes Typ 2 zu erkranken, hatte ich in meiner Lebensplanung eigentlich nicht vorgesehen.

Betti in Italien im Mai 2013 - Diabetes Typ 2 – Mein Weg ohne Medikamente

Betti in Italien im Mai 2013

Und auch, wenn ich in der Vergangenheit alle klassischen Voraussetzungen für die Diabetes Typ 2 Erkrankung erfüllt habe, wie

  • Übergewicht
  • Bewegungslosigkeit
  • gestörter Fettstoffwechsel
  • viel viszerales Bauchfett
  • genetische Vorbelastung
  • langanhaltender Dauerstress
  • ungünstige(s) Ernährung und Essverhalten

kam die Diagnose für mich im Oktober 2013 überraschend und erschütterte mich bis ins tiefste Mark. Ich fühlte ich mich zuvor doch immer so unkaputtbar, egal wie schlecht mich und meinen Körper behandelt hatte.

Der Befund war wie so häufig ein Zufallsbefund, war ich doch zu dem Zeitpunkt eigentlich wegen eines Erschöpfungszustandes als Patientin in einer Reha-Klinik.

Aber wer suchet der findet, und die Ärzte in der Klinik wurden bei mir reichlich fündig.

Die Diagnose

Mit einem Nüchtern-Blutzucker von 242, einem Langzeitwert (HbA1c) von 9,2 und einem eindeutigen Ergebnis beim Glucose-Toleranz-Test wurde mir folgendes mitgeteilt:

„Frau Meiselbach, sie leiden an einer manifesten Diabetes Typ 2 Erkrankung“.

Direkt setzte sich die übliche Diabetes-Maschinerie in Gang und ich startete mit regelmäßigen Blutzucker-Messungen und der Einnahme eines Medikaments (Metformin) was mir helfen sollte, meinen Blutzucker wieder ins Lot zu bringen.

Meine größte Angst nach der Diagnose war, dass ich mir zukünftig regelmäßig Insulin spritzen müsste. Woher diese Aversion kam, kann ich nicht sagen, aber in Alpträumen sah ich mich wie ein Fixer mit Spritzen hantieren. Ich hatte ja damals als Frischling noch keine wirkliche Ahnung, wie die Regulierung des Zuckerhaushalts vonstattengeht, und mit welchen modernen Insulin-Pens heute gearbeitet wird.

Es geht auch ohne Insulin

Aber mit mehr Informationen zur Krankheit wurde mir schnell klar, dass wenn ich nicht selbst etwas tue, ich wirklich ganz schnell beim Insulin landen würde. Ich begann mich also sehr aktiv mit der Krankheit auseinandersetzen und lies auch den Gedanken, mein Leben nachhaltig zu verändern, näher an mich heran.

Betti beim Nordic Walking - Diabetes Typ 2 – Mein Weg ohne Medikamente

Beim Nordic Walking

Jetzt bin ich von Haus aus eine eher bequeme und essfreudige Person, die nur sehr ungern an bestimmten Dingen etwas ändert. Aber es musste etwas passieren, auch wenn ich im ersten Moment noch nicht so genau wusste, was das denn in der Folge für mich, für meine Diabetes Erkrankung und für mein weiteres Leben bedeuten würde.

In der obligatorischen Diabetes-Schulung fiel es mir erst einmal wie Schuppen von den Augen, an was für einer bescheidenen Krankheit ich da erkrankt bin. Einmal da, ist sie nicht mehr zu verjagen und macht einem den Rest des Lebens, das Leben schwer. Wenn es dumm läuft, erkrankt man im Verlauf der Diabetes Typ 2 Erkrankung an mannigfaltigen Folgeerkrankungen, die alle sehr unerfreulich sind und am Ende häufig einen vorzeitigen Tod zur Folge haben.

Diese unerquicklichen Aussichten mobilisierten meinen unbedingten Willen meiner Diabetes Erkrankung ganz resolut den Krieg zu erklären. Und ich suchte mir eine Strategie aus die es mir ermöglichte, mein bisheriges Leben ohne großen Verlust an Qualität weiterzuführen, aber der Diabetes Erkrankung dennoch wirksam Paroli bieten konnte.

Mut zur Veränderung

Natürlich musste sich etwas ändern, und ohne einen echten Veränderungswillen geht es auch nicht. Aber das Wie und Was ist entscheidend!

Über meinen Weg zu einem gesünderen Leben und wie ich meiner Diabetes Erkrankung so richtig in den Allerwertesten getreten habe, handelt unter anderem mein bunter Blog.

Und mein Weg ist vielschichtiger, als du jetzt vielleicht denkst. Denn ich habe die Krankheit aus mehreren Perspektiven in die Mangel genommen und habe nach den gewonnenen Erkenntnissen auch nicht davor zurückgeschreckt, unliebsame und schwere Entscheidungen zu treffen, die in der Folge wirklich mein ganzes Leben grundlegend verändert haben.

Aber auch diese Entscheidungen waren Teil meines Kampfes gegen den Diabetes Typ 2:

Essen mit Genuss - mit diabetesgerechter Ernährung die Krankheit bekämpfen

Essen mit Genuss

  • deutliche Gewichtsreduzierung (über 55 kg)
  • regelmäßige moderate Bewegung
  • Umstellung auf eine kohlenhydratreduzierte Kost (Low-Carb) mit einer diabetesgerechten Ernährung
  • Beseitigung von belastenden Lebensumständen / Jobsituation
  • aktive Entspannung und Stressbewältigung / ausreichend Schlaf

All diese Veränderungen haben in der Kombination dazu geführt, dass ich meine Diabetes Typ 2 Erkrankung heute im Griff habe. Aber das ging nicht von heute auf morgen und ja, es war mit Arbeit verbunden. Aber immer nur in einem Umfang von dem ich nie dachte: Es macht jetzt keinen Spaß mehr oder es schmeckt mir nicht.

Mein Happy Carb Prinzip

Dank meines Happy Carb Prinzips pflege ich heute einen diabetesbremsenden Lebensstil mit einer passenden diabetesgerechten Ernährung, der mit der größtmöglicher Lebens- und Genussqualität daherkommt und dadurch für mich auch langfristig gut funktioniert. Das ist sicherlich auch Geschmackssache und hängt von den persönlichen Gewohnheiten und Wünschen ab. Aber für mich passt das so sehr gut und vielleicht ist es für dich ja auch eine Überlegung wert.

Ich hoffe, dass ganz viele meiner Leser/innen meinem Beispiel folgen und ebenfalls versuchen diesen, oder einen ähnlichen, Weg zu gehen. Natürlich immer in Abstimmung mit dem eigenen Diabetologen und Hausarzt, insbesondere wenn Medikamente genommen werden, die eine Unterzuckerung hervorrufen können.

Immer schön Schritt für Schritt. Man kann eigentlich nur gewinnen…

Der Erfolg beim Kampf gegen den Diabetes Typ 2, liegt in der dauerhaften Veränderung der Lebensweise. Mit Schnellschüssen und vorübergehenden Maßnahmen ist niemanden geholfen.

Die Erkrankung kehrt sonst schneller zurück als ein Bumerang.

Meinen Weg, kannst du hier im Blog verfolgen.

Natürlich findest du auf meiner Seite auch eine Menge Low Carb Rezepte für eine diabetesgerechte Ernährung, die alle darauf ausgelegt sind den Blutzuckerspiegel nicht zu stark ansteigen zu lassen. Die Bauchspeicheldrüse zu schonen, bzw. Kohlenhydrate nur noch in dem Umfang zu sich zu nehmen, wie es die Bauchspeicheldrüse mit der eingeschränkten Insulinproduktion eben noch schafft, ist Teil des Happy Carb Prinzips.

Mein Langzeit-Blutzucker war übrigens im Oktober 2015 bei einer tollen 5,1 und das inzwischen vollkommen ohne Medikamente.

Im Oktober 2013 hatten mir die Ärzte noch mitgeteilt, dass ich für immer Medikamente nehmen müsste und über kurz oder lang zusätzliches Insulin brauchen würde.

Betti Vorher-Nachher - Diabetes Typ 2 – Mein Weg ohne Medikamente und passender Ernährung

Vorher – Nachher

Glücklicherweise ist es anders gekommen…


Diabetes Typ 2 - nicht mit mir! von Bettina Meiselbach
Diabetes Typ 2 – nicht mit mir!
Erfahre mehr in meinen Buch Diabetes Typ 2 – nicht mit mir! und in meinem Diabetes Kochbuch “Meine liebsten Low-Carb-Rezepte”.

Alle Informationen und Bestellung

Zum Blogbeitrag: Der Wolf im Schafspelz

Alle Artikel zum Thema Diabetes Typ 2

Übersicht:

  1. Über mich – Happy Carb – Mein Low Carb Weg zum Glück
  2. Rückblick, oder wie ich dick wurde …
  3. Frühjahr / Sommer 2013 – Die Weichen werden gestellt
  4. Oktober / November 2013 – Die Reha
  5. Dezember 2013 – Christmas Shopping New York und Weihnachten
  6. Januar bis Juli 2014 – Zeit der Veränderung
  7. Diabetes Typ 2 – Mein Weg ohne Medikamente

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66 Kommentare auf "Diabetes Typ 2 und Ernährung – Mein Weg ohne Medikamente"

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Franziska Hann
Franziska Hann

Hallo Betti,

danke für Deinen Mut Deine Geschichte ins Netz zu stellen und die damit verbundene Motivation. Deine Seite habe ich meinem Schwager empfohlen der sich auch mit Diabetes 2 rumärgert und die Kurve nicht kriegt….

Ich selber wiege zuviel und war bislang immer der Meinung es sei alles kein Problem die “paar” Kilos wieder wegzubekommen. Pustekuchen!!! Ich habe die Bücher von Kirsten Wendt gelesen und irgendwann machte es “klick” bei mir im Kopf und seitdem klappt es auch mit dem Abnehmen. Über Kirsten bin ich auf Deinen Blog gekommen und verfolge seitdem aufmerksam was sich bei Dir alles tut. Respekt und Hut ab sage ich nur!

Hauptauslöser ist jedoch mich einmal ganz herzlich für Deine Rezepte und Verlinkungen zu den einzelnen Spezialitäten zu bedanken. Die Rezepte sind lecker und alltagstauglich. EIne gute Idee sind Deine Bücher von denen ich zu Weihnachten einige verschenken werde.

Ich wünsche Dir weiterhin eine stabile Gesundheit und viel Erfolg bei der Umsetzung Deiner Ziele.

Liebe Grüße
Franzi

Karola Gennen
Karola Gennen

Hallo Betti,

seit 4 Stunden lese ich jetzt hier in diesem phantastischen Blog, den ich über FB gefunden habe. Müßig zu sagen, wie begeistert ich bin – das haben vor mir schon viele viele andere getan. Für mich persönlich ist es ein absolutes Highlight des Internets :-). Vieles Deiner Lebensgeschichte ist mir sehr vertraut mit der Ausnahme, daß ich schon als Kind übergewichtig war und mich eigentlich nicht anders kenne. Mit 14 Jahren ging der Diät-Stress los: 1000-Kalorien, Brigitte-Diät, Fasten, Psychotherapien, Esstherapie beim Psychologen, Kur – das ganze Programm rauf und runter. Schwierige private Situation durch kranken Ehemann, harter Job mit Mörder-Stress als Anwaltssekretärin – schließlich der Burnout und die frühe Rente. Dazwischen 2 Magenverkleinerungen, mithilfe derer ich wenigstens einige Jahre mein Gewicht auf ein erträgliches Maß runterbringen und halten konnte. Nun bin ich 62 und mein Gewicht ist wieder mal bei stolzen 154 kg angekommen (bei einer Größe von 1,88).

Am 4. Juli mußte ich meine 3. Hündin (und vielleicht meine letzte) begraben und pünktlich einen Tag darauf konnte ich nicht mehr laufen. Meine Knie machen nicht mehr mit – merkwürdig, was die Psyche alles schafft. Aber es hilft wohl nichts: Ich muß gegen diese Schmerzen mich bewegen – auch ich habe Nordic Walking favorisiert, da ich einen Park direkt vor der Haustüre habe. Außerdem habe ich mich vor 3 Wochen zum xten Mal bei WW angemeldet – es hilft mir, auf diese Weise die Menge meiner Nahrungszufuhr zu kontrollieren. Aber parallel dazu bin ich von der LowCarb-Methode schon lange sehr angetan und will mich auch in diese Richtung entwickeln. Mein Problem dabei sind – neben dem Brot – allerdings die Kartoffeln: Ich bin ein Kartoffelkopp und es fällt mir schwer zu akzeptieren, daß sie wirklich ein schlechter Kohlehydratträger sein sollen. Ich habe in meinem langen Leben so viele Ernährungserkenntisse gehört, die sich später alle als falsch erwiesen haben, daß ich mich frage, ob das denn wirklich so stimmt. Zumal man heutzutage kaum noch mehlige Kartoffeln bekommt bzw. ja auch nicht kaufen muß.

Dein Blog wird mir wie vielen anderen hier eine enorme Hilfe sein. Insbesondere Deine klaren Auflistungen, wo man welche Zutaten bekommt, finde ich einfach großartig. Zucker habe ich bereits seit geraumer Zeit aus meinem Haushalt verbannt, als ich auf Xucker aufmerksam wurde und dort bestellt habe. Alles andere, wie Mandelmehl, Kokosöl oder Flohsamen etc. sind für mich noch absolutes Neuland und ich bin gespannt, wie das schmeckt.

Ich werde mich sicherlich noch öfter mal hier melden und von meinen Fortschritten berichten. Erst einmal vielen Dank, daß es Dich und diesen Blog hier gibt. Vielleicht finde ich ja nun endlich auch meinen Weg.

Liebe Grüße – Karo

Anonym
Anonym

Hallo Betti
, eine wirklich tolle Seite mit super Rezepten.Ich finde es klasse wie du deine Situation nach der Diabetesdiagnose beschrieben hast.Ich finde mich in vielem wieder und es motiviert mich sehr… DANKESCHÖN

Iris
Iris

Hallo Betti,

zufällig bin ich auf deine Webseite gestoßen, und habe mich durch gelesen. Ich kann mich in vielen Dingen die du beschreibst identifizieren. Meine Umstände sind eine Folge von persönlichen Ereignissen, Nackenschläge die mich zu Boden warfen. Angefangen hat das im Jahr 2006/2007 als ich meinen Vater wegen eines Krebsleiden bis zum Ende Feb.2007 pflegerisch bis zum erliegen seiner Krankheit begleitete. Jetzt konnte ich meine ganze Kraft und Energie auf meine Mutter lenken, die seit mehr als 30 Jahren an Elefantiasis gelitten hat, und sie pflegen. Zusätzlich war ich noch berufstätig (Dipl.Sozial Sacharbeiterin | Psychologin). Des weiteren habe ich da auch noch meinen Sohn (heute 19) der seit Geburt Autist ist.

Nun zurück zu meiner Mutter, die ich etwa 10 Jahre pflegte, bis sie 2012 an ihrem leiden (MSRA/Krebs) erlag. Die Bindung zu meiner Mutter was so innig, dass es mich aus dem Leben riss. Ich dachte damit umgehen zu können, und wäre darauf vor bereitet gewesen, doch da habe ich mich getäuscht. Ich muss hier noch eben erwähnen, dass ich 2011 einen Menschen habe kennengelernt, von dem ich dachte, dass ist er für den Rest deines Lebens, aber auch hier wurde ich wieder eines besseren belehrt. 2015 trennten sich unsere Wege.

Das ganze hat mich abstürzen lassen. Wie eine Schlange, leise und schleichend an dich heran winden, nahm ich immer weniger am realen Leben teil, und der PC wurde mein bester Freund. Das www wurde zu meiner virtuellen Welt. Niemand kommt mir zu nah, keiner kann dich verletzten, und wenn es mir zu viel wird, kann ich die Seiten weg klicken, und alles ist wieder ok. 1 1/2 Jahre nach dem ich mich von einem Rosenkrieg erholt habe, musste ich zum Doc. Grund: ich schlief immer urplötzlich auf dem Sessel ein. Als hätte man mir einen Schlag versetzt. Manchmal wachte ich 2-4 Stunden später wieder auf. Meine Beine nahmen Formen an, die mich an die meiner Mutter erinnerten. Am Fersenballen hatte ich an beiden Füßen einen Druckschmerz der zum die Wände hoch ging, so stark war, dass ich sie hätte gerne abhacken können.

Nun ja, also ab zum Doc, doch nur wie? Laufen war nur noch innerhalb der Wohnung möglich, wenn ich dann mal durch kam. Und wehe ich sah die Türklinke, oder es klingelte. Angst war das schon nicht mehr, nein ich schob richtig Panik. Meine Freundin rief mich an, und sagte, ich klingel 2x dann machste auf. Denkste, sie hat es an mehren Tagen versucht, auf einen Kaffee vorbei zukommen. Ohne Erfolg. Sie rief mich wieder an, und wir unterhielten uns 3-4 Stunden sicher, bis sie zum Schluss dann doch in meiner Wohnung stand, und Ihren Kaffee bekam. Ich sah es in ihrem Gesicht, der Blick des entsetzten als sie mich sah, den Tränen nah, unterhielten wir uns bis in die späten Abendstunden.

Am 11.April 2016 hatte ich nach 10 Jahren (war ja nicht Krank) einen Termin beim Doc. Blutdruck super. Die Werte des Lungenfunktionstest waren auch im normalen Bereich. Da meine Waage länger kein Gewicht mehr gemessen hatte, stand ich dann beim Doc drauf. Auch wenn ich mehr erwartet hatte, war ich doch erschrocken. 40 Kilo in 4 Jahren mehr auf den Rippen zu haben ist schon Krass. Das was andere abnahmen, hatte ich zugenommen. Frau Doktor hat sich riesig gefreut mich zu sehen und war Stolz auf mich, dass ich es geschafft habe in die Praxis zu kommen. Gut wenn meine Nachbarin mich nicht gefahren hätte, wäre das auch nichts geworden. Ich stand dann also vor der Praxis, die Sonne strahlte mich an, ich nahm tief Luft und genoss es FREI zu sein. Raus aus meinen Zwängen und Ängsten, doch weg waren sie damit noch lange nicht. Ein herrliches Gefühl. Dann stand ein zweiter Termin an. Ich kam vom Glauben ab, als mir meine Ärztin mitteilte, dass ich Diabetes Typ II bin. Mit aufgerissenen Augen flossen mir wie ein Wasserfall die Tränen raus. Was habe ich mir nur selbst angetan?

Fassungslos saß ich wieder zu Hause in meinem Sessel, und fiel in mich ein. Ich wusste nur zu gut, wie das ganze Enden könnte. Ich musste aufpassen dass es mir nicht egal werden würde, hatte sich mein Leben bisher wie ein roter Faden nur so durch die Hölle gezogen. Ich brauchte eine weile um das zu verarbeiten und zu realisieren. Mein Schlafrhythmus musste ich nun als erstes ändern. Aus war es,die Nacht zum Tage mache. Langsam aber sicher schaffe ich es um 1 Uhr zu Bett, und kann ca.4-6 Stunden liegen, leider nicht immer schlafen. Mittlerweile habe ich die Erwerbsminderungsrente durch. Einen Antrag auf Befreiung bei der KK ist auch schon gestellt. Habe einen speziellen Rollator mit Sitzgelegenheit. Erhalte Lympfdrainage, jeden Morgen wird gepüttert. (Beine wickeln) Ein Rad fehlt hier jedoch noch, dass alles laufen kann wie es soll, und das ist die med.Fußpflege. Das ist etwas schwieriger aber nicht unmöglich. Seit geraumer Zeit habe ich mich mit LowCarb beschäftigt, und belesen. Ich habe bereits einen Ordner angelegt, in der alle Rezepte vorhanden sind, dich ich bereit bin zu kochen. Ich habe vorher noch einen Termin mit meinem inneren Schweinehund. dem muss ich die Meinung geigen damit das ganze auch funktioniert. Wie du lesen kannst, steh ich noch ganz am Anfang.

Oh, ist was lang geworden 🙂 aber wer kennt es nicht, wer einmal im Fluss ist, denkt nicht da drüber nach.

Sonnige Grüße Iris

Olli
Olli

Krasse Story,
Respekt vor den vielen zum Teil großen Veränderungen die du in die Wege geleitet hast.
Ich wünsche Dir alles Gute für die Zukunft und Danke für die motivierende Lebensgeschichte!

Nette Grüße aus dem Allgäu
Olli

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