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Ungarischer Sauerkraut-Gulaschtopf

Fleisch

Ungarischer Sauerkraut-Gulaschtopf

Sauerkraut, Paprika und Rindergulasch verbinden sich im Ofen ganz wunderbar aromatisch…

5 Portionen

1 kg Steckrübe in mundgerechte Stücke geschnitten
500 g Paprika bunt in gröbere Würfel zerkleinert
500 g Zwiebel in Ringe geschnitten
2 Knoblauchzehen gehackt
580 g Sauerkraut (wir hatten eine Dose Mildessa)
750 g mageres Rindergulasch
100 g Tomatenmark
1 EL Paprika edelsüß, 1 EL Paprika rosenscharf
1 EL getrockneter Majoran, 1 EL getrockneter Thymian
3 Lorbeerblätter getrocknet
3 TL Gemüsebrühe als Pulver
1 TL Kümmel ganz
1 TL Erythrit
250 g Schmand 20%
Salz und Pfeffer
15 g Kokosöl

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen

Das Kokosöl in einem großen ofenfähigen Topf mit Deckel (ich verwende immer einen großen gusseisernen Bräter)  erhitzen und das Rindergulasch scharf anbraten. Das Gulasch soll braune Stellen bekommen und Röstaromen entwickeln. Dann die Zwiebeln mit hinzufügen und kurz anschwitzen. Jetzt alle Würzmittel, den Knoblauch und das Tomatenmark zufügen. Gut durchmischen und die Steckrübenstücke dazu geben. Als letztes noch die Paprikastücke und das Sauerkraut hinzu geben und alles kräftig durchrühren.

Den Topf mit dem Deckel schließen und so in den Backofen stellen. Die Backofenzeit beträgt insgesamt 2 Stunden. Nach 45 Minuten einmal durchrühren und nach weiteren 45 Minuten erneut durchrühren und jeweils wieder zurück in den Ofen stellen.

Das ist zwar eine lange Zeit, aber je länger der Topf im Ofen steht, desto besser wird der Sauerkraut-Gulaschtopf.

Nach den 2 Stunden im Ofen den Topf wieder auf den Herd stellen und kräftig durchrühren. Als letzten Schritt noch den Schmand unterrühren und mit Salz und Pfeffer final abschmecken.

Das Gerich sieht vielleicht nicht schön aus, schmeckt aber sensationell gut. Aufgewärmt am Tag darauf sogar noch besser.

Die Nährwerte* pro Portion/Person (von insgesamt 5):
Kalorien: 473 kcal
Kohlenhydrate: 28,3 g
Fett: 21,0 g
Eiweiß: 40,6 g

Guten Appetit

Fragen zu den Zutaten? Hier geht es zu den Low-Carb-Zutaten-FAQ und hier gibt es Einkaufstipps.
Zur Gesamtübersicht meiner Low-Carb-Rezepte.

* Nährwertangaben ohne Gewähr. Basis der Berechnung sind die von mir verwendeten Lebensmittel. Abweichungen und Fehler sind trotz aller Sorgfalt nicht ausgeschlossen.

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36 Kommentare auf "Ungarischer Sauerkraut-Gulaschtopf"

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Sandra
Sandra

Guten Abend Betti,

lecker, lecker, lecker!!! Was für ein geniales Essen. Ich hatte leider keine Steckrüben bekommen und Kohlrabi genommen. Habe auch keine sooo große Pfanne und schon gar keinen Bräter, aber ich hab dann zum Schluß einfach alles in einer großen Auflaufform gemischt und mit Alufolie abgedeckt. Ging auch sehr gut.
Für meine Jungs hab ich Kartoffeln dazu gekocht, aber da kam kaum was weg. 🙂 Hat einfach auch ohne Beilage super geschmeckt und für 5 Portionen mehr als ausreichend. Wir essen morgen nochmal dran. 😉
Mal wieder ein großes Dankeschön an Dich!

Schönen Abend und viele Grüße aus Blaubeuren
Sandra

Silvia
Silvia

Hallo, Betti,
schon als ich das Rezept auf facebook gelesen habe, dachte ich mir, das wäre doch was für den Slowcooker. Und habe es am Wochenende auch gleich ausprobiert. Die Steckrübe habe ich durch Knollensellerie ersetzt. Rübe geht bei mir garnicht. Nachmittags geschnibbelt und über Nacht geköchelt. Was soll ich sagen: genauso lecker wie es die ganze Zeit duftete, hat es dann auch geschmeckt. Das ideale Essen für kalte Tage. Vielen Dank für dies tolle Rezept.
LG Silvia

Bine
Bine

Mmmmh liebe Betti, auch dieses Rezept ist wieder unglaublich lecker 🙂 Meinem Freund hat es auch sehr gut geschmeckt. Freu mich heute schon auf Teil 2 vom Gulaschessen!

Daniela
Daniela

Nachdem wir nun gegessen haben, nehme ich alles zurück 🙂 War so im Verbund mit den anderen leckeren Zutaten doch nicht bitter, nur ziemlich al dente trotz 2 Stunden Garzeit.Aber das war gar nicht schlimm. 😉
Es war megalecker – vielen Dank für das tolle Rezept!

Daniela
Daniela

Hallo Betti,

habe gerade dieses super Gericht im Ofen, in ca. 20 Min. ist es fertig. 😉
Soeben mal ein Stück Steckrübe rausgefischt und getestet und sie schmeckt leicht bitter. 🙁
Hast du das auch manchmal….?
Ich hatte vor so einigen Jahren einmal und dann nie wieder Steckrübe gemacht, die total bitter war. Dachte mir dann, dass dieses Gemüse wohl so schmeckt und daher nix für uns ist.
Nun vor kurzem nochmal todesmutig probiert, mit Speck, Zwiebeln und Sahnesoße im Ofen überbacken – sehr lecker und kein bisschen bitter. Eher süßlich-nussig. Bei diesem Essen vor zwei Wochen hatte ich sie aber vorgekocht – evtl. werden so die Bitterstoffe rausgekocht?
Nun bin ich wieder ganz enttäuscht, der Sauerkrauttopf riecht soooo lecker, aber die Steckrübe werden wir wohl eher nicht essen. Schade… 🙁
Vielleicht hast du einen Tipp für mich für die Zukunft?

Ganz liebe Grüße
Daniela

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