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Betti in der Blood Sugar Lounge – Du bist Typ 2? Halt besser die Klappe!

Diabetes

Betti in der Blood Sugar Lounge – Du bist Typ 2? Halt besser die Klappe!

Erneut erfreue ich die Blood Sugar Lounge mit meinen süßen Worten…

Wow, das Thema Diabetes ist seit einigen Wochen präsenter als je zuvor in meinem Blog.

Erst der Beitrag zur Mund- und Zahnpflege für Diabetiker, Anfang der Woche mein Wunschzettel zum Weltdiabetestag, und jetzt bin ich zu Gast im Online-Portal Blood Sugar Lounge.

Blood Sugar Lounge Community

Findest du das eigentlich gut oder eher doof? Ich überlege nämlich, dem Thema Diabetes mehr sichtbaren Raum in meinem Blog zu geben, auch was die Seitennavigation angeht. Bin aber total unschlüssig, ob ich damit viele „nur“ Low-Carb-Fans vergraule. Eine schwierige Entscheidung und wir haben hier auf dem heimischen Sofa schon schwer diskutiert.

Zurück zum roten Sofa der Blood Sugar Lounge, denn ich durfte mal wieder einen Beitrag beisteuern, den ich dir nicht vorenthalten will. Heute geht es um die Diskriminierung von Typ-2-Diabetikern, die durch das Image von Typ 2 als vermeintliche „Dickenkrankheit“, mit einer Menge von Vorbehalten und Anfeindungen kämpfen müssen. Das tut weh und raubt Energie, die viel sinnvoller eingesetzt werden könnte.

Aber lies besser selbst, vielleicht hast du ja auch schon negative Erfahrungen gemacht und kannst davon berichten.

Viel Spaß bei deinem Besuch in der Blood Sugar Lounge und beim Lesen meines Beitrages:

Du bist Typ 2? Halt besser die Klappe!

Dankeschön.

Happy Grüße Betti

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20 Kommentare auf "Betti in der Blood Sugar Lounge – Du bist Typ 2? Halt besser die Klappe!"

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Anonym
Anonym

Liebe Betti!

Das Lesen der Kommentare hier macht mir erst so richtig klar, wie wichtig das ist, was Du hier machst!

Ich selbst bin keine Diabetikerin und habe daher nicht so den Einblick, wie es Diabetikern nach der Diagnose ergeht, dass es ein Glücksspiel ist, auf welchen Weg sie geschickt werden…
Auch als Nicht-Betroffene lese ich jeden Deiner Beiträge, auch die speziell über Diabetes, denn ich finde sie hochinteressant. Nie käme ich auf die Idee, Dir solche Beiträge anzukreiden – geschweige denn, dass ich dazu das Recht hätte, sozusagen hier in Deinem Revier. Wen’s nicht interessiert, der soll’s halt nicht lesen, fertig.

Meine Unterstützung hast Du, mach die „Diabetes“-Rubrik, und hoffentlich finden ganz viele Diabetiker hierher und können von Deinen Erkenntnissen profitieren.

LG
Angge

Michaela
Michaela

Hallo Betti!
Dafür! Ich fände es großartig, wenn du dem Thema Diabetes mehr Raum gibst. Interessierte werden jubeln, der Rest solls halt nicht anklicken…
Durch meine Arbeit, aber auch im familiären und privaten Umfeld habe ich viel mit Diabetes zu tun. Klar, ich kenne die medizinischen Hintergründe und könnte aus dem Stehgreif einen Vortrag halten und ich kenne auch die ganzen Vorurteile und Vorbehalte.
Aber ich sehe auch, daß viele Diabetiker eben alles als gegeben hinnehmen. Der Doc gibt mir meine Medikamente, dann mach ich eben noch ne Ernährungsberatung (DGE Zertifiziert… schauder), oh toll, alles beim Alten… Eigentliches Wissen über oder Verstehen der Erkrankung: leider Fehlanzeige… Da wo du angefangen hast nachzudenken und zu überlegen, ob du denn nicht selbst Einfluß nehmen kannst, schaltet der Großteil der Normalverbraucher ab. Gut, kann ich teilweise verstehen, wenn ich mir so manche dröge Infobroschüre anschaue oder mir eine geradezu ausgezehrte Ökotrophologin einen Vortrag über gesunde Ernährung hält.
Aber da könntest du meiner Meinung nach Abhilfe schaffen. Wenn du hier schreibst ist das nicht dröge und abstrakt, sondern absolut lebensnah und eben autentisch. Sowas mag man hören/ lesen und sowas kann ich auch ohne Problem weiterempfehlen. Dabei meine ich nicht nur deine tollen Rezepte, sondern auch deine Denkanstöße und vielleicht auch mal unbequemen Wahrheiten.
Also, leg los! Freue mich auf viele weitere spannende und informative Artikel!
Liebe Grüße, Ela

Roland
Roland

Hallo liebe Betti,

bezugnehmend auf Deine Antwort auf einen Kommentar weiter unten… ja, bitte unbedingt weitertrommeln.. schon alleine, um all den besorgten Gesichtern, ich die in jeden Tag in der Arbeit schauen muß, wenn ich ihnen erläutere, dass sie Diabetes haben, was anbieten zu können – indem ich sie auf Deinen Blog verweise. Die erste Reaktion ist nämlich grundsätzlich immer „Oh Gott, jetzt ist es vorbei mit dem Spaß am Essen“. Und wie befreiend, zu wissen, das stimmt nicht.
Doof ist es ganz und gar nicht, dem Thema Diabetes hier mehr Raum zu geben beziehungsweise die Strukturen im Blog entsprechend anzupassen. Solange nicht jeder „Nichtinteressierte“ den Umweg über diese Themen nehmen muss, fürchte ich nicht um verringerte Leserzahlen oder negatives Feedback. Muss ja keiner klicken, der nicht betroffen ist.
Bei all dem furchtbaren Zeug, das den Menschen noch teilweise in den Praxen und den Seminaren erzählt wird, braucht es große Trommeln, um diesem Lärm der Desinformation etwas entgegenzusetzen. Also, trommle bitte weiter, auch im Interesse der vielen, die von Deiner Arbeit, Deiner persönlichen Geschichte, Deinem Engagement und natürlich von den Büchern so viel profitieren können und noch könnten.
Liebe Grüße
Roland

Sandra
Sandra

Liebe Betti,
auch ich bin Diabetikerin und ich finde nicht, dass Du die „Klappe“ 😉 halten solltest. Es ist ja eine Art Aufklärung darüber sich gesünder zu ernähren und eine Hilfestellung für die Menschen, die entweder Hilfe suchen ihre Diabetes in den Griff zu bekommen oder davor Angst haben ernährungsbedingte Krankheiten zu bekommen. Ich sehe es eher so, dass Du noch mehr in diese Richtung berichten solltest, damit sich an dem System an sich etwas ändert. Es gibt ja auch noch genügend andere Krankheiten, die mit dieser Ernährung verhindert oder positiv beeinflusst werden können (z.B. Bluthochdruck, vorbeugen von Herzerkrankungen, Schlaganfall, Rheuma…). Ich bin froh, dass es Menschen wie Dich gibt, Du machst Dir hier sehr viel Arbeit und ich bin ein großer Fan von Dir. Deine Bücher habe ich alle zu Hause 🙂 und die Rezepte sind einfach toll. Ich kann Deine Angst auch verstehen aber wenn Du langsam und so wie jetzt auch, einfach nur liebevoll darüber berichtest, solltest Du diese Angst nicht haben. Es wird sicherlich auch Menschen geben, die Dich anfeinden werden aber die gibt es doch immer und überall. Das größte Problem ist doch, dass viele der Meinung sind, dass Low Carb ungesund ist. Ich habe meine Diabetes im Griff bekommen, mit Low Carb und Sport und es macht Spaß. Für mich ist es eine Ernährungsumstellung, die ich endlich dauerhaft leben kann und die mir meine Lebensfreude wiedergegeben hat.
Deine Beiträge haben mich bestärkt, dass Richtige zu tun.
Ich wünsche Dir viel Kraft und den Mut, dass zu machen was Dein Herz Dir sagt.
Ganz liebe Grüße und viel Erfolg

Krümelkekskoch
Krümelkekskoch

Ein ganzer Bereich in deinem Blog, der sich konzentriert mit der Volkskrankheit Diabetes beschäftigt, aus der Sicht einer Betroffenen, die das Thema erfolgreich in den Griff gekriegt hat – liebe Betti, das ist eine ganz tolle Idee. Freilich, Blogs und Foren rund ums Thema Diabetes gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Da kriegst du alle möglichen Tipps, wie du dich in deinem Diabetes häuslich einrichten kannst. Aber seinen Zucker auch ohne Medikamente und Insulin wieder in den grünen Bereich zu kriegen und auch dort zu halten, das ist schon eine ganz andere Liga. Das ist sowas von gegen den Strom, dass sich da wohl kaum einer rantraut. Dabei sollte dies doch eigentlich oberste Priorität haben, denn was man vermeiden kann, das muss man nicht bekämpfen.

Klar, wenn einem jahrzehntelang immer um die Ohren gehauen wird: „Einmal Diabetes, immer Diabetes“, dann grenzt es schon an Ketzerei zu behaupten, dass man seinen Diabetes auch zumindest stilllegen kann. Aber du hast ein unschlagbares Argument, nämlich dein eigenes Beispiel. Du kannst den Leuten da draußen sagen, hey, das habe ich geschafft, das haben auch andere geschafft, und du schaffst das auch. Weißt du, was das für ein Privileg ist? Was du der Welt damit für ein Geschenk machst? Schau dir doch das Elend da draußen an – das Thema kannst du gar nicht groß genug aufziehen.

Einen Zahn müssen wir uns aber leider ziehen: Diabetes 2 IST eine Krankheit der Dicken, denn Adipositas und Diabetes 2 haben die gleichen Ursachen und gehören beide zum metabolischen Syndrom (Ausnahmen bestätigen die Regel). Wo wir ansetzen müssen, ist, dass wir (damit meine ich die Gesellschaft) jeden Dicken pauschal zum Loser stempeln. Freilich tummeln sich bei den „Bildungsfernen“ viel mehr Dicke, das wird dir jede Statistik bestätigen. Aber es gibt quer durch die Landschaft auch genügend Betroffene, die sowohl den Grips als auch den Mumm haben, das Ruder herumzureißen, die es aber im guten Glauben an die Empfehlungen von Ärzten und Ernährungsberatern einfach nicht schaffen und darüber unglaublich frustriert sind. Und denen siehst du’s nicht an. Wenn wir die in die gleiche Ecke stellen, dann tun wir ihnen gewaltig unrecht. Vielleicht ist gerade dein Blog und insbesondere die Diabetes-Thematik die Chance, die sie suchen?

Nein, liebe Betti, du wirst niemanden vergraulen. Wen das Thema nicht interessiert, der muss ja nicht draufklicken.