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Lass bloß nix wackeln – Diabetes und die lieben Beißerchen (enthält Werbung)

Diabetes

Lass bloß nix wackeln – Diabetes und die lieben Beißerchen (enthält Werbung)

Diabetes und Zahnpflege, wer hätte gedacht, dass da ein enger Zusammenhang besteht.

Du erlebst eine Premiere. Tadaaaaa. Es gibt heute ganz offiziell einen gesponserten Post, denn ich habe einen Werbepartner zu Gast. Für einen Blog von mehr als 3 Jahren Laufzeit sicher ungewöhnlich, aber bisher war einfach keine Werbeanfrage spannend genug, oder hatte den Mehrwert, den ich für mich und dich will. Ich suche ja immer nach neuen Informationen und Erkenntnissen, die ich dann mit dir teilen kann. Einfach nur mit einem Produkt winken, ist mir zu wenig.

Aber dann kam die Anfrage von meridol, ob ich nicht Lust auf eine Kooperation habe.

Ööööhm, ihr lieben Freunde der gepflegten Mundpflege bei meridol. Ich bin ein Low Carb und Diabetesblog und nicht die Zahnfee? Die müssen sich wohl vertan haben, war mein erster Gedanke. Oder, habe ich auf meinen Bildern etwa blinkende Zähne, die der überbleachten Naddel Konkurrenz machen können?

Falsch und doof gedacht, alles ist gut und richtig. Ich habe einen direkten Bezug zum Thema Mundpflege, denn ich habe Zähne und bin Diabetikerin. Die Information mit dem Zusammenhang war mir bloß neu, und so hatte meridol direkt den Fuß in der Happy-Carb-Tür. Es gibt ein wichtiges Diabetikerproblemfeld, was ich bisher nicht auf dem Schirm hatte. Das darf nicht sein und so stieg ich sehr gespannt in das Thema Diabetes und Mund- und Zahnpflege ein.

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meridol Produkte

Der Besuch beim Zahnarzt ist der schönste Termin im Jahr.

Bullshit! Ich hasse es, beim Zahnarzt zu liegen und mir im Mund rumfuchteln zu lassen. Die Geräusche, der Geruch, kann ich alles nicht leiden. Schon als Kind wollte ich immer die Box mit den Belohnungs-Gummitieren nach der Arzthelferin werfen und das sieht 2017 nicht viel anders aus. Immer, wenn ich heute die Praxistür beim Rausgehen hinter mir zumache, lache ich wie ein Honigkuchenpferd und ich denke mir »Tschakka, wieder geschafft«.

Es versteht sich also von selbst, dass ich gerne so wenig Zeit wie möglich dort zubringe. Dabei will ich erwähnen, dass ich bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht habe. Mir wurde noch nie ein Zahn gezogen oder es wurden auch nie in großem Stil andere schmerzhafte Behandlungen durchgeführt. Ich habe einige Plomben, eine güldene Teilkrone, aber alles an externem Material da im Mund ist älter als 20 Jahre. Ganz im Gegenteil. Mir ist ja vor 3 Jahren noch ein halber Weisheitszahn gewachsen, als ich so viel Gewicht verloren habe.

Sag einer, dass man nicht mit 45 Jahren nochmal zahnen kann. Ich kann das nämlich.

Bei meinem letzten Kontrollbesuch beim Zahnarzt habe ich mich wieder sehr gefreut, weil alles toll in Ordnung war. In meiner Freude sagte ich zum Arzt »Na ja, ich habe wohl Glück mit meiner Veranlagung und neige nicht zu Zahnproblemen«. Da sagte er zu mir »Das ist nur die eine Seite der Medaille, denn viel wichtiger ist die gute Zahnpflege, und die sehe ich Ihrem Gebiss an«. Ein Lob vom Zahnarzt. Das freut doch sehr. Aber ich will auch nicht wissen, was der manchmal vorfindet, wenn sich der eine oder andere Mund öffnet. Vom eigenen Gefühl her bin ich mit der Zahnpflege sicher nicht superperfekt unterwegs, aber ich kümmere mich, und zwar täglich. Die eigene Zahnpflege ergänze ich auch immer noch 1-2 mal im Jahr um eine professionelle Zahnreinigung, je nachdem wie viel Zahnstein da ist, den ich mir immer zeitig entfernen lasse.

Ich hasse es, aber mache es!

Also eigentlich normal und ja, ich achte auf meine Zähne. Zum einen, weil ich finde, dass ungepflegte Zähne nicht schön aussehen und dazu, weil eventuelle Zahnlücken den Kauprozess einschränken. Immer daran denken: Die Verdauung fängt schon oben im Mund, beim ordentlichen Kauen, an. Außerdem weiß ich inzwischen, dass manche Leute ganze Kleinwagen in ihrem Mund liegen haben. Von Dacia bis Mercedes Benz passt da alles in unterschiedlicher Ausstattung rein. Zahnersatz ist wirklich richtig teuer, und sich um die eigenen Zähne zu bemühen, lohnt daher mehrfach.

Und jetzt habe ich von meridol erfahren, dass mein Gebiss von meiner Diabeteserkrankung bedroht wird. Als hätte man mit der Krankheit nicht schon genug an der Backe. Aber es ist, wie es ist und wir Diabetiker müssen uns einmal mehr gut um uns kümmern.

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meridol Zahnpasta

Wenn der Zahnteufel an den Zähnen rüttelt.

So wie die nette Zahnfee für ein Milchzähnchen im Austausch eine Goldmünze hinterlässt und der nachwachsende Zahn die Lücke wieder schließt, so garstig rüttelt der Zahnteufel an unseren Zähnen und nimmt sie am Ende einfach mit. Die Hauptwaffe, mit der der Zahnteufel bei der gemeinen Attacke arbeitet, ist die Parodontitis, umgangssprachlich auch als Parodontose bekannt.

Parabummsda? Was es mit einer Parodontitis auf sich hat.

Falls du jetzt schon weißt, dass du mit deinen Beißerchen ein Problem in die Richtung hast, dann sei dir tröstend gesagt, dass du nicht alleine bist. Etwa 50% der 35-44-Jährigen leiden an einer moderaten bis schweren Parodontitis, noch viel mehr Menschen leiden an einer Vorstufe, dem entzündeten Zahnfleisch (Gingivitis). Als Diabetiker hat man übrigens ein dreimal höheres Risiko für Zahnfleischerkrankungen. Wenn es einen Arschkartenjackpot geben würde, dann sind die Diabetiker schon immer gut vorne dabei vertreten. Schließlich ist die Parodontitis der größte Zahnräuber unserer Zeit, denn in fortgeschrittenem Stadium, geraten die Zähne tatsächlich ins Wanken. Nicht im frühen Stadium, also schnell den Finger wieder raus aus dem Mund. Kleine Schreckmomente müssen sein. Ich finde einfach, so ein paar Shocking-News erhöhen die Aufmerksamkeit der Leser.

Am Anfang sind der Zahnbelag und die Bakterien, und kein schöner Zauber.

Es klingt etwas unappetitlich, aber um zu verstehen, weshalb die Zahnpflege so wichtig ist, musst du da jetzt durch. Du kennst das ja, auf unseren Zähnen siedelt sich Zahnbelag an, der sich unter anderem aus Speiseresten und auch aus Bestandteilen unserer Spucke ansammelt. Wenn du mal nicht die Zähne geputzt hast und dir mit der Zunge über die Zähne streichst, kannst du den Zahnbelag richtig spüren. Auf diesem Zahnbelag sammeln sich dann Bakterien, von denen in unserer Mundhöhle immer reichlich vorhanden sind. Kein Wunder, was da auch alles durchwandert und reinschaut.

Von dem, was da auf unseren Zähnen und dem Zahnfleischrand klebt, geht – wenn es nicht entfernt wird – eine Zahnfleischentzündung aus. Was da hängt, scheidet nämlich Signale aus und wird vom Immunsystem als gefährlich eingestuft. Die Abwehrreaktion darauf lautet: Entzündung.

Wenn eine Zahnfleischentzündung ins Rollen kommt.

Was mit dem Zahnfleisch fast unbemerkt beginnt, kann später in einer Entzündung des Zahnbettes (Parodontitis) münden. So am Anfang macht das alles auch keine großen Beschwerden, erst mit der Zeit und wenn die Entzündung weiter und tiefer vorgedrungen ist, entstehen Schmerzen, das Zahnfleisch ist gerötet, geschwollen und blutet. Es entwickeln sich immer tiefere Zahnfleischtaschen, in denen sich Bakterien sammeln. Das Zahnfleisch zieht sich daraufhin zurück, der Kieferknochen wird angegriffen und am Ende fangen die Zähne an zu Wackeln.

So, bitte jetzt erst mal die Zähne putzen. Einfach für das gute Gefühl, auch wenn das Thema Zahnreinigung gleich noch ausgiebig bearbeitet wird. Das muss nun einfach sein und gibt ein gutes Mundgefühl zwischendurch.

meridol

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Warum denn nun die besondere Beziehung zwischen Diabetes und Parodontitis?

Für mich als Diabetikerin natürlich total spannend und zugegebenermaßen neu ist die Erkenntnis, dass meine Erkrankung die Entstehung der Parodontitis begünstigt, und gleichzeitig eine bestehende Parodontitis sich negativ auf den Diabetes auswirkt. Doppelt doof, und in meiner Diabetesschulung gab es darauf keinen Hinweis, oder ich war kurz eingenickt und habe den interessanten Teil verpasst.

 

Warum Diabetes die Entstehung der Parodontitis begünstigt

Insulin regelt den Zuckerhaushalt im Körper. Bei zu wenig Insulin und einem schlecht eingestellten Blutzucker entstehen Ablagerungen an den Blutgefäßen. Das betrifft sehr viele Körperbereiche, unter anderem auch den Mund. Durch die Gefäßbeeinträchtigung wird die Durchblutung des Zahnfleisches verschlechtert und die Versorgung mit Sauerstoff- und Nährstoffen geht zurück. Das so geschädigte Gewebe kann sich nicht mehr so gut gegen die Bakterien wehren und diese breiten sich viel schneller aus. Auch der Heilungsprozess bei Entzündungen ist bei Diabetikern schlechter, was der Parodontitis natürlich ebenfalls in die Karten spielt.

Schlimmer geht bekanntermaßen immer!

Weshalb sich eine bestehende Parodontitis negativ auf die Diabetes-Erkrankung auswirkt:

Schon sind wir wieder bei den Bakterien, die bei einer Parodontitis im Mundraum, und da insbesondere in den Zahnfleischtaschen ihr Unwesen treiben. Die machen sich nämlich durchaus über den Blutkreislauf auch auf den Weg in den Körper und erzeugen da, wie im Mundraum auch, Entzündungsreaktionen. Diese Entzündungen führen dann zu einer verringerten Wirksamkeit des Insulins und erhöhen damit die Insulinresistenz des Gewebes. So fällt die Blutzuckerregulation bei Parodontitis-Patienten mit Diabetes schwerer und diese haben meist einen schlechter eingestellten Blutzucker als parodontitisfreie Diabetiker, was sich messbar in einem erhöhten HbA1c (Blutzuckermarker) niederschlägt.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass bei schlechter Blutzuckereinstellung weniger Speichel produziert wird. Natürlich ist die Spucke im Mund auch für etwas gut, denn der Speichel wirkt antibakteriell, verfügt über wichtige Mineralien und mildert Säuren im Mund ab. Der Speichel dient damit der Gesunderhaltung unserer Zähne und des Mundraumes. Wenn jetzt wegen der schlecht eingestellten Diabetes-Erkrankung zu wenig Speichel im Mund zur Verfügung steht, dann schießt das Kariesrisiko in die Höhe und eine weitere Gefährdung des Diabetikergebisses ist da.

Ich hatte ja echt keine Ahnung und mir waren all diese Zusammenhänge neu.

Hat dich dein Zahnarzt jemals nach deinem Blutzucker-Langzeitwert gefragt?

Ich habe meinen Zahnarzt nach meiner Diabetes-Diagnose proaktiv darauf hingewiesen, dass ich jetzt Diabetikerin bin. Er hat es direkt in der Patientenkartei vermerkt. Aber ich muss sagen, mehr ist daraufhin nicht passiert. Wahrscheinlich, weil mein Mundraum in einem gepflegten Zustand ist und keine besondere Aufklärung aus seiner Sicht notwendig war. Bei meinem nächsten Besuch, werde ich da aber nochmal – frisch informiert – nachhaken. Also, wenn du wieder beim Zahnarzt bist, dann informiere ihn entsprechend, wenn auch du in den Club der Süßen gehörst. Es sollte ihn interessieren.

Was tun, wenn wir dem Zahnteufel mit dem Zahnlasso Parodontitis keine Chance geben wollen?

Diabetes und Zahnpflege – eng verzahnt und doppelt wichtig.

Um die Zähne zu schützen, ist es also von allerhöchster Wichtigkeit, dass der Blutzucker gut eingestellt ist und das auch regelmäßig kontrolliert wird. Den Quartalstermin beim Diabetologen bitte wahrnehmen.

Ich nörgele ja ungern rum, aber Zigaretten sind echtes Gift für den Mundraum und begünstigen eine Parodontitis. Rauchen ist eine Bedrohung für die Zähne und der Verzicht auf Zigaretten nimmt dem Zahnteufel schon mal eine Waffe aus der Hand. Halb entwaffnet, kämpft es sich leichter.

Dann natürlich Zahnpflege, Zahnpflege und nochmal Zahnpflege.

Was umfasst eigentlich eine gute Zahnpflege um die Zähne und das Zahnfleisch optimal schützen. Etwas mehr als nur Zähne putzen, ist da schon angesagt.

Die Zähne beim Profi checken lassen.
Unbedingt regelmäßig die Zähne beim Zahnarzt überprüfen lassen. Sieh es als TÜV für deine Zähne. Um unsere Autos kümmern wir uns doch auch. Besser gleich zweimal im Jahr rauf auf den Zahnarztstuhl. Dabei bei Bedarf den Zahnstein entfernen lassen. Meiner Erfahrung nach, lohnt es sich auch, die Zähne bei den Terminen professionell reinigen zu lassen, was aber natürlich nicht die tagtägliche Zahnpflege ersetzt.

Die Zähne täglich putzen.
Wir kommen um den Klassiker nicht herum. Mindestens zweimal am Tag die Zähne putzen. Dabei Produkte verwenden, die antibakterielles Aminfluorid und Zinnchlorid enthalten. Ich hatte die Gelegenheit, die klassische meridol Zahnpasta zu testen und war sehr zufrieden. Wenn die Probleme in Richtung Parodontitis schon fortgeschrittener sind, dann gibt es bei meridol auch auch eine spezielle Zahnpasta, die dann in Einsatz kommen kann (meridol Parodont Expert). Natürlich braucht es auch das richtige Werkzeug, sprich eine passende Zahnbürste.

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meridol Zahnbürsten

Inzwischen sind Zahnbürsten ja schon fast Raketentechnologie. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Zahnbürsten und das Austesten lohnt. Ich mag gerne Bürsten, die nicht zu fest sind, bei denen sich der Bürstendruck so verteilt, dass ich mein Zahnfleisch nicht verletze und dazu gerade der Übergang von Zahn zu Zahnfleisch gut gereinigt wird. Ich hatte schon Bürsten, da dachte ich, dass ich da einen Holzstock hin- und herschiebe. Gut, mit denen putze ich heute das Bad und der Kauf war nicht ganz umsonst. Deshalb, Augen auf beim Kauf der richtigen, auf die persönlichen Zahnprobleme abgestimmten, Zahnbürste.

Den Mundraum mit Mundspülung wässern lohnt.
Um den Bakterien den Kampf anzusagen und um das Entzündungsrisiko am Zahnfleisch zu minimieren, ist der Einsatz einer Mundspülung sinnvoll. Die meridol Mundspülung – da schließt sich wieder der Kreis, wie meridol bei mir hier im Blog gelandet ist – steht zu dem Zweck schon seit mehreren Jahren in meinem Badezimmer auf der „Vorwandinstallation“. Ich bin also meridolmundspülerprobt!

meridol

meridol Mundspülung

Juchuuuu. Ich wollte schon immer mal mein Lieblingswort „Vorwandinstallation“ in meinem Blog verwenden. Danke meridol! Wann habe ich dazu in meinem Kontext schon sonst die Gelegenheit? Als Tochter eines Heizungs- und Sanitärfachmanns fand ich das Wort schon von Kindesbeinen an toll. Aber ich bin wahrscheinlich auch das einzige Mädchen, was mit 10 Jahren schon wusste, wie ein Rußbild an einer Ölheizung gemessen wird. Wenn du jetzt denkst, dass ich etwas wunderlich bin, dann ist das total OK.

Bitte die Zahnzwischenräume nicht vergessen.
Überall da, wo man mit der Bürste nicht so gut hinkommt, muss auch regelmäßig gereinigt werden. Ich spreche von den Zahnzwischenräumen, durch die man ebenfalls täglich durchwienern sollte. Dazu gibt es extra Zahnseide und das sogar in unterschiedlichen Varianten. Mit Puschel und ohne Puschel sag ich immer. Auch Interdental- oder Zahnzwischenraumbürsten sind inzwischen weit verbreitet. Was für dich richtig ist und passt, hängt auch von den Zahnzwischenräumen ab. Wenn Unklarheit besteht, was das passende Produkt zu Reinigung der Zahnwischenräume ist, dann einfach mit dem Zahnarzt sprechen. Der kann sicher eine Empfehlung aussprechen.

Du siehst, das Thema Diabetes und Zähne hat mehr gemein, als gedacht. Aber wie so oft, haben wir Diabetiker ganz viel selbst in der Hand und können zu einem guten Teil entscheiden, ob wir uns die Zähne von Zahnteufel entreißen lassen wollen oder nicht.

War dir die Gefahr der Parodontitis bekannt und wie hältst du es mit der Zahnpflege?

Ich bin gespannt, was du zum Thema berichten kannst und hoffe, der Beitrag war für dich informativ und spannend zu lesen. Mir hat es auf jeden Fall großen Spaß gemacht.

Meine Zusammenarbeit mit meridol endet übrigens nicht heute mit diesem Beitrag, sondern ich reise am 26. Oktober für meridol in unsere Hauptstadt. In Berlin besuche ich die von der Deutschen Diabetes Hilfe ausgerichtete Diabetes-Charity-Gala, die von meridol gesponsert wird. Ich wackele also in eleganten Schuhen, voraussichtlich in einem schicken Kleid, über einen roten Teppich, und werde dir im Anschluss einen blitzsauberen Bericht meiner Erlebnisse präsentieren. Du weißt ja, wenn es um Promis und Glamour geht, komme ich so richtig in Fahrt und es wird lustig.

Also freue dich darauf, bald wieder von mir und meridol zu lesen.

Es grüßt dich, frisch zahngereinigt, deine Betti

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19 Kommentare auf "Lass bloß nix wackeln – Diabetes und die lieben Beißerchen (enthält Werbung)"

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Angge
Angge

Hey Betti!

Dass Mundspülungen überflüssig seien, das hab ich auch schon gehört. Vielleicht ist das auch so bei „normalen“ Leuten, ich kann das nicht beurteilen. Genauso gut kann ich mir aber vorstellen, dass Diabetiker von entsprechenden Mundspülungen eben doch profitieren. Nämlich aufgrund Deines Artikels! Ich hatte bisher auch noch nie davon gehört, dass es da so einen Zusammenhang zwischen Diabetes und Parodontitis gibt. Find ich wieder mal sehr informativ.

Und um es mal deutlich zu sagen: In einem Artikel über Zahnprobleme hätte es mich eher gewundert, wenn da nicht auch das richtige „Arbeitsgerät“ und dessen Verwendung angesprochen würde! Anstatt mich dumm und bevormundet zu fühlen, dachte ich: richtig, genau so ist es. Ob nun der Zahnputzweisheit letzter Schluss das meridol, Colgate, Blendamed oder sonstwerwas ist, sei dahingestellt. Jeder soll sich über die beworbenen Marken seine eigene Meinung bilden und danach einkaufen. Mich stört die Werbung hier jedenfalls keineswegs, vielleicht kauf ich mir auch mal meridol, und ich bin schon sooo gespannt, was Du auf dem roten Teppich tragen wirst und vor allem, was Du uns dann von der Veranstaltung berichten kannst.

Ach ja, und – dass Diabetiker sich eben nicht mit KHs vollstopfen sollen, das musst Du uns nicht in jedem Artikel aufs Neue wieder vorbeten, das können wir uns nämlich von allein merken 🙂 in unseren dummen kleinen Hirnchen (an der Stelle möchte ich mich auch bei Roland für seinen Beitrag bedanken).

Ganz liebe Grüße
Angge

Roland
Roland

Hallo liebe Angge,

und ich sage danke für das „Danke“.
Seit ich mich hier auf Bettis Blog rumtreibe, habe ich den wertschätzenden und guten Umgangston sehr positiv erlebt. Deshalb fällt mir natürlich auf, wenn jemand im Eifer des „Gefechts“ – vorsichtig ausgedrückt – auch mal anders kommuniziert. Erst neulich bin ich über einen Beitrag gestolpert, in dem Betti vorgeworfen wurde, sie würde nur aus Profitgründen „ihr“ Eiweißpulver promoten und billigere Varianten wie von DM mit Absicht schlecht reden.. in Beschäftigung mit dem Thema wird einem aber schnell klar, dass da keinerlei Bereitsschaft dahintersteht, sich inhaltlich auseinanderzusetzen…. es wird einfach geschrieben, Betti möchte, dass wir fünfmal teureres Eiweiß kaufen (NONSENS!). Dass Betti vielleicht einfach keine Lust (und Zeit) mehr hat, die 5000ste Nachricht mit der Frage zu kommentieren „warum ist mein Kuchen auseinandergefallen“, dafür reichts dann nicht… ich sage nur „warum schmeckt mein Apfelbrötchen nach Banane…“.
Wahrscheinlich gehts mir auch deshalb auf den Senkel, wenn ich denke, dass Betti angegriffen wird, weil ich von ihrem Blog und ihrer (hier völlig kostenlosen!) Arbeit so immens profitiert habe. Nicht nur was meine persönliche gesundheitliche Situation anbelangt sondern (und da bin ich wieder auch ganz bei Sabine) in der Arbeit mit Patienten. Es spricht übrigens für Betti, dass sie die kontroversen Kommentare auch veröffentlich und kommentiert. Das ist bei Bloggern durchaus nicht üblich, kenne einige, in denen Kritik oder negative Kommentare schlichtweg nicht veröffentlich werden. Ich finde, der Ton macht die Musik, man muß sich nicht immer einig sein. Aber bei aller Diversität in den Ansichten sollte man nicht vergessen, wieviel (großartige) Arbeit und Bemühungen hinter all dem hier steckt. Und ich verstehe Betti, wenn sie sich da auch mal angegriffen fühlt und klar Kante dagegen zeigt.
Viele Grüße
Roland
P.s. Jetzt werde ich mich dem neuen Kochbuch widmen, heute bekommen 🙂

Chris
Chris

Hallo, Betti,
danke für den informativen Beitrag! Ich benutze die „beworbene“ Zahnpasta schon lange und habe den Post einfach interessehalber gelesen. Einiges wusste ich schon, anderes nicht oder nur ungefähr. Wenn man sich bei der älteren Generation mal umschaut, wird das Thema schon wichtiger als bei uns (oder mir z.B.). Unangenehme Behandlungen, viele Termine und hohe Kosten… Insofern gut, sich frühzeitig zu informieren. Werbung hin oder her; man muss es ja nicht lesen, wenn man nicht will. In diesem Sinne, viele Grüße und einen schönen Freitag ( den 13., huh!😉, Chris(tine)

Sabine
Sabine

Lol, Du hast Dich gut einwickeln lassen. 😉
Ein erhöhtes Parodontose-Risiko besteht ausschließlich bei Diabetikern mit schlecht eingestellten Blutzuckerwerten. Wer normale Werte hat, hat keinerlei erhöhtes Risiko. Null. Dich beispielsweise trifft das Problem ja nach eigenen Berichten schon mal gar nicht bei Deinem erstklassigen HbA1c. (Die Liste der Begleitproblematiken und Erkrankungen bei schlecht eingestellten Werten ist übrigens ellenlang, die Zahnthematik ist nur ein kleiner Teil davon.)
Und täglich verwendete Mundspülungen sind völlig unnötig, es sei denn, es liegt eine akute Erkrankung mit entsprechender Empfehlung vor, beispielsweise eine Parodontose-Behandlung oder eine Entzündung im Mundraum.
Du erklärst ersthaft in Deinem Blog, dass und wie User ihre Zähne putzen sollen? Für wie dumm und uninformiert hältst Du uns denn?
Schönen Gruß von Sabine (Colgate-Nutzerin ohne Missionsbedürfnis)

Simone
Simone

@Sabine:Die Colgate wirkt durch das Triclosan. Triclosan belastet die Umwelt enorm und Triclosan bildet Resistenzen . Aus diesem Grund empfehle ich die Colgate nur bei einer akuten Parodontitis/Gingivitis. Nach erfolgreicher Parodontitistherapie sollen die Patienten auf Meridol umsteigen. Ob eine Mundspüllösung nötig ist, muss individuell festgelegt werden.
@Betti: Das erhöhte Parodontitisrisiko hängt wirklich vom HbA1c Wert ab, trotzdem finde ich es sehr gut, dass du auf die Parodontitis hinweist. Leider wird das bei den Diabetologen und leider auch häufig bei den Zahnärzten selbst vernachlässigt. Hier kommen die Dentalhygienikerinen ins Spiel. Wir sind hochausgebildete Mitarbeiterinnen in den Zahnarztpraxen. Unser Studium umfasst hauptsächlich Parodontitis und die Zusammenhänge mit Allgemeinerkrankungen, nicht nur Diabetes, sondern auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Frühgeburtlichkeit u.s.w. hängen mit Parodontitis zusammen.
Gerade als Diabetiker sollte man seinen Zahnarzt fragen, wer die Reinigung durchführt. Viele Zahnärzte lassen ihre „normale“ Helferinnen diese Arbeit durchführen. Das bringt nicht viel. Eine Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin oder Dentalhygienikerinen sind die richtigen Ansprechpartner. Leider scheut mancher Zahnarzt gutausgebildetes Personal einzustellen (und zu bezahlen).
Ich finde, dass du das sehr,sehr gut beschrieben hast. Da hat Gaba dich gut aufgeklärt 🙂 nur bis eine Parodontitis Schmerzen verursacht dauert es sehr lange, besser vorher den Zahnarzt/ Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin/ Dentalhygienikerin auf den PSI (Parodontal Screening Index) hinweisen. Dieser Befund dauert nur eine Minute und sollte eigentlich routinemäßig bei den zahnärztlichen Kontrolluntersuchungen mitgemacht werden (gerade bei Diabetikern wichtig).Ist leider nicht so, obwohl die Kassen diesen alle zwei Jahre bezahlen.

Birte
Birte

Hallo Sabine.
Wer bist du denn, dass du für mich sprechen kannst? Meinung haben und sagen – ok. Aber vernünftig und nur auf dich selbst bezogen bitteschön, danke!

Roland
Roland

Hallo Sabine,
als Mediziner würde mich da mal Deine werte Einschätzung interessieren, wieviel Prozent der Diabetiker in Deutschland denn optimal eingestellt sind ? Worauf beruht denn das festgestellte dreifach erhöhte Risiko für Diabetiker und das nachgewiesenermaßen erhöhte Risiko, verkomplizierte Verläufe in der Behandlung einer Paradontitis zu erleiden ? Doch nicht darauf, dass die alle zufriedenstellende BZ-Werte haben ? Die systemischen Zusammenhänge zwischen Diabetes-Einstellung und Paradontitis gelten inzwischen in Fachkreisen als unbestreitbar. Bei etwa 7% Prozent Diabetikern in der Bevölkerung kannst Du doch nicht davon ausgehen, dass das also überhaupt kein Thema ist. „Ausschließlich bei Diabetikern mit schlecht eingestellten Blutzuckerwerten“ .. na dann mal willkommen in der Realität, die sind die Regel und nicht die Ausnahmen… Bettis erstklassischer HbA1c ist eben gerade nicht typisch. Meine zahnärztlichen Kollegen können die grausigsten Geschichten erzählen vom Zustand des Zahnfleischs ihrer Patienten… Ja, es wäre schön, wenn wir alle so informiert wären wie es Du vermutlich bist oder meinst, es zu sein, aber hey, leider ist das in der Realität in der Arbeit am Patienten nicht so zu erkennen. Wenn in Umfragen als Ergebnis rauskommt, dass weniger als dreißig Prozent der zahnärztlichen Empfehlungen folgen bezüglich einer konsequenten und gründlichen Zahnreinigung einschließlich der Zwischenräume, dann finde es es durchaus berechtigt, wenn Betti das hier zum Thema macht.
Ich finde ehrlich gesagt den aggressiven Unterton völlig daneben. Du kannst ja gerne der Meinung sein, dass z.b. Mundspülungen zu diskutieren sind, aber Betti zu unterstellen, sie hält Ihre Leser für dumm und uninformiert, das geht mir echt zu weit. Für viele mit sehr engen Zahnzwischenräumen ist die Benützung von Interdentalbürsten oder Zahnseide sehr erschwert, da sind Mundspülungen durchaus eine Alternative. Über die optimale Zusammensetzung kann man zugegebenermaßen streiten.
Im übrigen: Auch Colgate wirbt z.B. ausdrücklich dafür, dass ihre Colgate Total mit 0.3 Prozent Triclosan deutlich besser wirkt (Quelle: http://www.colgatetotal.com/health-benefits/colgate-total-triclosan).Trotz der eigentlich sehr eindrucksvollen Studien von Colgate Total wird der Gebrauch dieses Desinfektionsmittels Triclosan ausgerechnet in der Mundhöhle auch sehr kontrovers diskutiert.

In meiner ärztlichen Tätigkeit auch in der Behandlung von Diabetikern sind mir jede Menge Menschen begegnet, die leider noch nie irgendetwas vom Zusammenhand zwischen Mundgesundheit und Diabetes gehört haben. Natürlich kannst Du Dich fragen, woran das liegt – aber das ist einfach Fakt. Und von daher schätze ich es sehr, dass Betti sich die Freiheit rausnimmt, auch mal ganz andere Themen hier aufs Parkett zu bringen und ihre Leser darauf zu sensibilisieren. Das hat mit Missionierungsbedürfnis meines Erachtens überhaupt nichts zu tun. Als mündiger Leser dieses Blogs entscheide ich mich ja durchaus selbst, ob ich einen Beitrag, der ganz offen mit „enthält Werbung“ beginnt, eins zu eins umsetze oder mir die wesentlichen Inhalte versuche zu verinnerlichen und in den Kontext der persönlichen Situation zu setzen. Hier generell Betti die Berechtigung absprechen zu wollen, auf IHREM Blog Themen anzusprechen, wie sie es möchte… sorry, ne, geht so nicht, finde ich. So lesen sich leider zumindest die abschließenden Zeilen Deines Kommentars.
Viele Grüße von
Roland (mal Meridol-Benutzer, mal Colgate, mal Blendamed… )

Sabine
Sabine

Hallo Roland,

ich schrieb nicht, schlecht eingestellte Blutzuckerwerte wären überhaupt kein Thema, sondern dass es für Patienten mit Werten im Referenzbereich keins ist. Und diese zu erreichen ist denkbar einfach, würde man die absurden Leitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft ignorieren.
Erheblich problematisch ist das konstante Verschweigen (betrifft nicht Betty), dass Diabetes II kein Thema sein müsste, wenn man Patienten nicht immer noch diesen Mist in den Diabetes-Schulungen vermittelte. Wer propagiert, Menschen mit einer Störung des Kohlehydratstoffwechsels müssten sich mit Kohlenhydraten vollstopfen, um gesund zu werden, handelt massiv fahrlässig. Die Diabetiker, die sich wie Betty ernähren, bzw. die sich Low Carb/ Logi ernähren, haben dieses Problem nicht. Die sehr wenigen Diabetologen, die das in ihren Praxen umsetzen und ihren Patienten vermitteln, dass sie Diabetes II vollständig loswerden können durch die richtige Ernährung, lassen sich an einer Hand abzählen.

Stattdessen wird der Fokus auf Begleiterkrankungen gelegt, von denen es unbestritten zahlreiche gibt. Natürlich kann Betty in ihrem eigenen Blog schreiben, was ihr gefällt und werben, wofür sie will. Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist die Fokussierung auf Schadensbegrenzung (in dem Fall durch besseres Zähneputzen und eine bestimmte Zahnpasta) anstatt in fetten Lettern voranzustellen: Hey, liebe Diabetiker, Euer Problem sind Kohlenhydrate! Lasst die meisten davon weg, und ihr bleibt gesund. Und in einem kleinen Nebensatz geht durchaus ein netter Hinweis auf bestimmte Produkte, mit denen man gute Erfahrungen hat, falls (!) man schon Folgeerkrankungen hat. Aber wenn dann da steht „… habe ich von meridol erfahren, dass mein Gebiss von meiner Diabeteserkrankung bedroht wird.“, dann ist das Springer-Presse at its best. Und inhaltlich völlig sinnentstellend.

Du bedauerst, dass eine entsprechende Informiertheit im Alltag am Patienten nicht zu erkennen sei? Ja, warum denn nur? Vielleicht weil Ärzte ihre Diabetes-Schulungen mit den Kassen nicht abrechnen können, wenn sie sagen würden, dass der kleinste Teil der Ernährung aus KH bestehen sollte und nicht der größte? Solange man vermittelt, das Problem sei mit Metformin und Insulin zufriedenstellend zu lösen, wird sich die Realität der Patienten nicht ändern. Dann macht es natürlich Sinn, die Behandlung der Begleiterscheinungen in den Mittelpunkt zu rücken.

Grüße, Sabine

Roland
Roland

Hallo Sabine,
daß Diabetiker mit einer kohlenhydratärmeren Ernährung ihre Erkrankung besser kontrollieren können, da sind wir hier uns doch alle einig, ganz besonders Betti mit ihrer eigenen Geschichte. Und wenn Du schreibst, dass die Empfehlungen der DGE mal wieder Jahre hinterherhinken (naja, immerhin sind sie jetzt ein wenig modifiziert…), dann besteht doch auch da Konsens? Mir ist ehrlich gesagt immer noch nicht klar, was Dich an diesem Artikel von Betti so aufregt hat – sie ist doch die letzte, die die Problematik isoliert und aus dem Kontext gerissen betrachtet. Du schreibst doch selbst oben „nicht Betty betreffend“…
Wenn Patienten vermittelt wird, dass mit Metformin und Insulin oder anderen Medikamenten alle Probleme beseitig sind, dann läuft natürlich ganz klar was schief, aus medizinischer Sicht muß ich Dir allerdings in einem ganz klar widersprechen: Eine kohlenhydratarme Ernährung heilt eine Diabetesveranlagung nicht, sondern kontrolliert sie nur sehr viel besser. Natürlich können die Blutwerte und die anderen Parameter Normniveau annehmen, aber deshalb sind die zugrundliegenden pathologischen Mechanismen nicht ausgeheilt. Neben Lifestyle und Ernährung spielen eben auch genetische Komponenten eine eindeutige Rolle. Unbestritten könnten Begleiterscheinungen sehr viel weniger auftreten oder kontrolliert werden, wenn die generelle BZ-Einstellung optimiert wird. Aber ich kann nur davor warnen, Diabetikern zu vermitteln, sie müssten sich nur kohlenhydratarm ernähren und ihre Krankheit wäre kein Thema mehr. Ist sie eben schon, weil nicht geheilt sondern nur in Schach gehalten. Ich bin ein großer Befürworter von Patientenempowerment und absolut bei Dir im Gedanken, dass eine viel zielgerichtetere Aufklärung notwendig ist. Oft ist es ein Mangel an Information, die Menschen daran hindert, aktiv zu werden. Und unbestritten lässt sich über Themen wie „Machenschaften der Pharmaindustrie“ ein ganzer Abend lang sehr kontrovers diskutieren. Aber nochmal, ich sehe den Zusammenhang mit Bettis Artikel nach wie vor nicht. Solange Begleiterscheinungen und Komplikationen bei Diabetes ein Thema sind, solange sollte auch darüber informiert werden. Das eine schließt doch das andere nicht aus ? Im Gegensatz zu Dir sehe ich gerade eben nicht, dass Betti sich in ihrem Blog hier auf Schadensbegrenzung beschränkt sondern ganz im Gegenteil dazu aufruft, Eigenverantwortung für den eigenen Zustand zu übernehmen und die Selbstfürsorge ganz in den Vordergrund stellt.
Vermutlich werden wir uns da aber thematisch in dieser Einschätzung nicht weiter annähern können, müssen wir ja auch nicht. Aber deshalb müssen wir den hier eigentlich herrschenden wertschätzenden Umgang miteinander in diesem Blog nicht aufgeben. Und wie schon erwähnt, in Deinem ersten Post habe ich dies leider ein wenig vermißt.
In diesem Sinne, nichts für ungut,
Viele Grüße
Roland

Sabine
Sabine

Hallo Roland,

ich möchte nur kurz einen Aspekt Deiner Zeilen aufgreifen (ansonsten wird das hier sehr off topic). Du schreibst (sinngemäß), eine Diabetesveranlagung sei durch eine kohlenhydratarme Ernährung nur kontrollierbar, nicht heilbar. Dem widerspreche ich, wobei natürlich Deine Formulierung „Diabetesveranlagung“ tricky ist. Die genetische Prädisposition ist natürlich nicht heilbar, wohl aber der Lebensstil entsprechend anpassbar. Ich bin ganz entschieden dafür, Menschen mit Typ II Diabetes genau das zu vermitteln, nämlich dass ihre Erkrankung kein Thema mehr ist, wenn sie ihre Ernährung entsprechend verändern. Wenn Du Arzt bist, wirst Du die aktuelle (und sich seit einigen Jahren ändernde) Studienlage dazu kennen. Die jahrzehntelange gängige Lehrmeinung, Typ-2-Diabetes verlaufe chronisch und sei irreversibel, ist nachgewiesen falsch. Und es ist eine echtes Problem, dass viele Ärzte immer noch das Gegenteil behaupten. Entscheidend für die Komplexität der Umkehr ist, wie lange die Krankheit besteht. Aktuelle Daten zeigen, dass Diabetes II alleine und ausschließlich eine Antwort auf eine Überernährung ist (vgl. beispielsweise Steven S. et al., Diabetes Care, 2016). Selbst Patienten, die jahrelang auf Insulin angewiesen waren, haben die Möglichkeit, Diabetes 2 vollständig in den Griff zu bekommen. Natürlich nicht ohne ärztliche Begleitung und auch nicht ohne eine drastische Ernährungs- und Lebenstilumstellung, aber dennoch vollständig reversibel.

Grüße, Sabine

Anne
Anne

Es ist schon lustig.. seit es Meridol gibt benütze ich die Zahncreme und lass mich auch nicht davon abbringen…seit der Zeit habe ich keine Probleme mehr mit den Zähnen und dem Zahnfleisch. UND ich erzähle jedem wie begeistert ich von Meridol bin. Dafür würde ich auch Werbung machen.

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