Nie mehr zu dick – und ich gebe auch meinen Senf dazu…

Happy Carb meets ...

Nie mehr zu dick – und ich gebe auch meinen Senf dazu…

Hallo ihr Lieben,

ich bin gerade total aufgeregt und nervös.

Die bekannte und sehr nette Autorin Kirsten Wendt

Kirsten Wendt

– die erstaunlicherweise auch noch ein Fan meines Happy Carb Blogs ist – hat ein neues Buch veröffentlicht.

Das ist ja so schon total toll. Aber du wirst es kaum glauben. Vor einigen Wochen hat Kirsten mich darum gebeten, einige Zeilen zu ihrem neuen Buch beizutragen. Und hey, da lasse ich mich doch nicht 2-mal nett bitten.

Die Vorgabe war, etwas zwischen 200 und 2000 Wörter zu dem Buch beizusteuern. Ich habe das mathematisch mal wieder nicht so ganz verstanden und auf die Kette gebracht, denn am Ende war ich bei etwa 2200 Wörtern.

Sorry Kirsten! Mich kürzer zu fassen, muss ich unbedingt noch lernen.

Aber es geht in dem neuen Buch von Kirsten Wendt – Nie mehr zu dick: Vom Äußeren und Inneren beim Kampf mit den Kilos – um das schlanke Leben nach dem großen Gewichtsverlust und den Blick zurück. Nur eben jetzt aus anderer Perspektive. Und da bewege ich mich natürlich auf bekanntem Terrain und es sprudelte gerade so aus mir heraus.

Es sind die ersten Worte von mir, die tatsächlich in einem Buch gedruckt erscheinen und ich bin stolz wie Bolle. Gerne würde ich mir einfach das Wort “Autor” für alle sichtbar auf die Stirn pinseln. Auch wenn es erst einmal nur ein kleiner von mir geschriebener Beitrag ist. Für mich ist es jedoch ein weiterer Schritt in die Richtung, mein Hobby zum Beruf zu machen.

Von daher danke ich der lieben Kirsten für diese tolle Möglichkeit und will dir natürlich das neue Buch ans Herz legen. Und das ganz bestimmt nicht nur, weil ich etwas dazu beigetragen habe. Viel mehr, weil Kirsten mit sehr viel Liebe und Engagement daran gearbeitet hat und das Ergebnis einfach Freude macht. Es ist, als würde man das Buch einer Seelenverwandten oder Freundin lesen. Man fühlt sich einfach sofort verstanden, selbst wenn man hunderte von Kilometern voneinander entfernt lebt oder sich noch nie persönlich gesehen hat.

Damit du dir ein besseres Bild machen kannst, was dich in dem neuen Buch erwartet, habe ich Kirsten einige Fragen dazu gestellt:

Liebe Kirsten!

Die erfolgreiche Gewichtsabnahme liegt hinter dir. Dein erstes Buch zum Thema Abnehmen drehte sich um den Prozess des Gewichtsverlustes von fast 50 kg.

Was erwartet die Leser/innen in deinem zweiten Buch zum Thema?

Dieses Mal ist das Buch nicht in Tagebuchform, sondern als erzählendes Sachbuch verfasst. Viele Leserinnen und Leser wollten nach „Ich kann auch schlank: Mein Dukan-Diät-Tagebuch“ unbedingt wissen, ob ich mein Gewicht halten konnte – und vor allem, wie ich das anstelle. Ich hatte keine Idee, wie ich so etwas mit täglichen Berichten spannend aufschreiben könnte. Letztes Mal gab es eine Abwärtsbewegung auf der Waage, aber jetzt bleibt hoffentlich alles so, wie es ist. Das ist ja für ein ganzes Buch nicht irre aufregend.

Darum berichte ich sowohl über mein Low-Carb-Dasein heute, als auch über andere Dinge, die einen als Frau mit Gewichtsproblemen beschäftigen: Warum hat mich mein kleines Bäuchlein schon als Kind gestört? Wieso traute ich mich als Teenager nicht in einen Minirock, und kann mal bitte jemand meine Schokoladensucht heilen? Ich fühlte mich mein ganzes Leben lang zu dick, dabei war ich es zuerst gar nicht. Erst, als ich mich so richtig schön dick gedacht habe, wurde ich es tatsächlich. Damit begann eine typische Diätkarriere.

Warum war es dir so wichtig, ein Buch aus der Perspektive der “ehemaligen” Dicken  zu schreiben? Abnehmstories enden doch üblicherweise mit dem Happy End = Erreichen des Zielgewichtes?

Tja, das wäre wirklich schön, wenn man sich einfach so ein Jahr kasteit und anschließend nie wieder Gefahr liefe, in die Jo-Jo-Falle zu tapsen. Ich habe das leider unzählige Male anders erlebt: Abgenommen, etwas gehalten, schleichend wieder zugenommen … Waage verbannt, noch mehr Kilos als zuvor auf den Rippen. Inzwischen weiß ich, dass ich vermutlich für immer ein Dickerchen sein werde – zumindest im Kopf. Ich muss auf die richtige Ernährung und Bewegung achten, aber vor allem muss auch im Schädel ankommen, dass ich durchaus schlank sein kann. Darum wollte ich endlich mal erzählen, wie es wirklich ist: Nicht locker-flockig und kinderleicht, sondern oft auch hart und kräftezehrend.

Inwieweit bist du mit deinem “neuen” Körper auch schon in deinem inneren Empfinden angekommen?

Sagen wir mal so: Ich lerne jeden Tag dazu. Ich bin noch lange nicht so weit, dass ich mich so fühle, wie ich aussehe. Bei Komplimenten meine Figur betreffend, drehe ich mich gerne mal um. „Da muss eine Verwechslung vorliegen. Meinst du wirklich mich?“ Es ist einfach total komisch, wenn man nach so vielen Jahren wieder normal aussieht. Ich hatte es mir angewöhnt, meinen Körper irgendwie zu verstecken – jetzt kann ich ihm schöne Klamotten verpassen und auf Facebook ein Ganzkörperfoto hochladen. Außen und innen passen noch nicht gut zusammen, aber ich arbeite daran.

Hat sich der Gauner Jojo zwischenzeitlich bei dir angeschlichen und wenn ja, wie hast du ihn erfolgreich in die Flucht geschlagen?

Der Dreckskerl liegt ständig auf der Lauer. Ich merke genau, dass jetzt der Zeitpunkt ist, an dem er üblicherweise Erfolg hätte. Aber mich bekommt er nicht mehr zu fassen, weil ich mich für den täglichen Gang auf die Waage entschieden habe. Bei mir scheint es ohne Kontrolle nicht zu gehen; ich neige viel zu sehr zum Selbstbetrug, als dass es anders langfristig klappen könnte. Sobald ich 2 Kilo zugenommen habe, werden die konsequent wieder abgespeckt. Das geht mit Low Carb glücklicherweise leicht, und ich bin da ziemlich hart zu mir selbst geworden. Ich will einfach nie wieder dick werden, auch wenn das vermutlich armselig und dumm klingt.

Warum wolltest du Betti gerne mit einem Gastbeitrag in deinem Buch dabei haben?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Erst einmal finde ich sie einfach nett. Und dann passt ihre Sicht der Dinge super in mein Buch. Nicht nur von einer Person – also mir – zu hören, was eine Ex-Übergewichtige so treibt und denkt, ist für meine Leser bestimmt interessant. Unsere Geschichten ähneln sich in vielen Punkten, dennoch gibt es auch Unterschiede. Während ich den Großteil meiner Abnahme mit der Dukan-Diät strikt nach Ratgeber bewältigt habe, hat Betti sich ihre eigene Low-Carb-Welt zusammengezimmert. Das finde ich bewundernswert. Weder bin ich so küchenkreativ, noch so interessiert an den wissenschaftlichen Zusammenhängen. Wir bringen also verschiedene Aspekte rein. Außerdem hat niemand dermaßen tolle Low-Carb-Rezepte auf Lager wie Betti. Ich bedanke mich also noch einmal ganz herzlich und freue mich sehr darüber, dass sie mir meinen Wunsch erfüllt hat!

Soooo, den Rest musst du jetzt aber direkt im Buch lesen und das kannst du zum Glück käuflich erwerben: Nie mehr zu dick: Vom Äußeren und Inneren beim Kampf mit den Kilos (Taschenbuch, auch als Kindle-Edition).

Kirsten Wendt - Nie mehr zu dick: Vom Äußeren und Inneren beim Kampf mit den Kilos

Viel Spaß dabei.

Liebe Grüße Betti

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6 Kommentare auf "Nie mehr zu dick – und ich gebe auch meinen Senf dazu…"

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Andrea Dittbrenner

Ich kann mich Anonymous nur anschließen: Dein Schreibstil hat alles was mich zum Lesen inspiriert und ich wäre eine der ersten Käuferin deines Buches…obwohl ich ja eigentlich gerade dabei bin, meinen riesengroßen Buchbestand zu minimieren

Anonym
Anonym

Hallo Betti, Du solltest selber mal ein Buch schreiben, denn alles was Du schreibst, liest sich so toll! Und man findet sich selber irgendwie wieder! Einfach klasse !😊 Lg Petra

Martina
Martina

Hallo Betti,
ich hab das Buch tatsächlich schon gelesen und fand es sehr unterhaltsam. Vor allem Dein Beitrag hat mir gut gefallen.
Mir waren in dem Buch die Ausführungen über Klamottenkauf zu ausführlich. Für mich persönlich ist es schön, wieder was von der Stange kaufen zu können, aber es sind doch nur Äußerlichkeiten. Und interessiert mich nicht wirklich.
Ich freue mich auf Dein Buch.
Liebe Grüße
Martina

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