Mozzarella-Nudeln mit Tomatensoße

Vegetarisch

Mozzarella-Nudeln mit Tomatensoße

Von wegen, es gibt keine tolle Low-Carb-Nudeln…

2 Portionen

Mozzarella-Nudeln
250 g Mozzarella 45% Fett kleingeschnitten (klappt auch mit der leichten Variante)
4 Eigelb (Eiweiß einfrieren, Kokosmakronen oder Mohrenkopf-Creme machen)
50 g Eiweißpulver Natural (und bei) (je nach Sorte etwas mehr)
20 g Flohsamenschalen (und bei)
(1 TL Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl oder Xanthan Gum, wenn das verwendete Eiweißpulver kein Bindemittel enthält)
1 TL Salz

Die Nährwerte pro Portion Mozzarella-Nudeln
Kalorien: 389, Fett: 25 g, Kohlenhydrate 2 g, Eiweiß: 38 g

Tomatensoße
40 g Zwiebel gehackt
1 Zehe Knoblauch gehackt
200 g Kirschtomaten geviertelt
400 g Tomaten geschält aus der Dose
2 EL Tomatenmark einfach konzentriert
1 TL heller Balsamico-Essig
1 TL Erythrit (und bei)
2 EL getrocknete italienische Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano, Salbei….)
10 ml Olivenöl nativ extra, Salz und Pfeffer
30 g geriebener Parmesan

Für die Nudeln, den Mozzarella gemeinsam mit den Eigelben pürieren. In diese Masse mit dem Rührgerät die trockenen Zutaten unterrühren. Den Teig für etwa 15 Minuten im Kühlschrank quellen lassen. Dann mit Eiweißpulver bemehlen und mit Hilfe von Frischhaltefolie oder Backpapier ganz dünn ausrollen. Bei Bedarf immer wieder etwas mit Eiweißpulver einpudern. Wenn die Dicke nur noch etwa 1 mm ist, dann mit einem Pizzaroller in schmale Streifen schneiden. Der Teig läuft mit Eiweißpulver bemehlt auch gut durch die Nudelmaschine.

Bei den Mozzarella-Nudeln kommt es stark auf die Fähigkeiten des verwendeten Eiweißpulvers an. Nicht jedes ist in gleichem Umfang dafür geeignet, wie meine Lieblingsmarke (oben verlinkt). Ausgleichen kann man über die zusätzliche Zugabe von Eiweißpulver und Flohsamenschalen. Gegebenenfalls die Bindung noch mit Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl erhöhen.

Für die Tomatensoße das Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebelwürfel glasig dünsten. Dann den Knoblauch und das Tomatenmark zufügen und alles gemeinsam kurz braten. Die frischen Tomaten zufügen und untermischen. Mit den geschälten Tomaten ablöschen und den Essig und das Erythrit zufügen. Für 25 Minuten köcheln lassen. Dabei den Deckel schräg stellen, damit die Soße etwas einreduziert.

Zum Schluss die Tomatensoße im Mixer mixen oder einfach im Topf pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Nudeln noch kurz für 2-3 Minuten in Wasser kochen und abgießen. Kurz ausdampfen lassen, dann bekommen sie mehr Biss. Gemeinsam mit dem frisch geriebenen Parmesan anrichten.

Dieses Rezept findest du neben vielen anderen leckeren Ideen in meinem Kochbuch Meine liebsten Low-Carb-Rezepte.
Buch Meine liebsten Low-Carb-Rezepte

Die Nährwerte* pro Portion/Person (von insgesamt 2):
Kalorien: 544 kcal
Kohlenhydrate: 11,1 g (0,9 BE / 1,1 KE)
Fett: 34,3 g
Eiweiß: 46,5 g

Guten Appetit

Fragen zu den Zutaten? Hier geht es zu den Low-Carb-Zutaten-FAQ und hier gibt es Einkaufstipps.
Zur Gesamtübersicht meiner Low-Carb-Rezepte.

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* Nährwertangaben ohne Gewähr. Basis der Berechnung sind die von mir verwendeten Lebensmittel. Abweichungen und Fehler sind trotz aller Sorgfalt nicht ausgeschlossen. Basis zur Berechnung der Broteinheiten (BE) sind 12 g Kohlenhydrate und Kohlenhydrateinheiten (KE) 10 g Kohlenhydrate.

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Simone Schneider
Simone Schneider

Liebste Betti,
jetzt muss ich doch auch endlich mal einen Kommentar hier hinterlassen <3 ich bin Dir einfach nur dankbar für "Happy Carb" -eine wirklich fundierte, gesunde Ernährungsform und super nachzukochen. Mädels sind ja "Diäten" Ernährungstrends und dem ganzen Drumherum gegenüber häufig wesentlich aufgeschlossener als die "Jungs". Deshalb habe ich mich zunächst ausgiebig mit Deinem Blog, sowie erstmal einem Deiner Bücher beschäftigt…ich wurde immer überzeugter 😉 …. so…. – wie nun an "den Mann" bringen, der erstmal kategorisch alles ablehnt, was im Entferntesten mit "gesund" im Allgemeinen und mit wohlmöglich Abnehmen im Speziellen zu tun haben könnte. Ein ablehnendes "urrrghh" war noch die charmanteste Variante bisher 🙂
Also beschloss ich diesmal deutlich subtiler vorzugehen, mich zunächst mit einer recht ansehlichen Grundausstattung der neuen Zutaten einzudecken (beim ersten Basiseinkauf bekommt man leichte Schnappatmung – aber man muss auch ganz ehrlicherweise dazu sagen, dass das immer Vorratsgrößen sind und man damit schon eine gute Weile hinkommt – also nicht anderes als ein früherer Vorratseinkauf – außerdem will man ja langfristig etwas verändern, und gibt für so viel anderen unnützen Mist Geld aus, also… meckern einstellen 😉
Der Vorteil, wenn man viele der Zutaten erstmal angeschafft hat, ist zweifellos der, dass wenn die ersten Gerichte gelingen und ankommen, man gleich weiter herumprobieren kann und nicht wieder in die alten Fahrwasserbahnen gerät.
Vor kurzem dann hatte mein Sonnenscheinchen ein markantes Erlebnis, welches ihn zu der Erkenntnis brachte: oh man, ich muss echt abnehmen und was dafür tun…aha…es lebe das Männerego, die Spiegel und die kleinen Heinzelmännchen, die nachts die Klamotten enger nähen 😀
Jippiiiie, die Gunst der Stunde 😉 ich konnte mich kaum entscheiden – denn das erste Gericht musste sitzen, um ihm das Gefühl zu geben, von allein in die richtige Richtung laufen zu wollen 😉 dazu muss man erwähnen, dass mein Göga sämtliche Klischees auf sich vereint, viel und gerne Fleisch, bedingt Gemüse, Nudeln und Junkfood in allen Variationen, Süßmäulchen par excellence, Sahne, Butter blabla, also kurz, alles was schmeckt …und Verzicht ist von Natur aus schon mal ganz schlecht (wie? kein Zucker? keine Kohlenhydrate oder nur wenig? bist du irre?)
zurück zum Kochen – ich begann mit einem Kohlrabiauflauf mit Hack, Speck und Sahne- frag mich nicht welches Rezept, ich switche derzeit zwischen 4 Deiner Bücher und dem Blog hin- und her 🙂 und es schmeckt ihm…Halleluja!
Ich sagte nichts…. am nächsten Tag machte ich die Low-Carb-Nudelpfanne Jägerlatein
(für die Mitleser: aus dem "Mehr Low Carb Lieblingsrezepte" hihihi schnell mal die Nase lang machen – wie alle anderen ein super Kochbuch! by the way…) mit dem Nudelteig aus dem Rezept unter dem ich kommentiere.
Der Nudelteig ist der absolute Oberhammer, wenn man ihn exakt so zubereitet und ihn dann noch über Nacht kalt stellt, ein zwei Stunden vorm Kochen rausholt, dann ausrollt – Spitzenverarbeitung!
Also die heißgeliebten Nudeln als "Fake-Variante" – das Gericht war der Knaller – yeah ! (der vorangehenden Frage meines anscheinend doch nicht ganz so einfältigen Sonnenscheinchens: seit wann kochst du mit Kochbuch bzw. Zettel? wich ich mit einem knappen: neues Rezept…. geschickt aus…stand ich doch gerade auf sehr dünnem Eis 😉 )
Nachdem er sagte, die neuen Rezepte sind aber saulecker und ich bin pappsatt, das kannste ruhig öfter machen – musste ich es raushauen: nänänänänääänä -reingeplumpst …
lange Rede kurzer Sinn, er ist sehr angetan und überzeugt, dass es genehm wäre, sich so zu ernähren 😉 und ich konnte mich durchsetzen 😉 hab ich denn Lust auf zwei Arten zu kochen? Es gibt tatsächlich für alles Alternativen, die schmecken, man muss sich nur rantrauen.
Nachdem ich am nächsten Tag dann noch die Blumenkohlkroketten mit paniertem Schnitzel hinterhergeschoben habe, fing er an in den Büchern zu blättern….sehr schön….
Alles in allem einfach nur ein Riesenlob an Dich, die Rezepte sind klasse – für jeden Geschmack etwas dabei – persönliche Vorlieben sind immer relativ, aber so vielfältig, gut durchdacht in der Umsetzung, gespickt mit hilfreichen Tipps, und mit etwas Erfahrung immer variabel. Die Easy-Brötchen und die Kartöpfelchen gelingen auch schon prächtig, also steht einer gesunden Rundum-Ernährungsumstellung nichts mehr im Wege.
Mach unbedingt weiter so und versorge uns mit coolen Ideen.

Und an all die Mitleser hier, denen sei ans Herz gelegt: immer schön über die Verlinkungen einkaufen, zum einen ist es herrlich bequem und man findet das Richtige und zum anderen unterstützt man Betti´s tollen kostenfreien Blog damit ein bisschen – ohne von Werbung zugemüllt zu werden!
Liebe Betti, ganz viel Erfolg weiterhin, Du bist eine Inspiration in vielerlei Hinsicht!
Liebe Grüße
Simone

Doro
Doro

Liebe Betti,
Habe mich doch heute tatsächlich an das Rezept rangetraut. Dachte es wäre kompliziert. Nix, war voll easy!
Aber es gab keine Nudeln, sondern Zwetschgenknödel. Als Eiweißpulver habe ich die Vanille-Variante genommen.
Das halbe Rezept mit 125g Mozzarella gab genau 8 Knödel.
Dazu Quark mit Sesam-brösel anstatt normale Brösel. Nusskrokant wäre besser gewesen, aber ich hatte keine Zeit mehr.
Meine Familie hat die original Knödel bekommen, ist auch so eine Art Nudelteig auch mit Quark und mit Butterbrösel.
Und was soll ich sagen, meine haben fast genauso geschmeckt. Mein Sohn wollte nicht glauben, dass das Mozzarellateig ist.

Echt genial. Vielen Dank. Leider kann ich kein Bild mehr einstellen. Alles ist weg geputzt!!
Liebe Grüße Dorothee

Simone Schneider
Simone Schneider

Liebe Doro,
ich habe Deine Anregung für Zwetschgenknödel gleich mal aufgegriffen, weil wir heute irgendwie Lust auf Süß hatten 😉 super Tipp – hat klasse funktioniert (ich hab vom halben Rezept nur 6 Knödel rausbekommen, aber ergibt 2 Portionen als Hauptmahlzeit und man ist pappsatt). Ich hab die Knödel dann noch in Flohsamen gewälzt und in Butter geschwenkt , (danach mit Erythrit/Stevia bestäubt)- schmeckt wie „Normalbrösel“ – dazu gab´s griechischen Jogi mit etwas Mascarpone und Milch verrührt, nach Geschmack Vanilletropfen oder gemahlen hinzu – und den Rest Zwetschgen als Kompott. Tipptopp wäre ich allein nie drauf gekommen, vielen Dank!
@ Betti: sag ich doch…Du inspirierst uns alle 🙂 ist bestimmt auch ein super Dessert für ein Wintermenü. Glaubt kein Mensch, dass es Betti´s mega Mozzarella-Nudelteig ist 🙂
Liebe Grüße
Simone
P.S. wir waren so gespannt, dass es auch nicht für ein Foto gereicht hat… 😀 😀 😀

Kerstin
Kerstin

Liebe Betti, bin so neu auf Deiner Seite, dass ich Deinen entnervten AufräumKommentar zu meiner Frage nach dem Eiweißpulver noch nicht gesehen hatte, sorry. Bin also bereit, Deinen Erfahrungen zu folgen und habe das Eiweißpulver bestellt;) möchte doch zu und zu gerne die Nudeln probieren ohne eigene Versuchsreihe starten zu müssen.
Also nichts für ungut.
Liebe Grüße und auch von mir und herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag etwas nachträglich.
Lass Dir aus 14 Jahren Vorsprung heraus sagen, Du bist mit Deinem Text zum Älterwerden auf gutem Weg 😉

Kerstin
Kerstin

Liebe Betti, Danke für diese leckere Idee. Bin schon lange low carb unterwegs wg. Diabetes und führe ein genussreiches Leben , dazu gehört auch, immer wieder Neuem zu begegnen…..Toll z.B. Deine Arbeit.
Ich bin allerdings so gar keine Freundin von Eiweißpulver (vielleicht fehlt mir noch der richtige Zugang, habe Deine FAQs gelesen).Meine Frage: Warum Eiweiß einfrieren und Proteinpulver nehmen? Könnte ich diese Nudeln auch einfach mit ganzen Eiern herstellen? Im Übrigen herzlichen Dank für Deine supertolle Arbeit, die ich erst neu entdeckt habe und noch heute gerne mt einem Bücherkauf unterstützen möchte. Herzliche Grüße und bitte, bitte weiter so 😉

Bärbel
Bärbel

Hallo Betti,
gestern Abend habe ich mich an die Mozzarella Nudeln herangewagt. Ich bin ganz ehrlich. Ich dachte, das wird eh nix.(habe mal ein Linsennudelrezpt verarbeitet….sprechen wir nicht drüber…) Aber Mann und Kind haben sie sich gewünscht. Sonst mach ich für die beiden Linsennudeln(gekaufte 😉 ) und ich ess die ShileoNudeln, die ich wirklich liebe.
Also ran an die Nudel. der Teig war klasse und nach der Kühlung meinte ich sogar, hey, den jag ich durch die Nudelmaschine. Wenn ich ein geduldiger Mensch wäre, dann wär das sicher auch gelungen. Da ich das nicht bin, hab ich, nachdem die erste Tour Teig zwar durchging, aber gebrochen ist, die Maschine auf die Seite gestellt und den Teig ausgerollt.
Das hat dann auch prima funktioniert. Die Nudeln dann mit dem Pizzarad geschnitten. Jetzt kam das Kochen. Also erst mal Probenudel. nach 3 Minuten hat die sich gezogen wie …..jepp, Käse 😉 Ist ja auch logisch. Also hab ich die Nudeln portionsweise reingetan, gewartet, bis sie hochkamen und direkt mit der Schaumkelle rausgeholt. Schnell ein Butterflöckchen ran und weiter.
Und dann haben die doch tasächlich geschmeckt. Kamen seeeehr nahe an richtige Nudeln.ich war wirklich erstaunt. mach ich auf jeden Fall wieder.
Habe auch schon Visionen von Ravioli, Gnocchi, Maultaschen….
So, jetzt hab ich ein Date mit dem Weberli Rezept. Das hab ich nun davon, dass ich meiner Tochter deine Kochbücher in die Hand gedrückt habe. Eigentlich sollte sie Rezepte für den Wochenplan markieren mit Post Its. Am Ende waren da überall Zettel drinne und bei den Weberli war ein roter Zettel. Das sollte ich heute uuuuuunbedingt backen 😉
ganz liebe Grüße und bis bald
Bärbel