Vermaledeite Nachbauten?

Tagebuch

Vermaledeite Nachbauten?

Was zur Hölle sind eigentlich »Nachbauten«?

Seit ich Low Carb esse, begegnet mir ständig dieser merkwürdige Begriff und so wirklich vertraut ist er mir bis heute nicht geworden. Mein kleines Gehirn bekommt das Wort »Nachbauten« einfach nicht mit den leckeren Broten und Kuchen zusammen, die ich in schöner Regelmäßigkeit in meiner Happy-Carb-Küche produziere.

Findest du nicht auch, dass allein das Wort »Nachbauten« schon negativ klingt? So nach Plagiat, billiger Kopie und auch zweite Wahl. Bei dem Begriff kommt bei mir auf jeden Fall kein gutes Gefühl auf.

Also, warum gibt man Kuchen, Brot, Brötchen und Nudeln die auf Basis von kohlenhydratreduzierten Zutaten hergestellt werden einen ungünstig klingenden Namen?

Will man uns damit vor dem Genuss warnen oder ihn uns gar böse vermiesen?

Sind wir wieder im Paradies und »Nachbauten« der moderne Sündenfall?

Ein Nachbau ist für mich, wenn in Las Vegas ein pupsiger Abklatsch des Eiffelturms vor einem protzigen Hotel steht. Aber leckerer, liebevoll hergestellter Kuchen? Ich schüttele immer noch den Kopf.

Gleichzeitig haben sich die sogenannten »Nachbauten« inzwischen auch als Synonym für den unbegrenzten Genuss von Low-Carb-Backwaren etabliert. Sozusagen der Freischuss für den Low-Carb-Kuchenwahnsinn. Ist ja total OK, ist schließlich “nur” ein »Nachbau« und voll Low Carb. Genau wie die Diskreditierung der »Nachbauten« ist auch das eine Entwicklung, die wenig dienlich ist im Umgang mit den köstlichen Leckereien.

Aus meiner Bloggererfahrung heraus kann ich berichten, dass wenn ich ein leckeres Hähnchencurry mit Kokos-Brokki-Goreng poste, der Applaus doch eher verhalten ist. Die Begeisterung und Likes halten sich in sehr überschaubaren Grenzen. Gerade Facebook ist da ein guter Indikator. Da hilft es auch kein bisschen weiter, dass es sich bei dem Gericht um eine tolle Kombination von viel buntem Gemüse, hochwertigem Eiweiß und gesundem Fett aus der Kokosnuss handelt. Der Bauch wird bei verhältnismäßig wenig Kalorien mit maximalen Nährstoffen gut gefüllt. Besser geht eigentlich nicht.

Fruchtiges Hähnchencurry mit Kokos-Brokki-Goreng

Aber das hilft dem Gericht nicht in den Klick-Olymp.

Poste ich aber Low Carb Kreppel oder Low Carb Nussecken, dann ergießen sich orgasmische Lobeshymnen und die Likes sprudeln nur so. Dabei handelt sich es um Backwerke mit hoher Energiedichte, welche man nur schwer zur Sättigung verwenden kann und die noch viel weniger zum Abnehmen taugen. Auch Low Carb Kreppel und Nussecken halten sich nämlich gerne am Hintern fest.

Low Carb Kreppel-Krapfen-Berliner

Jetzt kann ich das ja verraten, Fasching ist schließlich vorbei.

Irgendwie gibt es da ein Delta zwischen dem was meine Leser sehen wollen und dem, was bevorzugt auf dem Teller liegen sollte. Aber genau diese Nachfrage steuert natürlich auch das, was viele der Low-Carb-Blogs dementsprechend posten. Meine Kollegen können sicher bestätigen, dass es die Cheesecakes und Oopsies dieser Low-Carb-Welt sind, die die höchsten Klickraten erzielen.

Mal von Pizza abgesehen, die immer geht.

Aber eben nicht die gesunde Fischsuppe, wo der Lachs mit den Tomaten um die Wette paddelt.

Fruchtige Tomaten-Fischsuppe

Das verführerische Angebot an Low-Carb-Rezepten mit dem Status »Nachbauten« führt dann wiederum dazu, dass diese eifrig nachgebacken werden. Das kann und will ich niemandem vorwerfen. Ich mache das ja genauso.

Gelegentlich ereilt mich jedoch das Gefühl, dass es mit den Leckereien etwas übertrieben wird. Das Augenmaß geht zeitweilig verloren. Zwar lecker verloren, aber mit dem Ergebnis, dass die Gewichtsabnahme häufig ins Stocken gerät.

Dann werden die Augen immer größer, wenn die Zahl auf der Waage nicht kleiner werden will.

Und soll ich dir was sagen. Wenn ich bei entnervten Rückfragen darauf hinweise, dass es günstiger ist während der Zeit der Gewichtsreduzierung nur maßvoll Kuchen und andere Backwaren zu verzehren, dann bekomme ich immer wieder zu hören “Aber das sind doch Low Carb konforme »Nachbauten«”, die darf ich doch.

Bitte streiche das Wort »Nachbauten« sofort aus deinem Kopf.

Es gibt keine Spezies »Nachbauten«, die aus einem Backwerk, aus was auch immer das bestehen mag, ein ständig zu verzehrendes Grundnahrungsmittel machen.

Ein Kuchen ist ein Kuchen und ein Brot ist ein Brot.

Peng!

Egal, ob mit vielen oder wenigen Kohlenhydraten produziert. Wenn dich früher der Kuchen mit Kohlenhydraten fett gemacht hat, weil du davon zu viel gegessen hast, dann kann das heute der Low-Carb-Kuchen genauso gut.

Wir reden so oder so von einem Genussmittel, mit dem maßvoll umzugehen ist.

Um Gewichtsprobleme dauerhaft in den Griff zu bekommen ist die größte Herausforderung die Veränderung von Gewohnheiten. Wenn du früher ein Backwarenjunkie gewesen bist, dann ist das die Nuss, die es zu knacken gilt. Und nicht, wie du deine “Sucht” weiterhin erlaubt befriedigen kannst.

Ändere deine Gewohnheiten. In meiner inneren Ernährungspyramide stehen Kuchen und andere Backwaren ganz oben in der Spitze. Das entspricht einer deutlichen Reduzierung im Gegensatz zu meiner früheren Ernährungsweise. Dazu musste ich aber einige liebgewonnene Gewohnheiten verändern. Seltener, qualitativ hochwertiger und viel bewusster erfolgt der Verzehr heute. Und das ist dann meiner Auffassung nach auch vollkommen in Ordnung.

Warum glaubst du, haben die Kuchen bei mir nur 18 cm Durchmesser? Ganz einfach, wenn nicht mehr da ist, wird auch nicht mehr gegessen.

Erziehung durch effektive Verknappung!

Manchen Menschen gelingt die Umstellung auf weniger Backwaren besser, wenn sie eine gewisse Zeit komplett auf Kuchen, Brot und Brötchen jeder Art verzichten. Nicht jedem fällt diese Umstellung leicht und häufig ist ein kompletter Re-Start notwendig, um sich dann mit neu gewonnenen Erkenntnissen wieder an den gemäßigten Verzehr zu wagen.

Aber es gibt keine allgemeingültige Vorgabe, die für jeden passt. Wahrscheinlich polarisiert gerade auch deshalb das Thema “Nachbauten” so stark.

Mir hat es geholfen, dass ich zu Beginn meiner Gewichtsabnahme bestimmt 7-8 Monate keinem selbst gebackenen Teilchen in die Augen geschaut habe. Die KitchenAid wurde in der ersten Zeit meines Low-Carb-Lebens hoch frequentiert dazu eingesetzt Blumenkohl zu schreddern, aber nicht um Kuchenteige zu rühren. Selbst heute noch halte ich mich unter der Woche überwiegend an die Low-Carb-Basisernährung. Am Wochenende gibt es dann einen kleinen Kuchen und leckere Brötchen zum Frühstück.

Und wenn der Tag unbedingt mit einem Backwerk beginnen soll, dann ist es besser zu einem Apfel-Walnuss-Frühstücksbrötchen zu greifen als zu einem mächtigen Kokos-Schoko-Brownie.

Bitte immer daran denken: Low Carb ersetzt nicht automatisch das Gehirn! Mahlzeiten müssen auch zukünftig mit Verstand zusammengestellt werden.

Und Low Carb »Nachbauten« sind nicht per se schlecht, sondern sind einfach Backwaren aus wertigen Zutaten, die mit viel weniger Kohlenhydraten daherkommen. Geschickt kombiniert können die Teil einer gesunden Mahlzeit sein. Dazu eine tolle Möglichkeit für jeden, der hin und wieder gerne Kuchen mag, diesen auch Low Carb zu genießen. Gerade für die Low-Carb-Dauerernährung und die gefestigten Low Carber eine gute Sache und ich wollte diesen Genuss definitv nicht missen.

Aber wer das nicht mag und braucht, auch total prima. Die Vorstellungen bei der Ernährung gehen wie immer weit auseinander. Es gibt ein Leben mit und es gibt ein Leben ohne Kuchen. Welche Überraschung!.

Aber mit Kuchen ist das Leben zumindest aus meiner Perspektive viel toller.

Die Diskussion um: Kuchen oder nicht Kuchen, kann wahrscheinlich Kriege auslösen.

Die Dosis macht das Gift. Das gilt bei den hochkalorischen Low-Carb-Backwaren ebenfalls.

Lass dir also von niemanden sagen, dass Low Carb Brot und Low Carb Kuchen per se schlecht sind. Es gibt da ja immer Leute, die versuchen einem echt alles madig zu machen.

Da erinnere ich gerne mal wieder an meinen Beitrag Neurotic Carb. Unbedingt lesen, wenn du den noch nicht kennst.

Gelegentlich macht so ein wenig ungesund einfach Spaß und gehört dazu. Und so lange es keine gesundheitlichen Einschränkungen gibt, ist das auch vollkommen OK. Mir ist dann ein zuckerfreier Low-Carb-Kuchen allemal lieber, als mich mit einer zuckrigen Kohlenhydratbombe zu füttern. Danach fühle ich mich nämlich komplett verkatert. Das bleibt mir bei einer Low-Carb-Leckerei erspart und meine Zuckersucht wurde auch nicht wieder aktiviert.

Für mich kommen daher auch “Cheat-Days” nicht in Frage, weil mich das jede Woche wieder zurückwerfen würde. Außerdem würde mich das, auf einen “tollen” Tag hinessen, total nerven. Da würde bei mir an den anderen 6 Tagen der Woche ein vollkommen ungerechtfertigtes Entbehrungsgefühl erzeugt werden. Wie doof ist das denn.

Ich werde nur häufig gefragt, ob ich Cheat-Days machen. Deshalb die Info hier am Rande. Aber auch das kann eben jeder halten wie er das für sich möchte.

Low Carb ist gut wie es ist und jeder kann damit nach seiner Coleur happy werden.

Jedes völlige Verweigern führt unter Umständen zu dem Ergebnis, dass früher oder später ein kompletter Rückfall stattfindet.  Essen hat für jeden Menschen einen individuellen Stellenwert und das wird in vielen Ernährungskonzepten nicht ausreichend berücksichtigt.  Häufig wird da auch zu sehr von den “allwissenden” Gurus von sich selbst und den eigenen Bedürfnissen auf die der anderen Menschen geschlossen. Da scheitert die Umstellung dann doch mal an einem Stückchen Low Carb Apfelkuchen und dem schlechten Gewissen, wenn man sich die Leckerei doch gönnt.

Oh Gott, ein Stück Apfel mit mehr als 10 g Kohlenhydrate auf 100 g. Bringt mir die Peitsche, ich muss mich zur Strafe geißeln.

Ein Ernährungskonzept, was bei einem selbst ein schlechtes Gefühl hinterlässt und dauerhaft Entbehrung erzeugt, taugt für die jeweilige Person nicht. Punkt!

Es gibt Leute, die werden mit Weidefleisch, Kokosnuss und Gemüse glücklich. Bei anderen ist das eben nicht so. Und beides ist völlig OK. Lass dir nur nichts anderes erzählen. Für den einen sind strenge Regeln wichtig, weil er die Orienterung und ein festes Raster braucht. Den anderen schränken diese Regeln ein und lassen ihn unzufrieden zurück.

Und für so einen Käse ist das Leben nun wirklich zu kurz. Zumindest wenn das Ernährungskonzept Milchprodukte vorsieht oder nicht.

Jeder muss den für sich passenden Weg finden und sich nicht in eine Ernährung zwingen, mit der andere Menschen mit deren persönlichen Bedürfnissen gut zurechtkommen. Du bist das Maß der Dinge für dich selbst und das, was dir Lebensenergie gibt, ist richtig für dich. Entbehrung ist nämlich ein Energieräuber.

Wie anstrengend ist es, sich ständig etwas zu wünschen, was man nicht mehr »darf«. Ich kenne dieses Gefühl noch gut von meinen früheren Diäten, bei denen ich am ersten Abend schon von einer Bolognese-Soße geträumt habe. Total skurril. Ich lag im Bett und freute mich schon darauf, dass ich in 2 Wochen endlich wieder Spaghetti-Bolognese essen darf. Und dabei war ich damals schon mehr auf die Soße scharf als auf die Nudel.

Damals wusste ich nur noch nicht, was ich heute weiß. Heute habe ich, wenn ich will, jeden Tag meine Bolognese-Suppe und fiebere nichts gierig entgegegen.

Bolognese-Suppe

Die Herausforderung ist es zu erkennen, was man selbst wirklich braucht und was einem gut tut. Alte ungünstige Gewohnheiten müssen abgelegt und neue Gewohnheiten an den gewonnenen Erkenntnissen ausgerichtet werden. Ob das nun der gelegentliche bewusste Genuss von Kuchen oder die regelmäßige Bewegung ist.

Zum Einstieg sind bestehende Konzepte (LCHF, Logi, Montignac etc.) prima. Halte dich zuerst an vorgegebene Regeln und du wirst merken, welche davon auf Dauer für dich nicht gehen und woran du dich gewöhnen kannst. Nichts ist so in Zement gegossen, dass du es nicht moderat nach deinen Bedürfnissen abwandeln könntest.

Wie oft ich geschrieben bekomme, dass meine Leser/innen “so in Richtung LCHF” essen, aber dann doch nicht so richtig LCHF, weil sie auch dies und das essen, ist erstaunlich. Zeigt mir aber auch, dass viele der Low Carber auf Dauer ihren ganz eigenen Weg finden, der von den bestehenden Vorgaben des jeweiligen ursprünglichen Konzepts in Reinkultur abweicht. Nichts anderes habe ich mit Happy Carb ebenfalls gemacht. Dazu ist es jedoch notwendig, dass man sich auskennt und mit der Materie eingehend befasst. Außerdem sollte man in Sachen Low Carb ausreichend gefestigt sein. Dann bringt einen so schnell auch nichts aus der Spur.

Immer daran denken, am Ende bist du so oder so tot. Also lass uns die Zeit bis dahin möglichst angenehm verbringen. Und für mich gehört hin und wieder ein leckerer Kuchen einfach dazu. Und das bitteschön ohne schlechtes Gewissen und nicht als »Nachbau« tituliert.

Aber eine gesunde Skepsis und etwas Respekt vor den Leckereien, die einem vielleicht früher das Leben »schwer« gemacht haben, ist durchaus angebracht.

So, ich gehe jetzt erst mal eine Runde walken. An meinem Hintern hängen noch 2 Kreppel, die erst nach einem halben Marathon die Flucht ergreifen. Die Auseinandersetzung mit mir selbst hat eben auch ergeben, dass mein Körper bewegt werden will. Seufz. Über das Thema Gewohnheiten und wie man die ändern kann, werde ich einen gesonderten Beitrag schreiben. Da lese ich gerade ein tolles Buch und werde dich an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen.

Was gibt es sonst Neues.

Ich arbeite fleißig an meinen zwei Büchern und komme gelegentlich an meine eigenen Grenzen. Je konkreter das Vorhaben wird, desto kritischer werde ich mit allem, was ich bei mir selbst abliefere. Manchmal staune ich über das Selbstvertrauen von totalen Hohlrollern, die den eigenen Schrott beweihräuchern, als hätten Sie einen Nobelpreis verdient. Selbstkritisch zu sein ist ein Segen, aber auch ein Fluch, wenn man das rechte Maß verliert. Ich merke also, dass meine Vorhaben für dieses Jahr auf jeden Fall eine Herausforderung werden. Aber persönliche Entwicklung gibt es nur, wenn man sich Challenges stellt. Bla, Bla, Bla…

Habe ich das gerade wirklich geschrieben?

Wenn ich das Wort Challenge höre oder lese, könnte ich eher gerade mal brechen. Auch so ein Unwort, was mir auf den Keks geht. Aber wie schon häufiger festgestellt, bin ich eine alte Schachtel und nicht ganz so auf der Höhe, was den neumodischen Krempel angeht. Dass es heute zur Motiviation immer irgendeiner “Challenge” bedarf, ist mir suspekt. So viel Herdentrieb langweilt und killt die Kreativität. Eiskübel waren im vergangenen Jahr. Ich will nicht darüber nachdenken, was uns in diesem Jahr blüht.

Huch, ich bin abgeschweift. Sorry, aber die Tastatur galoppiert hier mal wieder mit mir durch die Stube.

Zum Jahreswechsel hatte ich bereits erwähnt, dass ich gerne einen Happy-Carb-Ernährungsplan erstellen möchte. Um genauer zu sein will ich dir die Gelegenheit geben, in Zukunft Wochenpläne über meine Seite zu erstellen und zwar inklusive der Nährwerte. Natürlich wird es auch einen Vorschlag von mir geben, den du dann noch nach deinem Gusto abwandeln kannst. Vielleicht ist dir aufgefallen, dass ich meine Rezepte aktuell sukzessive um die Nährwerte ergänze. Diese Angaben sind natürlich die Basis für das Vorhaben. Wobei ich die Werte als Orientierung verstanden wissen will und nicht als Harakiri-Schwert. Happy Carb soll keine Terror-App werden! Aber ungefähr zu wissen, wo man mit seinem Essen in Sachen Kalorien, Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß rumschwimmt, ist nicht schlecht.

Ich arbeite also im Hintergrund, aber viele Baustellen parallel sind aufwändiger als ich das gedacht hätte. Und die Schnellste bin ich eben auch nicht. Gut Ding will Weile haben, aber es wird etwas kommen. Versprochen.

Eine Sache die ich noch berichten will ist, dass ich im Moment durchaus etwas mit dem Gewicht zu kämpfen  habe. Es wabert etwas auf und ab mit einer kleinen Tendenz nach oben. Bäääääääh. Was mich das ärgert. So gegen Ende des Winters werde ich immer etwas miesepetrig und steigere meine Laune gerne Nüsse kauend.

Was natürlich keine Lösung ist! Zwar total Low Carb, aber auch total viele Kalorien.

Auf jeden Fall hat mich dieser Umstand sensibilisiert, dem doch mal auf den Grund zu gehen. Irgendetwas scheint mir zu fehlen, wenn ich das Verlangen meines Körpers richtig interpretiere.

Gestartet habe ich die Eigen-Diagnostik mit der Messung meines Vitamin D3 Spiegels. Irgendwie hatte ich im Urin, ähhh ich meine im Blut, dass da vielleicht etwas wenig bei mir im Körper unterwegs ist. Und ja, die Messung hat ergeben, dass mein Wert bei nur 23,5 ng/ml liegt. Etwas mau also! Nun werde ich jetzt erst einmal Abhilfe schaffen und den Vitamin-D3-Speicher (in Kombination mit Vitamin K2 und Magnesium) auffüllen. Ich hoffe, dass mein Allgemeinbefinden dann wieder etwas Auftrieb bekommt. Das Vitamin D3 ist total spannend und auf jeden Fall nochmal einen extra Beitrag wert. Ich werde von meinen Erfahrungen berichten.

Hast du den Vitamin D3 Wert schon einmal gemessen? Ich habe ein Labor (Cerascreen) per Post beauftragt und innerhalb eines Tages hatte ich online das Ergebnis. Das Blut habe ich mir mit dem Testkit selbst aus dem Finger geleiert, was ganz einfach war. Unglaublich, was man heute so alles über das Internet bestellen kann.

Insgesamt freue ich mich, dass die Tage wieder länger werden. Bald kann dann auch die Sonne wieder ihren Job tun und die Vitamin-D3-Produktion im Körper anschubsen.

So, jetzt aber rein in die Laufschuhe und raus geht es.

Auf bald. Liebe Grüße Betti

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59 Kommentare zu “Vermaledeite Nachbauten?”
  1. wollhuhn - 13. Februar 2016 13:50

    Deine Artikel sind immer wieder ein Genuss – auch die ohne Rezept 😉

    Liebe Grüße
    Tanja

    Antworten
    1. happycarb - 13. Februar 2016 16:47

      Dankeschön liebe Tanja.

      Antworten
  2. Nicole - 13. Februar 2016 13:54

    Danke liebe Betti für diesen wieder einmal unglaublich tollen Beitrag! Und wie immer habe ich viel lachen müssen, z.B. über Deinen Kommentar zum Thema “Challenge” 🙂
    Für mich ist das inzwischen nahezu überall anzutreffende Wort “Mehrwert”, ein rotes Tuch, bei dem ich das Würgen bekomme. Naja……
    Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir.

    Liebe Grüße
    Nicole

    Antworten
    1. happycarb - 13. Februar 2016 16:38

      Dankeschön liebe Nicole. Und Mehrwert ist auf jeden Fall total abgedroschen. LG und ein schönes WE. Betti

      Antworten
  3. Bea - 13. Februar 2016 14:19

    Liebe Betti,
    ich ernähre mich inzwischen seit 2011 kohlehydratarm, nicht um abzunehmen, sondern weil ich mein Gewicht halten und mich gesund ernähren will. Ich finde, bei warmen Mahlzeiten ist das recht einfach, weil man die üblichen Beilagen wie Kartoffeln, Reis, Nudeln usw. einfach nur weglassen muss und durch mehr Gemüse ersetzen kann. Auch zum Frühstück komme ich mit Eierspeisen gut zurecht. Vielleicht bekommst Du deshalb weniger Likes dafür, weil für die herzhaften Gerichte nicht so viele Ideen benötigt werden? Mir geht es jedenfalls so.
    Obwohl sich mein Appetit auf Süßes wirklich sehr verringert hat, vermisse ich dennoch manchmal ein leckeres Stück Kuchen und frische Brötchen zum Wochenende. Weil Genuss auch Lebensqualität bedeutet. Bisher habe ich nur selten einen gleichwertigen Ersatz mit “Nachbauten” gefunden, häufig landet ein Teil meiner Backwerke im Müll, weil es der Familie nicht schmeckt – sehr ärgerlich bei den teuren Zutaten. Deshalb freue ich mich über jede Anregung von Dir und anderen, immer in der Hoffnung, dass es ja diesmal schmecken könnte. Für mich bleiben Brot und süße Backwaren Ausnahmen, die ich nur gelegentlich esse.
    Leider scheint diese Ernährungsart aber vielen schwer zu fallen, und deshalb ist es wichtig, dass Du immer mal wieder darauf hinweist. Danke für Deinen Beitrag.

    Antworten
    1. happycarb - 13. Februar 2016 16:50

      Hallo liebe Bea, danke für deinen Hinweis mit dem höheren Anspruch bei den Backrezepten. Hat auch schon eine andere Leserin angemerkt und da ist wohl echt was dran. Hmmm die Nachbauten sind zum Wegwerfen wirklich zu schade. Ich hoffe doch, dass du bei mir schon lecker fündig geworden bist. Liebe Grüße Betti

      Antworten
  4. Raja - 13. Februar 2016 14:29

    Huch Betti, wie ich schon mal schrieb – für Deine Texte, muss man unbedingt ein bis zwei Tassen Kaffee sich zurecht stellen um den Umfang des Textes bis zum Ende zu bewältigen : ))))). Wie immer aber eine sehr schöne Zusammenfassung und ich kann Dir wirklich in Deinen Gedanken nur zustimmen. Der Happy Low Carb -Ernährungsplan wird bestimmt der Renner und für viele eine gute Hilfe bei der Zusammenstellung der täglichen Ernährung, wenn man den Dreh noch nicht so raus hat mit Low Carb auch abzunehmen. ( denke da an Deine Gedanken im Text -Nachbauten von Kuchen und anderen süßen Naschereien).
    Den Ruck zur Bewegung sollte ich mir heute auch noch geben. Mit meinem Enkelchen geht das immer viel besser -aber am Wochenende gehört der Kleine ganz den Eltern und so werde ich wohl später meinen Mann anstupsen, ob er mit mir ne Runde übers Feld läuft. Ich wünsche Dir und Deinem Mann ein entspanntes Wochenende
    Liebe Grüße Raja

    Antworten
    1. happycarb - 13. Februar 2016 16:46

      Hihihi besser ist das. Sonst steht irgendwann in der Bild: Beim Lesen des Happy Carb Beitrages mit offenem Mund verdurstet.
      Aber du bist ja gewarnt und weißt, wenn ich mal am Schreiben bin, dann sind das mindestens 2000 Wörter.
      Ich hoffe, du hast deine Runde gedreht mit deinem Mann. Euch auch ein schönes Wochenende. LG Betti

      Antworten
  5. Andrea Porth - 13. Februar 2016 15:01

    Liebe Betti,
    danke für deinen tollen Textbeitrag. Ich liebe deine Rezepte alle und hole mir stets Inspirationen für Eigenkreationen , natürlich auch für Brot und Gebäck und das gibt es in der Regel am Wochenende oder zu bestimmten Anlässen. Ich finde es klasse , wie deine Themen mir stets aus der Seele sprechen. Leider vergesse ich des öfteren deine leckeren Speisen zu kommentieren , was nicht heißen soll , dass sie nicht klasse sind. Hiermit erteile ich allen deinen Gerichten mit Gemüse und Beilagen ganz viele Likes nachträglich. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Andrea

    Antworten
    1. happycarb - 13. Februar 2016 16:44

      Dankeschön liebe Andrea :-). Dir auch ein schönes WE. LG Betti

      Antworten
  6. Kornelia - 13. Februar 2016 15:01

    Ha hab ich geschmunzelt. Du hast vollkommen recht. Die Menschheit will abnehmen aber dabei auf nichts verzichten.
    Ich musste auch erst durch meine horrenden Blutwerte und meinem Übergewicht wach gerüttelt werden. In der Abnehmphase esse ich keine Kohlenhydrate, keine Milchprodukte, kein Obst nur Beeren, Huhn und Fisch und absolut keine Sojaprodukte. Und…. :-)) es läuft mit dem Kilopurzeln. Meine Darmentzündung hat sich um 70 % verbessert, habe 6,5 Kilo abgenommen, und das erst seit 12.1.2016!!! und ich bin mir sicher, dass meine Blutwerte Anfang April bei der nächsten Kontrolle in den grünen Bereich rutschen. Ich war ein Kohlenhydratjunkie, Brot, Brötchen, Nudeln, Reis und Kartoffeln waren absolut meines. Und ich schaffe es auch ganz ohne. Ich habe jetzt einen starken Willen, weil ich wieder vollkommen gesund sein und wieder ganz schlank und vital sein möchte. Es kommt die Zeit, wo ich mir wieder 1 – 2 Mal die Woche meine Brötchen gönne. Aber bis dahin bin ich dann wieder schlank :-)))

    Antworten
    1. happycarb - 13. Februar 2016 16:43

      Toll liebe Kornelia. Keine Milchprodukte wäre für mich hart. Aber wenn du gut damit fährst und alles passt, dann ist das doch super. Du klingst sehr geordnet und straight. Find ich gut. Und mit der Einstellung, wirst du es schaffen. Alles andere dann zu seiner Zeit. Man muss sich immer fokussieren, auf das was wichtig ist. Ich drücke dir die Daumen. LG Betti

      Antworten
  7. Kristina - 13. Februar 2016 15:19

    Hallo liebe Betti,
    für mich grenzt es immernoch an ein Wunder, dass mich herkömmliche Zuckerwaren nunmehr komplett kalt lassen (das war mal sowas von anders) und bewirkt wurde das durch, sagen wir mal “Neuinterpretationen” von süßen Klassikern, da hab ich wie blöde stunden-und tagelang Rezepte im Netz durchforstet und beim Probieren gemerkt, ja es geht, es schmeckt und EIN Stückchen reicht und jetzt bastele ich selbst LC- Konfekt & Co, das ist wahrscheinlich irgendwie sexy, weil ja irgendwie traditionell verboten (im Gegensatz zu tollen und sowieso gesunden LC Nichtkuchenrezepten, z.B. Deine, freue mich regelmäßig…). Vielleicht geht es anderen Essern auch so, das könnte den Sturm auf Deine süßen Vorschläge erklären. Also, kurz gesagt, bei mir war Süßkram ein Problem und Problemlösung daher besonders wichtig. Jetzt esse ich nur noch eigene Produkte von höchster Qualität, da verbietet sich der Begriff “Nachbauten” von selbst und, wie schon erwähnt, kleine Mengen reichen, denn der “Suchtdruck” ist weg…
    Liebe Grüße von Kristina

    Antworten
    1. happycarb - 13. Februar 2016 16:30

      Hallo liebe Kristina, ja, nicht mehr am Zuckertropf zu hängen ist befreiend. Dann, so meine Meinung, geht der echte Genuss auch erst richtig los. Wenn man die Leckereien nicht mehr um des Zuckers willen mampft, sondern einfach weil man den Geschmack genießen will. Früher habe ich 5 Snickers eingeatmet, heute esse ich eine Schoko-Schmandküchkein und bin im Himmel. LG Betti

      Antworten
  8. Nelly - 13. Februar 2016 15:53

    Ich persönlich habe kein Problem damit JEDEN Tag Kuchen oder zuckerfreie Schokolade zu essen. Ich nehme davon auch nicht ab, aber da ich normalgewichtig bin ist dies auch nicht mein Ziel. Also mit z.B. einer halben Tafel Stevia Schokolade am Tag kann ich ohne viel Sport oder Kalorienzählen mein Gewicht halten.

    Ich denke diese Lösung ist immer noch um Längen gesünder, als jeden Tag Zucker, Weißmehl und schlechte Fette in geballter Form zu konsumieren. Ich kenne so viele (schlanke) Leute die täglich Massen an Süßigkeiten essen, da tue ich meinem Körper einen Gefallen damit weitesgehend auf Alternativen umzusteigen.

    Man sollte immer das eigene Ziel beobachten finde ich: wenn man Abnehmen möchte, dann ist auch Low Carb Kuchen sicherlich nicht besonders hilfreich (außer er ist sehr kalorienarm und sättigend, da fällt mir jetzt aber auch nur eine Marke ein), weil es einfach trotz hoher Kaloriendichte nicht besonders sättigt, wie du schon schriebst. Wenn man jedoch keine Tendenz zum Übergewicht hat und einfach nur ein gesünderes, aber dennoch glückliches Leben haben möchte, dann würde ich das einfach nach Lust und Laune machen, intuitives, achtsames Essen finde ich dort den besten Weg.

    Antworten
    1. happycarb - 13. Februar 2016 16:27

      Da hast du vollkommen recht liebe Nelly. Im Rahmen der Low Carb Dauerernährung sind die Sachen soweit integrierbar, wie es der Stoffwechsel der jeweiligen Person zulässt. Und allemal ist da die zuckerfreie Variante gesünder als die zuckrige. Viele Leser die auf meine Seite stoßen, wollen abnehmen. Und gerade Menschen, die in der Vergangenheit schon Probleme mit dem Essverhalten hatten, fällst es da dann schwer einen guten Umgang zu finden. Da spreche ich selbst aus eigener Erfahrung, denn mir ist es nicht leicht gefallen und ich musste mir dafür eigenen Regeln machen. Wichtig ist doch, dass jeder in Kommunikation mit sich steht und auf die eigenen Bedürfnisse achtet. Da sind wir schön beieinander :-). LG Betti

      Antworten
  9. Rowena - 13. Februar 2016 16:02

    Hallo Betti,

    sehr schöner Artikel – wieder mal! 🙂

    Eine Sache hast Du, glaube ich, bei all dem gar nicht erwähnt: Die LC-Backwaren haben für Leute mit Diabetes Typ II oder einer Insulinresistenz den großen Vorteil, dass sie den Blutzucker nicht in die Höhe treiben! Klar, Kalorien haben sie trotzdem, teilweise genausoviel wie Backwaren voller Mehl und Zucker. Aber eben keinen hohen BZ-Spiegel nach dem Verzehr. Alleine aus diesem Grund backe ich mir immer mal wieder ein Bleck schneller Mandel- oder Nussmuffins und friere sie ein. Wenn mich dann die Lust auf was Süßes packt – 1 Minute in die Mikrowelle und schon habe ich einen noch warmen und herrlich nussigen Muffin, der dann auch kalorientechnisch noch in den Tag passt…

    Zum Vitamin D, was leider von viel zu vielen Ärzten immer noch als “Hype” und “Blödsinn” abgetan wird:
    Ich selbst hatte über viele lange Jahre das ganze Jahr über ständig mit mehr oder weniger starken Erkältungsphasen zu kämpfen. Im LOGI-Forum kam ich dann auf die Sache mit dem Vitamin D und da ich als sehr hellhäutiger und zu Melanomen neigender Hauttyp auch nicht groß in die Sonne darf, habe ich meinen Spiegel auch testen lassen. Er lag bei 17 ng/ml, also weit unter dem Normbereich! Im Winter 2012/2013 habe ich dann aufgesättigt und seitdem keinen einzigen Infekt mehr gehabt! Halten kann ich den Spiegel nur mit 3.000 IE täglich – so viel zu den ärztlichen Hinweisen, mit 1.000 IE am Tag sei man ausreichend versorgt…

    Bei Dir zu lesen, ist immer auch eine Inspiration und auf Deine Rezepte wird in unserem Forum auch ständig verwiesen… 😉

    LG Rowena

    Antworten
    1. happycarb - 13. Februar 2016 16:22

      Hallo liebe Rowena, den Vorteil des Blutzuckers, habe ich nicht extra erwähnt, weil das ja das Grundprinzip von Low Carb ist. Das wird ja häufig auch vorgebracht als Legitimation die Leckereien in großem Umfang zu essen. Für Diabetiker und Insulinresistente sind die Leckereien natürlich erste Wahl. Aber auch da eben nur in vernünftigen Mengen. Und so ein Blog wie ich ihn habe, verfälscht manchmal etwas das Bild von dem was gegessen wird. Die tollen Sachen werden präsentiert und die alltägliche Basiskost wird still und heimlich gegessen. Und dann orientieren sich Leser an dem, was auf dem Teller liegt, ohne sich zu informieren. Dann geht das nicht gut aus.
      Mit dem Einfrieren finde ich eine gute Idee. Wenn ich mal wieder mehr Platz im Tiefkühler habe, werde ich das auch wieder machen. Sich mal einen Muffin aufzutauen ist besser als einen Kuchen zu backen und dann doch zu viel davon zu essen.
      Liebe Grüße Betti

      Antworten
  10. Irene - 13. Februar 2016 16:21

    Liebe Betti,
    hier hast du wieder ganz viel Information hineingepackt. Vielen Dank für diese Mühe.

    Bzgl. den “Nachbauten” – ich verwende jetzt einfach das Wort, weil es ganz schnell aussagt, was da drin ist:
    Angeblich registriert das Gehirn eine Mahlzeit unterschiedlich, je nach dem, wie sie dargeboten ist.
    Das heißt: wenn du nun die Einzelteile isst, ist das etwas anderes, als wenn du daraus etwas, was dir lieb und VIEL Wert ist, gebacken hast. Ebenfalls: beim Backwerk wirst du immer “Zucker” verwenden, also den Geschmack für “süß” nicht verlieren können (vielleicht ja auch nicht wollen).

    Ich denke einfach, dass es für Personen, die wirklich abnehmen wollen/müssen wichtig ist, sich über das, was sie nun essen im Klaren zu sein.
    In diesen “Nachbauten” sind eben viele Nahrungsmittel verdichtet, so dass dann in der Nahrungsmenge zu wenig Platz für Salat und Gemüse ist. Um sich darüber klar zu werden kann man sich ja mal die 1 Portionenmenge abwiegen und auf den Teller legen – ob man das so essen wollte.

    Aber du betonst es ja ausdrücklich, dass eben solche Dinge wirklich auch Ausnahmen sein sollen, dass man auch mit LC Gewicht zunehmen kann/wird – und – dass sich jeder darüber im Klaren sein soll, was er erreichen will.

    Es ist einfach schön, deine Beiträge zu lesen!
    Liebe Grüße
    Irene

    Antworten
    1. happycarb - 13. Februar 2016 16:35

      Dankeschön liebe Irene. Und die Idee mit dem Abwiegen ist prima. Da kann jeder mal sehen, wie dicht die Kalorien in den Nachbauten beieinander hängen. Liebe Grüße Betti

      Antworten
  11. Martina aus Essen - 13. Februar 2016 16:28

    Hi Betti,
    du schreibst, dass Backrezepte im Gegensatz zu kalorienärmeren Gemüsekreationen von Deinen Lesern deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommen. Aus meiner Sicht muss das aber nicht unbedingt als Votum z.b. gegen das Gemüsecurry betrachtet werden. Vielleicht geht es nämlich auch anderen so wie mir: Ich war noch nie eine gute Bäckerin und würde es selbst nicht hinkriegen, so ein Lowcarb-Backrezept selbst zusammrnzustellen. Bei Backwaren kommt es doch sehr aufs Detail an, finde ich. Beim Kochen kann ich auch selbst kreativ sein und spontan die Zutaten kombinieren, die zur kohlehydratarmen Ernöhrung passen und mir schmecken. Ich habe immer schon mit viel Gemüse gekocht – zumal ich auch nicht besonders viel und gern Obst esse – und gern ungewöhnliche Kombinationen ausprobiert. Deine Backrezepte aber sind für mich neu und sehr hilfreich, da wäre ich auf mich selbst gestellt wirklich aufgeschmissen. In diesem Sinne also vielen Dank für Deine Experimentierfreude und die viele Arbeit , die Du Dir mit dem Blog machst !

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    1. happycarb - 13. Februar 2016 16:34

      Hallo Martina, das kann natürlich sein, dass der Schwierigkeitsgrad bei den Backrezepten schwieriger eingestuft wird und das so belohnt wird. Ist ja auch so. Bei den deftigen Essen koche ich nie für den Mülleimer. Beim Backen ist das schon eher vorgekommen. Danke für den Hinweis und ich werde die Rückmeldungen in Zukunft auch unter dem Gesichtspunkt betrachten. LG Betti

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  12. Grit Neuhaus - 13. Februar 2016 17:00

    Liebe Betti,

    super geschrieben. Gibt doch promt den Anstoß, mal wieder etwas genauer “hinzu schauen”. Vielen Dank dafür.

    Liebe Grüße Grit

    Antworten
    1. happycarb - 13. Februar 2016 17:21

      Dankeschön liebe Grit. Ja, muss ich auch. 🙂

      Antworten
  13. Bella - 13. Februar 2016 18:05

    Hallo Betti,
    dein Blog ist heute wieder klasse, vielen Dank, dass du deine Gedanken immer mit uns teilst.

    Ich selber würde mich auch als gute Köchin, mittlerweile sogar als gute LC-Köchin bezeichnen. Ich lese total gerne deine Rezepte, habe auch schon ganz viel nachgekocht, ändere das aber immer für uns essenstechnisch ab. Z.B. steht gerade deine Gyrossuppe auf dem Herd und kocht für morgen vor sich hin. Allerdings ohne Kohl und Sahne, dafür mit Champignons und mehr Zwiebeln und anstelle von Putenfleisch dann doch lieber Schweineschnitzel…
    Auch deine anderen Koch-Rezepte nehme ich gerne als Anregung, sodass für mich aber am Ende ja was “Marke Eigenbau” (und nicht Nachbauten! Hihi) herauskommt. Da vergesse ich dann tatsächlich auch, einen Kommentar hinschreiben, wie lecker es war… Ich gelobe feierlich, dass ich öfters mal dran denken werde, auch bei den Kochrezepten was zu kommentieren…:-)

    Aber: bei deinen Backrezepten halte ich mich wirklich an jedes Gramm! Da stehe ich vor meinem Mandelmehl und frage mich verzweifelt, welches das richtige ist – du erinnerst dich vielleicht…. Da warte ich fast zwei Wochen auf den Karamellsirup, nur um diesen tollen Haselnusskuchen nachzubacken… usw.
    Und die Ergebnisse sind dann wirklich Ergebnisse deines Rezeptes! Und dann verkünde ich dir auch gerne, dass es geklappt hat und super lecker ist. Da traue ich mich einfach nicht, dieses und jenes rauszuschmeissen und irgendwas anderes zu nehmen, weil ich nicht so gut backen kann.

    Vielleicht geht das anderen ja auch so und deshalb erhältst du für die Backwaren tatsächlich mehr Rückmeldungen.

    Liebe Grüße Bella

    PS: ich freue mich schon sehr auf deine Bücher! Hast du schon eine klitzekleine Ahnung, wann diese ungefähr in den Verkauf gehen? 🙂

    Antworten
    1. happycarb - 13. Februar 2016 18:23

      Hallo liebe Bella, dankeschön für deine Rückmeldung und den Fleiß, den du beim Nachkochen meiner Rezepte an den Tag legst. Ja es ist wohl so, dass Low Carb Backen tricky ist und deshalb auch mehr Aufmerksamkeit bekommt.
      Lasst euch die Gyrossuppe schmecken. Sehr lecker :-).
      Was die Bücher angeht, werde ich mit dem Diabetes Buch im Mai beginnen und dann im Juni ein Kochbuch machen. Gegen Ende des Jahres dann noch ein Kochbuch. Da ich ja alles selbst mache, ist das echt eine Aufgabe. Ich bin Frischling und habe eh keine Ahnung. Da braucht alles länger. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.
      Ganz liebe Grüße Betti

      Antworten
  14. Ingrid Keiner, Griechenland - 13. Februar 2016 19:14

    Danke liebe Betty für den “Nachbauten-Bericht”
    Genau das fällt mir in letzter Zeit zunehmend auf, aber wie wie wir alle wissen,
    braucht der Mensch hin und wieder mal so eine ” nette ” Erinnerung, dass Low Carb-Backwaren kein
    Freibrief für unkontrollierte Völlerei ist.
    Für mich sind Deine supertollen Rezepte, leicht abgewandelt, da ich hier in GR nicht alles bekommen kann,
    immer wieder auch eine herrliche Herausforderung . Aber halt in Maßen. Wenn Besuch kommt, oder einfach mal
    zum Wochenende, aber halt nicht jedes Wochenende.
    Ich habe keine grossen Gewichtsprobleme, habe aber trotzdem nach Kuchengenuss schnell mal ein Kilo mehr
    auf der Waage.
    Wie Du schon sagtest: Dann doch besser die gesunde Variante
    Mach weiter so, es ist für mich eine grosse Bereicherung Deine blog lesen zu dürfen.

    Hab eine gute Zeit
    Ingrid

    Antworten
    1. happycarb - 14. Februar 2016 10:28

      Vielen Dank liebe Ingrid. Herzliche Grüße ins schöne Griechenland. Betti

      Antworten
  15. Julia - 13. Februar 2016 19:37

    Liebe Betti,

    wie schön, dass es Dich gibt. Wie so vieeelllee andere, habe ich ernährungstechnisch schon vieles gemeistert/über Bord geworfen/neue Vorsätze ins Leben gerufen…um doch wieder am Ende eines jeden Törns dem Jojo-Effekt die Hand zu reichen.
    Nun ja, so konnte/wollte/durfte es nicht weiter gehen. Ich bin ein Mensch, der Stress immer! mit den kleinen Goodies des Lebens beschwichtigt. Und dabei entscheidend ist, dass ich den gaaaanzen Tag ohne Süßes auskam, bis die COUCH am Abend zum Lebensmittelpunkt wurde. Dann war es tatsächlich schnell das große Fressen. Würde man eine “Challenge” machen, in wie viel Zeit man eine bestimmte Süßigkeitenpackung vernichten würde, wäre ich schon mindestens Doppel-Weltmeisterin. HA. Alle die an so langweiligen Hot Dog-Wettessen teilnehmen, haben ja keine Ahnung…die könnten bei mir glatt ein Trainingslager buchen.
    Aber nun ist es vorbei…nochmal: VORBEI!!! Nachdem mein Körper mir die rote Karte gezeigt hat, mein Mann sich gar nicht mehr traute, ein Kompliment loszuwerden und die Kinder mich belächelten, wenn ich mit ihnen um die Wette laufen wollte, musste etwas passieren.
    Und dann bist Du mit Deinem Blog in mein Leben getreten. Und was soll ich sagen: BLEIB SO WIE DU BIST…!!!! Danke, danke, danke, dass ich endlich wieder gesundes FETT und deftiges Essen vereinen darf. Ich verliere Gewicht wie geschnitten Brot und auch sonst gibt es keine begleitenden Missstände wie schlechte Laune, Pickel, Frust usw.
    Geht man ins Internet, bin ich immer erschreckt, festzustellen, was aus Low Carb größtenteils gemacht wird. Ich will doch nicht den lieben langen Tag Torten, Kuchen und sonstigen Backwaren in mich hineinstopfen. ABER genau das wird suggeriert…
    Meine “Challenge” ist der eigene Umgang mit den Süßigkeiten, aber seit ich zuckerfrei, glutenfrei Low Carb esse, fühle ich mich wieder wie ein Mensch. Und das mit dem nicht vorhandenen “Chi Chi” in der Küche, ist ein wahre Wonne.
    Bitte mache weiter so…und wenn Du Hilfe brauchst, mit der Übersetzung Deiner tollen Gerichte in die dazugehörigen KH, F und EW, dann sag Bescheid…:o)) Wenn ich eins kann, dann das Ausrechnen, was, wie viel und wovon man auf dem Teller haben sollte und gesund ist für mich. Aber Hand aufs Herz…wie viele könnten an dieser “Challenge” nicht auch teilnehmen?

    Herzliche Grüße
    Julia

    Antworten
    1. happycarb - 14. Februar 2016 10:27

      Hallo liebe Julia, dein Kommentar verschönert mir meinen Tag. Ich danke dir für dein tolles Kompliment und deine Erfahrungen. Hach, davon kann ich jetzt den ganzen Tag zehren. So, ich suhle mich jetzt etwas in deinen tollen Worten und wünsche dir einen schönen Valentinstag mit der Familie. Bei mir gibt es im Blog heute auch keine Törtchen oder Cupcakes, sondern eine deftige Currywurstsuppe mit viel Gemüse drin. LG Betti

      Antworten
  16. inge09 - 13. Februar 2016 21:54

    Danke! Für alles!

    Antworten
    1. happycarb - 14. Februar 2016 9:07

      Gerne. Danke Inge

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  17. Leah - 13. Februar 2016 23:24

    Hallo Betti

    mir ist auch schon aufgefallen, dass in sämtlichen LC-Foren immer die Rezepte Ecke mit den Backwaren und Süßen Speisen besonders reich bestückt ist.

    Ich lese deine Brot-Kuchen-Keksrezepte sehr gerne, habe aber noch nicht eines gebacken, weil ich dann ja eine Menge im Haus habe, die für 1 Portion zu groß ist. Da hilft auch kein Einfrieren, sie würden rufen. Ich hoffe also sehr für mich, dass ich auch irgend wann mal wieder etwas backen kann für mich, aber erst bei normalem Gewicht. Davon bin ich noch weit entfernt.
    So toll wie es bei dir lief, geht es bei mir leider nicht runter.
    So lange ich meinen Speck nicht vom Bauch und aus der Leber habe, koche ich sehr gerne deine anderen Gerichte .Und die schmecken schon mal super.
    Also noch mal Danke und einen schönen Sonntag
    Liebe Grüße Leah

    Antworten
    1. happycarb - 14. Februar 2016 9:06

      Hallo liebe Lea, dann macht du das total richtig. Das Tempo beim Abnehmen ist sicher unterschiedlich. Aber Hauptsache es geht in die richtige Richtung und es geht dir gut dabei. Lecker beim Abnehmen zu essen ist die halbe Miete. LG Betti

      Antworten
  18. Michaela - 14. Februar 2016 9:11

    Wunderbarer Artikel, meine Gedanken hast du auch voll mitgenommen!

    Wie schon bei der Avocadotorte geschrieben: Kuchen gibt es nur bei besonderen Gelegenheiten/Anlässen. Es ist sonst wie früher: so lange noch ein Krümel da ist, muss er weg. Wegwerfen kommt nicht in Frage, aber meine Gäste erkennen den Unterschied von herkömmlich zu Low Carb eh nicht. Und ich weise sie auch nicht darauf hin. Wozu? Ein Rezept ist ein Rezept. Punkt.

    Du fragst nach Vitamin D3. Ja. Vor zwei Jahren habe ich den Check bei meiner Gynäkologin, die auch Endokrinologin ist, gemacht. Sie kippte fast aus den Latschen wegen meines Wertes: 6,8. Sie meinte, da müsse ich doch immerzu Entzündungen haben oder erkältet sein. Nein, war ich nicht, entzündungsfördernde Lebensmittel wie z.B. Getreide hatte ich da schon zwei Jahre nicht mehr gegessen, und genauso lange hatte ich auch keine Erkältung mehr. Klar: Viren brauchen Zucker, und wenn es keinen gibt, mögen sie ihren Wirt gar nicht gern.
    Als die Apothekerin das Rezept mit der hohen Dosierung las, fragte sie, welcher Wert denn bei mir gemessen wurde, und ich sagte es ihr. Sie meinte, das sei der niedrigste, den sie je gesehen habe. Bei der darauf folgenden Messung hatte ich dann 24,8, da war die Ärztin der Meinung, das sei OK. Das hochdosierte Vitamin nehme ich im Winter aber immer noch in höherer Dosis als im Sommer.
    Nicht vergessen: das Zeug muss immer mit Fetthaltigem zusammen genommen werden, sonst wirkt es nicht. Die Leute, die sich Low Fat ernähren, müssen sich nicht wundern, wenn bei ihnen die Einnahme nichts bewirkt.

    Nochmal zum “süß”-Geschmack. Ich koche mir jeden Morgen eine Kakao-Kaffee-Mischung mit einer Prise Stevia-Kristall. Manchmal kommt noch Zimt oder Kardamom dazu. Dann habe ich das Gefühl,mein “süß” schon gehabt zu haben. Die tagsüber getrunkenen Kaffees bekommen gar nichts hinein, die Tees sowieso nicht, und ich vermisse auch nichts.

    Tees wären übrigens mal ein ganz eigenes Thema: was es da an Produkten mit hohem KH-Gehalt gibt! Besonders bei Früchtetees. Das sollte man im Auge behalten. Da macht man esstechnisch alles richtig, und so ein aromatisierter Früchtetee in größeren Mengen zu sich genommen (man soll ja viel trinken!) haut einen aus der Bahn.
    Aber jetzt bin ich arg abgeschwiffen.

    Antworten
    1. happycarb - 14. Februar 2016 10:18

      Dankeschön liebe Michaela. Ja mit dem Vitamin D3 ist das so eine Sache. Viele Empfehlungen gehen ja weit höher, als das bei uns die Mediziner empfehlen. Ich werde über das Jahr mehrfach den Wert messen. Mal schauen, wie sich mein Befinden mit den ändernden Werten entwickelt.
      Was den Tee angeht, muss man echt schauen. Ich trinke ja vorzugsweise Hibiskustee. Den roten Tee liebe ich seit meiner Kindergartenzeit und wie gut, ist der auch schön ohne Kohlenhydrate. Ich danke dir nochmal. Einen schönen Valentinstag wünsche ich. LG Betti

      Antworten
  19. Petra - 14. Februar 2016 11:26

    Wie immer habe ich beim Lesen des Beitrags sehr geschmunzelt. Du schreibst nicht nur sehr interessant und amüsant, sondern auch sehr “wissend”. Ich kann aus jedem Beitrag etwas Neues für mich herausziehen.
    Ich freue mich jedes Mal auf den neuen Beitrag, den Du ankündigst. Mach bitte weiter so!
    Liebe Grüße
    Petra

    Antworten
    1. happycarb - 14. Februar 2016 11:38

      Vielen lieben Dank Petra. Ich freue mich über dein Kompliment. Auf deiner Seite kann ich aber auch lernen. Gerade das Thema Steuern treibt mich gerade etwas um. Schmunzel. LG Betti

      Antworten
  20. Petra - 14. Februar 2016 14:24

    Na ja, wenn ich Deine Aktivitäten auf Deinem Block verfolge, muss ich mich auch mal wieder um Aktualität auf meiner Seite kümmern.
    Einen schönen Sonntag noch!

    Antworten
  21. Carin-Wilma Gschaider - 14. Februar 2016 15:11

    Liebe Betti, lass dich nicht beirren. Du machst es wunderbar und jeder ist für sich selbst verantwortlich. LG.aus Bayern

    Antworten
    1. happycarb - 14. Februar 2016 17:07

      Dankeschön liebe Wilma.

      Antworten
  22. Paola - 15. Februar 2016 7:54

    Wieder ein herrlicher Beitrag Betti. Ich empfinde es auch oft so, dass viele unter der Entschuldigung LC alles essen. Als könne nichts davon dick machen.
    Ich freue mich über jedes herzhafte Rezept von Dir und werde Dir künftig auch Likes auf Facebook geben ;-). Ich empfinde es auch nicht einfacher ein Hauptgericht LC zu kochen als ein Brötchen/Gebäck. Auf die Zusammenstellung kommt es an und auf die meisten Deiner Rezepte wäre ich selbst nicht gekommen. Ich möchte nicht einfach einen Haufen Gemüse mit einem Stück Fleisch verzehren. Anfangs hatte ich nämlich Angst, dass LC Gerichte nicht “rund” sein könnten. Dass man sofort sieht, dass da auf jeden Fall etwas fehlt an dem Gericht. Das Gefühl zu haben, auf etwas verzichten zu müssen. Aber die Angst war unberechtigt. Bei Deinen Gerichten habe ich noch nie das Bedürfnis gehabt da noch eine Portion Reis / Kartoffeln pp. ergänzen zu müssen. Ich freue mich auf Deine Bücher!
    LG Paola

    Antworten
    1. happycarb - 15. Februar 2016 11:02

      Lieben Dank Paola. Schön, dass du mit meinen Kompositionen auch happy bist so wie ich. Das ist die Basis einer dauerhaften Ernährungsumstellung. Wir sind auf einem guten Weg. LG Betti

      Antworten
  23. Genussspecht.net - 15. Februar 2016 9:10

    Liebe Betti,

    schön hast du das gesagt. Ich kann das alles nur vollinhaltlich unterschreiben.

    Herzlcih – und lass dich nicht ärgern von den Dogmaten 😉
    Katharina

    Antworten
    1. happycarb - 15. Februar 2016 10:57

      Dankeschön liebe Katharina. Freut mich, dass wir einer Meinung sind. LG Betti

      Antworten
  24. Jutta - 15. Februar 2016 13:51

    Liebe Betti! Ich lach noch immer zu innerlich über diverse Äußerungen, wie die Kreppel hängen am Hintern usw… Das ganze Leben ist ne Herausforderung! Was mus ich mir ne zusätzliche extra “Challenger” antun? Derzeit ist mein linkes Knie mein *Challenge-Thema*, darf es nicht belasten! Ich bin im Januar ausgerutscht und nun ist es bald schon einen Monat! Ich brauch kein Berge-Extrem oder 25 km Lauf! Jetzt brauch ich Zeit! Für mein Knie und für mich. Da hab ich auch Betti-Time und beschäftige mich mit Deinem Blog, den Rezeptideen und denke gerade viel nach… Hirnjogging! Ob das beim Abnehmen hilft? Ich versuche abends ganz auf KH zu verzichten. Ich mach “Teil-Happy-Carb”. Etwas weniger ist schon auf der Waage! Bleib bei Deinen flotten Sprüchen! Lachen verbraucht auch Kalorien!!! Diese Art der Bewegung geht ohne Beinbelastung!
    LG Jutta

    Antworten
    1. happycarb - 16. Februar 2016 8:45

      Dankeschön liebe Jutta. Ja, das Leben ist für sich schon eine Herausforderung. Hui. Ausgerutscht klingt nicht gut. Da wünsche ich dir gute Besserung. Mit meinem Blog hast du auf jeden Fall ja jede Menge Zeitvertreib. Da steckt viel Lesestoff drin. Und Hirnjogging hilft auf jeden Fall. Unser Gehirn ist das Organ mit dem höchsten Energieverbrauch und der steigt, wenn wir etwas mit dem Gehirn anfangen.
      Viel Spaß mit deinem Teil-Happy-Carb und weiterhin frohes Lachen. LG Betti

      Antworten
  25. Annika - 15. Februar 2016 19:16

    Hallo liebe Betti,

    ich bin dir sehr dankbar für deine tollen Backwaren. Es soll ja tatsächlich eine lebenslange Ernährungsumstellung sein und keine Crash-Diät über ein paar Wochen. Da ist es besonders im sozialen Umfeld deutlich einfacher, wenn man auch Brötchen und Kuchen essen kann. Wenn zum Beispiel im Büro jemand Frühstück ausgibt zum Geburtstag oder so, dann kann ich mir deine Happy Carb Brötchen backen und fröhlich mit futtern. Und ich bin auch froh, wenn es sonntags nicht immer nur Omelett zum Frühstück gibt. Und wenn wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen werden, bringe ich eben auch einen Kuchen mit, macht man ja eh oft. Den können alle anderen auch mit essen wenn sie mögen und ich muss nicht daneben nur mit einem Glas Wasser hocken. Ich weiß, viele gönnen sich dann ab und zu gerne “normalen” Kuchen, weil es ja nur eine Ausnahme sein soll. Da ich für solche Ausnahmen aber leider mit höllischer Migräne bezahle ( das musste ich nach Weihnachten schmerzhaft feststellen), ist das für mich keine Option.

    Ich werde also weiter deine leckeren Rezepte ausprobieren, bisher sind tatsächlich alle gelungen 😃

    Viele Grüße
    Annika

    Antworten
    1. happycarb - 16. Februar 2016 8:24

      Dankeschön liebe Annika. Ich mag auch lieber die Low Carb Varianten. Mir geht es ähnlich wie dir, dass ich größere Kohlenhydratmengen mit Kopfschmerzen bezahle. Deshalb mache ich auch lieber so wie ich jetzt mache. Wie schön, dass meine Sachen gelingen. Da merkt man eben, dass ich auch wirklich selbst alles gekocht habe :-). LG Betti

      Antworten
  26. Lia - 17. Februar 2016 11:33

    Hallo liebe Betti,
    vor ca. 3 Wochen habe ich mich für eine Umstellung auf Low-Carb entschieden und bin bei meiner Internetrecherche zu diesem Thema auf deine Happycarb-Seite gestoßen, bin hängen geblieben und komme jetzt regelmäßig zurück.
    Um mir Rezeptideen zu “mopsen”, aber auch um Beiträge wie diesen hier zu verschlingen. Super lustig geschrieben und gleichzeitig informativ.
    Ich hab noch nicht so viel von deinen Backrezepten ausprobiert, ich habe im Moment aber auch gar kein Verlangen danach.
    Ich konzentriere mich zu Beginn erstmal auf den Verzicht von Backwaren, Kartoffeln, Nudeln, Reis und Zucker statt auf das Ersetzen dieser Sachen. Damit bin ich genug beschäftigt und das macht sich auch auf der Waage bemerkbar!
    Hinzu kommt, dass meine (klitzekleinen) Erfahrungen mit “Nachbauten” bisher negativ ausgefallen sind. Für mich ist das schwierig, “LC-Pancakes” oder “LC-Pizza” zu kochen und dann nicht das original Geschmackserlebnis zu bekommen. Dann verzichte ich lieber und koche Gerichte, die auch in “original” ohne KH auskommen.
    Bisher klappt das fantastisch.
    Danke, danke, danke für deine tollen Tipps, Rezepte und Beiträge. Sie haben mir den Einstieg enorm erleichtert und mich sehr motiviert! Mach weiter so und lass dich nicht beirren.
    Viele liebe Grüße Lia

    Antworten
    1. happycarb - 17. Februar 2016 16:04

      Vielen lieben Danke Lia. Du machst das schon ganz richtig. Erst mal reinkommen und dann auch nur Nachbauten, wenn es echt schmeckt. Halblecker ist auch so überhaupt nicht meines. Viel Erfolg und Spaß weiterhin. LG Betti

      Antworten
  27. Dini - 19. Februar 2016 9:30

    Alpha,

    wenn hier von Nachbauten gesprochen wird, würde ich ja gerne wissen, ob sich aus den Zutaten für das Low Carb Müsli Schokotraum auch ein Brei zubereiten lässt. Ich liebe ja zum Frühstück warmen Porridge oder Haferschleim – es muss warm, cremig und glibberig sein 🙂

    Habe schon ein wenig ausprobiert, indem ich 200 ml Milch mit Kakao (Alnatura, schwach entölt) und 20g Haferkleie aufgekocht habe. Danach kamen 10g Chiasamen hinzu. Knapp 10 Minuten quellen lassen, dann die Kokoschips dazu. Mir hat es geschmeckt, allerdings frage ich mich inwieweit ich da noch Eiweißpulver und Rohkakao (als Pulver oder als Nips) einbauen kann. Und auch bei den restlichen Zitaten bin ich mir nicht sicher, ob diese nicht ihre positiven Eigenschaften durch die warme Zubereitung verlieren.

    Würde mich jedenfalls ein oder anderen Tipp sehr freuen.

    Antworten
    1. happycarb - 19. Februar 2016 14:51

      Hallo liebe Dini, ich mag es im Winter auch mal mit Haferschleim am Morgen. Ein Rezept dazu schlummert im Fundus für mein Buch. Ich habe da auch mit Eiweißpulver gearbeitet, was die Wärme auf jeden Fall gut ab kann. Aber ich würde das Pulver und auc den Kakao erst nach der Quellphase unterrühren, dann ist die Hitze auch nicht mehr so groß. LG Betti

      Antworten
  28. Gitte - 19. Februar 2016 13:25

    Huhu Betti!

    Wieder so richtig auf die Zwölf getroffen *grins* – und diesmal durchaus auch ein bisschen frustbissig, was ich verstehen kann und was mir manchmal ganz genau so geht. Wenn man all die Überkorrekten und all die Dauerausnahme-Esser nebeneinander stellt, gibts nur eines: eine Riesenportion Gelassenheit, gell?

    Ganz liebe Grüße,
    Gitte, die übrigens auch gerade “fast LCHF” ausprobiert.

    Antworten
    1. happycarb - 19. Februar 2016 14:45

      Hallo liebe Gitte, ich übe mich auch in Gelassenheit. Manchmal muss es raus, und dann ist auch wieder gut. Dir viel Spaß mit fast LCHF. Ich habe mir auch gerade überlegt, dass mal wieder Zeit ist für eine Ketose-Phase. Habe ich im vergangenen Jahr auch gemacht. Mal sehen, ob ich das nicht vor Ostern für einige Wochen durchziehe. LG Betti

      Antworten
  29. Gitte - 27. Februar 2016 13:29

    Liebe Betti, danke für Deine zustimmende Antwort. Bis Ostern, das habe ich mir auch als Ziel gesetzt. Bis jetzt läuft es super, tolle Erfahrung. Wenn Du “mitmachst”, schreibst Du es hier?

    LG Gitte

    Antworten
    1. happycarb - 27. Februar 2016 16:33

      Hallo liebe Gitte, meine Kochplanung für nächste Woche habe ich direkt mal angepasst. Weniger KH und mehr Fett. Einen Bericht wie im vergangenen Jahr wollte ich nicht extra machen. Mal schauen, wie ich nächste Woche reinkomme. LG Betti

      Antworten
  30. Martina aus Essen - 9. März 2016 10:25

    http://www.ardmediathek.de/tv/Quarks-Co/Vitamin-D/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=7450356&documentId=33954816

    Hallo Betti, vielleicht interessiert dich dieser Beitrag aus der gestrigen Folge von Quarks und Co ?!
    viele Grüsse von Martina

    Antworten
    1. happycarb - 9. März 2016 13:25

      Dankeschön, schaue ich mir gerne an. LG Betti

      Antworten

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