Avocado-Schokokuchen

Backen Knabbereien und Süßes

Avocado-Schokokuchen

Und der Backofen bleibt kalt…

1 kleine Form mit 18 cm Durchmesser, ergibt 8 Stücke

150 g Avocado, Fruchtfleisch gewürfelt
100 ml Kokosmilch
75 g gemahlene Haselnüsse
25 g gehackte Haselnüsse
50 g Kokosraspel
25 g Kakaofasern (alternativ 15 g Kakaopulver)
25 g Kakao-Nips
50 g Puder-Erythrit
2 TL Stevia-Streupulver mit Erythrit

Die Avocadowürfel mit der Kokosmilch und dem Stevia-Streupulver pürieren.

Alle anderen Zutaten in einer Schüssel mischen und esslöffelweise unterrühren.

Eine kleine Backform den Boden mit Backpapier bedecken. Die Masse einfüllen und über Nacht durchkühlen lassen.

Der Avocado-Schokokuchen eignet sich auch sehr gut als Nachtisch.

Die Nährwerte* pro Stück (von insgesamt 8):
Kalorien: 196 kcal
Kohlenhydrate: 3,5 g
Fett: 18,5 g
Eiweiß: 3,2 g

Guten Appetit

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* Nährwertangaben ohne Gewähr. Basis der Berechnung sind die von mir verwendeten Lebensmittel. Abweichungen und Fehler sind trotz aller Sorgfalt nicht ausgeschlossen.

35 Kommentare zu “Avocado-Schokokuchen”
  1. Elfrief - 7. Februar 2016 10:43

    Zu viel verschiedene Zutaten, die ich nicht habe.

    Antworten
    1. happycarb - 7. Februar 2016 10:55

      Dann einfach losflitzen und einkaufen gehen. Sind ja nur Sachen drin, die Low Carb immer wieder eingesetzt werden. Grüße Betti

      Antworten
  2. Irene - 7. Februar 2016 11:01

    Hallo Betty,
    du machst viele Leckereien – aber leider doch recht viel, was – um es mit den Worten von Whole30 zu sagen – “mit erlaubten Lebensmitteln ungesunden Dingen nachgeahmt wird”.
    Die Hartwigs sagen ja an einer Stelle:
    es ist ein Unterschied für das Gehirn, ob du die Produkte einzeln ißt, oder in Form einer “Nachahmung”.

    Aber ich weiß, viele können/wollen nicht darauf verzichten.

    Drum war ich ganz glücklich über deine Anregung mit dem Fleischwurst-Gemüsespieß!! Diese Putenfleischwurst wird bei meiner nächsten Bestellung ganz sicher dabei sein.

    Liebe Grüße
    Irene

    Antworten
    1. happycarb - 7. Februar 2016 11:38

      Hallo Irene,
      jaja die lieben Nachbauten. Für mich gehören gelegentlich Leckereien dazu. Das ist Teil der Lebensqualität. Ich habe selbst das Buch der Hartwigs ja auch und bin von meiner Haltung doch recht weit entfernt. Zu dogmatisch, fast sektenartig einschränkend. Da erinnere ich gerne mal wieder an meinen Beitrag Neurotic Carb. Gelegentlich macht ungesund einfach Spaß und da macht dann auch die Dosis das Gift. Einen vernünftigen Umgang mit diesen Leckereien zu lernen und alte Gewohnheiten abzulegen ist die eigentliche Herausforderung und nicht die Frage, ob Kuchen erlaubt ist oder nicht. Jedes komplette Verweigern führt häufig dazu, dass früher oder später ein kompletter Rückfall stattfindet. Ganz viele meiner Leserinnen kommen aus der Ecke Paleo, Whole 30 oder Keto, die sich wieder eine genussorientiertere Lebensweise wünschen. Aber Essen hat auch für jeden einen unterschiedlichen Stellenwert.
      Schmunzel, sicher können sich die Hartwigs auch nicht für eine Putenfleischwurst erwärmen, in der sicher einige Stöffchen drin sind, die nicht in deren tolles Raster fällt. Aber hey, sie ist lecker und macht mein Leben schöner. Und am Ende sind wir mit Kuchen oder Fleischwurst tot. Aber ohne diesen Schmaus eben auch. Liebe Grüße Betti

      Antworten
  3. Anonymous - 7. Februar 2016 11:35

    Kann man auch die Haselnüsse gegen Mandeln tauschen, mein Mann hat eine Nussalergie

    Antworten
    1. happycarb - 7. Februar 2016 11:41

      Ja das müsste ohne Problem gehen. LG Betti

      Antworten
  4. Amdrea Morschhäuser - 7. Februar 2016 11:35

    Schmeckt man die Avocado sehr raus? Ich weiß sie ist gesund, aber ich mag sie nicht. Vielleicht versuche ich es doch mal wieder. 1 Avocado hätte ich noch da, reicht die aus?

    Antworten
    1. happycarb - 7. Februar 2016 11:41

      Ja die schmeckt man deutlich raus. Ich arbeite mich selbst so langsam ran. Früher mochte ich die auch nicht. Aber manchmal ist es ja nur die Art, wie sie präsentiert wird ausschlaggebend. Gib ihr doch nochmal eine Chance. Sie ist soooo gesund. LG Betti

      Antworten
  5. S. Kadelka - 7. Februar 2016 11:55

    Hallo liebe Betti,
    gäbe es einen “Like-Button ” für deinen vorigen Kommentar, ich hätte ihn jetzt mehrfach gedrückt. Ich ernähre mich jetzt seit 4 Wochen low carb und versuche viele Dinge aus deinem Blog zu beherzigen und probiere deine Rezepte aus. Immerhin habe ich damit schon kapp 6 kg abgenommen. Gestern merkte ich , dass ich einen ziemlichen Durchhänger hatte. Freitag abend nicht mehr geschafft eines deiner Brötchenrezepte umzusetzen, ging es schon Samstag Morgen los. Abends lachte mich die Chipstüte im SüßigkeitenSchrank an und die Zudeln wollten auch nicht besser schmecken , als die Makkeroni auf dem Teller meiner family.Ich weiß, dass ich das als dauerhafte Ernährungsumstellung nicht durchhalte , wenn nicht mal ab und zu was zum Genießen dabei ist. Insofern bin ich froh über deine moderate “Happy carb” Philosophie, die für mich teilweise schon Herausforderung genug ist. Danke und einen schönen Sonntag wünscht , Susanne

    Antworten
    1. happycarb - 7. Februar 2016 12:33

      Dankeschön liebe Susanne. Wenn ich mir mein Happy Carb nicht so gestaltet hätte wie es heute ist, dann hätte ich schon lange geschmissen oder würde frustriert nach Lebensmittel gieren, die ich mir vorenthalte. Das ist ein für mich gangbarer Kompromiss und Weg, der vielen Menschen entgegen kommt. Sicher nicht perfekt, aber ich will nicht perfekt, sondern glücklich und gesund sein. Und das ist eben mein Weg dahin. LG Betti

      Antworten
  6. Martina aus Essen - 7. Februar 2016 11:56

    👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏
    Applaus zu Deiner Antwort auf die Mail über “Nachbauten”. Es gibt nichts Furchtbareres als Dogmatiker, ganz gleich, ob es da ums Essen oder andere Lebensbereiche geht. Live and let… kann man da nur sagen.

    Antworten
    1. happycarb - 7. Februar 2016 12:27

      Hallo liebe Martina,
      dankeschön für deinen Kommentar zu meinem Kommentar.Zum Thema “Nachbauten” werde ich mal einen eigenen Beitrag machen. Das ist ein Thema, was immer zu Diskussionen führt. Ich sehe “Nachbauten” ja auch teilweise skeptisch, aber eher weil sie Teil sind von einigen schlechten Gewohnheiten, die wir aus unseren “dickeren” Zeiten mitbringen. An den eigenen Gewohnheiten zu arbeiten sehe ich als sinnvoller an, als sich etwas brachial zu verbieten, was einen vielleicht irgendwann in die Knie zwingt. Aber das ist etwas, was jeder nur für sich selbst entscheiden kann. Also demnächst ein Beitrag zu den Nachbauten. LG Betti

      Antworten
  7. Irene - 7. Februar 2016 12:42

    Liebe Betti,
    ich muss schmunzeln über deine Begriffe “dogmatisch – sektenartig einschränkend”

    Du erwähntest immer wieder “jeder muss für sich selbst entscheiden, was er tun will und kann”
    Wir empfinden diese veränderte Ernährung nicht als “brachial einschränkend”

    Das, was sich bei mir gesundheitlich verändert hat, das ist brachial! Und das ist es Wert, sich eine neue Ernährungsform zu suchen.

    Allerdings – es gibt immer wieder Gelegenheiten, die Ausnahmen beinhalten, sogar recht heftige.
    Aber das sind dann wirklich Ausnahmen, und man sich darüber im Klaren sein ob es einen die Reaktion darauf Wert ist.
    Nachbauten sind es das für mich nicht – dann lieber mal das Original, wenn es mich danach gelüstet!

    Liebe Grüße – Irene

    Antworten
    1. happycarb - 7. Februar 2016 14:08

      Hallo Irene, das kann auch jeder machen wie er will. Wenn für dich die Ernährung nach Whole30 passend ist, dann ist das prima. Jeder wie er mag, wie es ihm gesundheitlich gut tut und happy macht. Ich habe das für dich immer respektiert und schätze dich auch für deine Konsequenz und deine gewonnenen Erkenntnisse aus der Ernährungsumstellung. Aber Happy Carb ist anders und das ist auch gut so. Ich möchte eben nicht, dass es so klingt, als wären die Hartiwgs und Whole30 das Maß aller Dinge. Das Buch ist interessant und inspirierend, aber für mich eben auch nicht mehr. Ich wollte mich deren Regeln nicht unterwerfen, die ich wirklich als Einschränkung meiner Lebensqualität empfinden würde. Ich frage mich eher häufig, warum die Toleranz die ich anders essenden Menschen entgegen bringe, nicht auch mir entgegen gebracht wird. Jeder kann machen was er für richtig hält. Nur Happy Carb mit Whole 30 Maßstäben zu messen und auf der Basis den Kuchen zu kritisieren passt nicht und darüber ärgere ich mich wirklich.
      Liebe Grüße Betti

      Antworten
  8. Sigrid - 7. Februar 2016 12:53

    Ohhhh das Rezept hört sich aber lecker an. Muss ich unbedingt ausprobieren. Weisst Du wie lange der haltbar ist? Ich muss den ja alleine essen.

    Antworten
    1. happycarb - 7. Februar 2016 14:15

      Hallo Sigrid, hihihi ich habe dich im Fernsehen gesehen. Hast du echt klasse gemacht. Den Kuchen kann man wegen der Avocado nicht ganz so lange aufheben. Ich würde mal im Kühlschrank 3-4 Tage sagen. Vielleicht machst du nur die halbe Menge und machst Silikon-Muffinsförmchen voll. Sonst musst du zu viel auf einen Schlag essen. Man kann zu Nachbauten stehen wie man will. Aber die Kalorien sind nicht unerheblich und ob Original oder Low Carb, sollten die Leckerein als Genussmittel genutzt werden. Ich wei´ß ja, dass du noch abnehmen willst. Lad dir ein paar Freundinnen ein und verwöhne die. Liebe Grüße Betti

      Antworten
  9. Michaela - 7. Februar 2016 14:36

    Wieder mal ein feines Rezept, zumal mein Backofen den Geist aufgegeben hat. Zum Glück koche ich mit Gas 🙂

    Meine Auffassung zu Nachbauten:
    Es ist schon ein großer Schritt von “herkömmlicher” Ernährung zu LC, Paleo oder LCHF. Damit hat man dem Körper schon sehr viel Gutes und Richtiges getan. Ich praktiziere LCHF seit drei Jahren und, meine abgenommenen 35 kg sind auch weg geblieben.
    Ja, ich kann die Puristen und Dogmatiker sehr gut verstehen, die Nachbauten verdammen oder ablehnen, je nach der Konsequenz ihrer Einstellung.
    Und ja, ich finde Listen auch hilfreich für Anfänger oder Praktizierende, die diese Hilfestellung benötigen und sich gerne an Rastern orientieren. Um eine konsequente Abnahme mit der Umwandlung des Körpers zu gesunden Blutwerten zu erhalten, empfiehlt es sich, diese rigiden Vorgaben zumindest anfangs auch durchzuhalten und nicht in der Haltung zu erstarren: ich mach alles, wie früher, nur ersetze ich … durch …

    Und nochmal ja halte ich strenge Vorgaben für eine große Hilfe für diejenigen, die durch ihre Zucker- oder Kohlenhydrat-Sucht so vereinnahmt werden, dass auch kleinste Ausrutscher üble Folgen haben.

    Ich bin ein vernunftbegabter Mensch und nutze diese Begabung auch aus, wenn ich mich dafür entscheiden kann, vom Schema abweichende Leckereien auch zu kochen/backen.
    Mein täglich Brot besteht aus keinem Brotnachbau, besser: alternativem Brotrezept, sondern aus Leinsamenknäcke.

    Es gibt jedoch Situationen, wo ich Kuchen oder Kekse nachbacke. Wobei das für mich keine Nachbauten sind, sondern Rezepte mit speziellem Zutatenprofil. Beherrscher der Molekularküche oder Köche, die exotische Zutaten verwenden (Kugelfisch oder so) müssen sich für ihre Herstellungsweise auch nicht rechtfertigen, sondern werden – im Gegenteil – dafür prämiiert, dass sie “Kunst am Essen” praktizieren. Ob das Sinn macht, muss keiner beurteilen.

    Früher, als ich noch der Vollkorn-Fraktion angehörte, habe ich auch “nachgebaut”, zum Beispiel Pudding aus Weizenvollkornmehl und Rohrohrzucker. Sooooo gesund.

    Leckereien oder sog. Nachbauten werden zu ganz speziellen Gelegenheiten gefertigt:
    zu Einladungen, bei denen Kuchenmitbringsel erwünscht sind. Ich will schließlich auch mitessen und mich nicht immerzu rechtfertigen müssen, warum ich nichts esse. Blödsinnige Fragen wie “ach, sind Sie auf Diät?” werden schon im Vorfeld vermieden.
    Auch wenn ich selbst einlade, mache ich auch für mich verträgliche Gebäcke. Warum sind die aber bloß immer als erstes weg? Meine Familie hat es längst aufgegeben zu spekulieren, wo jetzt Mehl oder Zucker fehlen.

    Was die o.g. Zutatenliste für die Avokado-Torte anbelangt: da fehlt mir auch einiges, angefangen bei den Nips oder Puder-Erythrit. Na, da wird dann improvisiert, anstatt Nips raspel ich halt was von der 85%igen Schokolade ab.
    Für mich müssen nachgekochte Rezepte nicht hundertprozent schmecken wie das Original. Ich nehme Bettis tolle Rezepte gern als Anregung. Was ich daran besonders schätze ist, dass sie einfach nachzuarbeiten sind. Kein Einkaufen von zig raffinierten Gewürzlein oder Zutaten, es ist nicht erforderlich, dass man seinen Haushalt mit umpfzig Koch- und Backutensilien ausstattet (Ferienwohnung- und Bootsküchen geeignet), und sie sind auch von einer Frau in einem zeitlichen Rahmen zu bewältigen, die fast täglich 12 Stunden mit Vollzeitbeschäftigung und Ehrenamt außer Haus verbringt!

    Vielen Dank dafür!

    Antworten
    1. happycarb - 7. Februar 2016 14:52

      Dankeschön Michaela. Ich sehe schon, das Thema Low Carb Backwaren polarisiert. Spannend und schön, dass du für dich bei mir das mitnimmst, was eben passt. So soll es sein. LG Betti

      Antworten
  10. Birgit - 7. Februar 2016 15:49

    Warum immer Schwarz-Weiß?
    Ich ernähre mich seit ca. 6 Monaten Low Carb, freue mich oft über die tollen Rezepte von Betty und esse, wenn ich Lust habe auch stinknormalen Kuchen!! Natürlich ist dies die Ausnahme und dann nur ein kleines Stück, aber ein schlechtes Gewissen habe ich bis jetzt noch nie gehabt. Genuss, auch mal abseits von Low Carb oder mit den sogenannten Nachbauten darf sein. Ich kann mich da nur den diversen Vorkommentaren anschließen. Mach weiter so, Betty.

    Antworten
    1. happycarb - 7. Februar 2016 15:57

      Dankeschön liebe Birgit.

      Antworten
  11. Irene - 7. Februar 2016 17:18

    Liebe Betti,
    ich erkenne, dass es manchmal schwierig ist, Gedanken in solchen Worten niederzuschreiben, die so verstanden werden, wie sie eigentlich gemeint waren.
    Auf keinen Fall wollte ich dich kritisieren oder gar verärgern!!!
    Deine Anregungen sind so vielfältig, dass jeder das herausnehmen kann, was zu ihm passt.

    Entschuldige bitte, wenn das anders rübergekommen ist
    Grüße – Irene

    Antworten
    1. happycarb - 7. Februar 2016 17:31

      Hallo liebe Irene, ja das ist es manchmal wirklich, wenn die Kommunikation auf einem eingeschränkten Weg (schriftlich) erfolgt. Vielleicht habe ich auch einfach etwas empfindlich reagiert. Von daher, Schwamm drüber und zum Thema “Nachbauten” mache ich mal einen eigenen Beirag. Ich merke schon länger, dass das ein sensibles Thema ist. Liebe Grüße und einen schönen Abend. LG Betti

      Antworten
  12. Sigrid - 7. Februar 2016 17:46

    Hihi das finde ich ja lustig, dass Du Dir meinen Film angesehen hast. Das ist mein Hobby. Danke für die Ideen. Ja ich will immer noch abnehmen. Deshalb hab ich mir auch noch nix gebacken. Auch wenn es langsam geht, aber es geht was.Freu Lg Sigrid

    Antworten
    1. happycarb - 7. Februar 2016 18:02

      Ja logo. Ich hatte auf Facebook gelesen, dass du im Fernsehen bist und das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Dann halt den Ball mal mit den Backwaren weiterhin eher flach, dann klappt es besser mit dem Abnehmen. Du hast die 25 Lenze ja auch überschritten, da geht es nicht mehr so schnell und ein zu viel an Kalorien merkt man auch Low Carb. Schönen Abend und tolles Bienenkostüm hast du. LG Betti

      Antworten
  13. Michaela - 7. Februar 2016 19:28

    Ja, das Thema polarisiert. Vor allem bei vielen, die noch nicht so souverän mit der neuen Ernährung umgehen können.
    Es ist anfangs ein ständiges Schwanken zwischen der “alten” und der “neuen” Ernährungsweise. Es dauert, bis man weiß, was der Körper oder die Psyche noch akzeptiert. Bis dahin sind klare Linien sehr hilfreich, das ist nicht schwarz-weiß, sondern ein Anker, der einen sicher durch noch unbekanntes Gewässer führt. Wenn man die Gewässer dann kennt, kann man sich auch des Ankers entledigen, oder ihn nur von Zeit zu Zeit einsetzen. Dann kann man souverän mit sog. Nachbauten umgehen und sich Ausnahmen erlauben.

    Ich kenne Low-Carbler, denen der kleinste Ausrutscher die Hormonwelt so zusammenstaucht, dass sie Tage brauchen, bis der Körper wieder in der Spur ist. Und natürlich gibt es andere, die Ausflüge in die Kohlenhydratwelt locker überstehen.
    Zwischen diesen Welten bewegen sich die Argumente, und jeder kann für sich beanspruchen Recht zu haben. Die Betonung liegt dann auf “für sich” und nicht auf “gültig für alle”.
    Häufig tritt dann der bekannte Spruch in Kraft: “Die stärksten Kritiker der Elche waren einstmals selber welche”. Oder diejenigen, die sich vom Saulus zum Paulus gewandelt haben, legen einen Missionseifer an den Tag, das es einem bange werden kann. Man kann das Phänomen auch bei ehemaligen Rauchern beobachten.

    Ähnlich umstritten wie sog. Nachbauten sind “Cheat-Days”, an denen man sich was gönnt, ein Kohlenhydratbombardement oder was auch immer. Da tut man dann so, als hätte man einen furchtbaren Verzicht erlitten, für den man sich nun belohnen darf. Wem das hilft, sich an eine sinnvolle, gesunde Ernährung zu gewöhnen, mag das tun. Besser sich 6 Tage gut ernähren und sich einen Cheat-Day zu genehmigen als umgekehrt. Allerdings katapultieren sich sehr viele durch den Ausnahmetag wieder in ihre alte Lebensweise und finden den Weg sehr schhwer zurück. Andere bekommen schon durch den Verzehr eines Nachbaus ein schlechtes Gewissen und geraten in Rechtfertigungsnöte.
    Eins ist klar: kein Mensch muss sich dafür rechtfertigen, was und wie er isst.

    Eine Statistik besagt, dass nur 2% der Adipösen es schafft, ohne Hilfsmittel oder Unterstützung von außen abzunehmen und das neue Gewicht dauerhaft zu halten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese 2% sich für einen Weg entschieden haben, der sehr konsequent ist. Vor allem ein Weg, bei dem man nicht hungert, der Körper keinen Mangel leidet, bei dem man keinen Verzicht verspürt, und wo essen als lustvoll empfunden wird. Und auch das Kochen. Ich fürchte, Fast-Food-Liebhaber haben noch viel geringere Chancen als solche, die halbwegs über Kochbasics verfügen. Ob das WW ist,10in2 oder jedwede andere Art der Ernährung: man sollte sich schonmal drauf einstellen, dass Abweichungen vom gewählten Konzept einen wieder zu den anderen 98% bringt.
    Gut: es mag ein paar Ausnahmen geben. Und es gibt ja auch Leute, die im Lotto gewinnen.

    Au weia, das war jetzt aber viel Text. Dran kann man sehen, dass die Thematik ziemlich viele Gedanken freisetzt. In der Reflektion der anderen Beiträge habe ich jetzt für mich nochmal eine feine Klarheit gewonnen, vielen Dank für die Inspirationen.

    Antworten
    1. happycarb - 8. Februar 2016 7:59

      Danke dir für deine Rückmeldung. Es gibt keine pauschale Lösung für jeden. Am Ende müssen Gewohnheiten geändert werden. Und wenn der gelegentliche Verzehr von Low Carb Kuchen dabei hilft, zu den 2 % zu gehören, dann soll das so sein. LG Betti

      Antworten
  14. Irene - 8. Februar 2016 8:58

    @Michaela
    DANKE – du hast das einfach prima ausgedrückt!
    lieben Gruß – Irene

    Antworten
  15. Manuela - 9. Februar 2016 11:47

    Hallo liebe Betti!

    Nun muss ich doch nach dieser regen Thematik – “Nachbauten” meinen Senf dazugeben.
    Jeder hat seine eigene Philosophie was für ihn in Lebensmitteln gesund oder ungesund ist und ich verstehe die Kritik an Nachbauten absolut. ABER..

    Avocado für viele nicht mehr wegzudenken im tägl. Speiseplan. Für andere zu fett,schmeckt nicht.
    Kokosmilch: ebenfalls nicht mehr wegzudenken in der gesunden Ernährung vor allem die mit Laktoseintoleranz zu kämpfen haben. Bei anderen zu hoher Fettgehalt, schmeckt nicht wegen der leichten süße.

    Wenn man sich aber die Inhaltsstoffe ansieht, dann sieht die Sache schon anders aus.
    Stresskiller, schützt vor Herz/Kreislauferkrankungen, viele Vitamine wie Folsäure, Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer und viele Ballaststoffe,… und..und..und

    NACHBAUTEN – sind in unserer ganzen Welt nicht mehr wegzudenken. Das sind „Food-Dummys“, Figurenmodelle , Prototypen, Saatgut eine Form der Saatgutgewinnung durch Landwirte…….

    und was ist eigentlich gesunde Ernährung?

    Jeder kann frei entscheiden, wie er sich ernährt und hat damit grossen Einfluss auf SEINE Gesundheit. Was für den einen stimmt, passt für den anderen nicht oder muss tabu sein- Allergene

    und was ist schon gesund?

    morbide Adipositas? sich ein Magenband zu verpassen?

    Wie groß ist der Einfluss meiner Ernährung auf meine Gesundheit? Faktoren: Gene, Lärm, Stress, Schlafmangel, Tabak, Luftverschmutzung, mangelnde ärztliche Vorsorge und….und….

    Um nun auf deinen Avocado-Schokokuchen zu kommen um den es ja bei den regen Kommentaren ging.
    Er schmeckt super, geht schnell und ich bin wieder einmal glücklich mit Betti`s tollem Rezept.

    Wer mit Stevia, Erythrit, Fasern, Nips und dergleichen zu kämpfen hat soll es lassen.
    Vielen hat es mit diesen Mixturen aus Bettis Zauberküche (so nenne ich dies seit deinem AVATAR) geholfen eine Menge abzunehmen und eine andere Sicht auf Lebensmittel zu bekommen.

    Man kann und soll auch alles kritisch hinterfragen, aber seinen eigenen Zielen nicht im Wege stehen!

    So, nun freue ich mich schon sehr auf das nächste Avocado-Schoko Stück und auf eine Menge weiterer “NACHBAUTEN”.

    Alles Liebe und viele Grüße aus Wien
    Manuela

    Antworten
    1. happycarb - 9. Februar 2016 17:19

      Vielen lieben Dank Manuela. Es geht um die gute Mischung und das, was dauerhaft schmeckt und happy macht. Und jeder muss für sich entscheiden, was er will oder auch nicht will. Jeder schneidet sich die Haare doch auch so, wie er will und wie es zum Typ passt. So müssen wir die Ernährungsweise auch indviduell sehen. Mit oder ohne Kuchen. LG Betti

      Antworten
  16. Birte - 12. Februar 2016 16:57

    Leckerer Kuchen, auch wenn ich wohl eher auf Mandeln wechseln würde. Haselnüsse sind einfach nicht meins. Sind eigentlich diese Kakaofasern genauso stark im Geschmack wie Kakaopulver?

    Antworten
    1. happycarb - 12. Februar 2016 17:17

      Huhu Birte, nein die Kakaofasern schmecken milder. Ich finde fast karamellig. Gibt aber auch wegen der Ballaststoffe mehr Volummen als Kakaopulver. LG Betti

      Antworten
  17. Genussspecht.net - 15. Februar 2016 12:58

    Liebe Betti!

    Ich will auf das kindische “Nachbauten”-Thema gar nicht eingehen, du hast in deinem Artikel dazu ohnehin schon alles Nötige gesagt. Wer sich das Essen mit strengen Regeln vermiesen will, soll halt. Dann sind die Krankenhäuser statt mit Adipösen eben mit Personen voll, die an Orthorexia Nervosa erkrankt sind. That’s life, aber lass dir deinen Genuss davon nicht mies machen.

    Viel wichtiger finde ich, deinen Kuchen zu kommentieren, der sieht nämlich verdammt lecker aus! 🙂
    Eine Frage zu den Kakaofasern, die sind ja auch leider wieder nur in dem Shop zu bekommen, der so teure Versandkosten nach Österreich hat. Findest du, die zahlen sich wirklich aus? Von den Kartoffelfasern beispielsweise zeigst du dich ja schwer begeistert. Ist das Kakaopulver in diesem Rezept ein wirklich adäquater Ersatz, was meinst du? Wofür nimmst du die Kakaofasern denn sonst noch so?

    Danke für die superlecker Anregung. Ich freu mich total drauf, das nachzubasteln (nachzubauen höhö).

    Herzlich
    Katharina

    Antworten
    1. happycarb - 16. Februar 2016 8:39

      Hallo liebe Katharina, du kannst ohne Probleme auch Kakaopulver verwenden. Ich selbst bin mit den Kakaofasern noch in der Testphase und mag die bisher gerne. Machen in Teigen eine tolle fluffige Konsistenz und bringen ein fast karamelliges Aroma in den Kuchen. Neulich habe ich für mein Buch einen Milky-Way-Cake gebacken und der war schon echt lecker. Auch eine tolle schnelle Schokocreme lässt sich gut zaubern und durch die Fasern hat die eine Stabilität, die ich demnächst mal in einer Schokosahne-Torte testen werde. Extra für den Kuchen hier, würde ich die mir nicht bestellen, aber wenn du eh mal in dem Shop bestellst, dann lohnt der Kauf. Viel Spaß beim Nachbasteln. LG Betti

      Antworten
  18. Nicole - 16. Februar 2016 9:41

    Du meine Güte, wie genial ist dieser Kuchen bitte?! Ich MUSS den ausprobieren *yammy

    Antworten
    1. happycarb - 16. Februar 2016 10:15

      Viel Spaß dabei. LG Betti

      Antworten

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