Gänsekeulen aus dem Römertopf

Fleisch

Gänsekeulen aus dem Römertopf

Es geht doch nichts über eine gute Soße zu einer leckeren Gänsekeule…

2 Portionen

2 schöne Gänsekeulen

1/2 Stange Lauch in Ringe geschnitten
1 Karotte in Stücke geschnitten
1/2 Boskop-Apfel
100 g Sellerie in Stücke geschnitten
1 Zwiebel in Ringe geschnitten
1 Zehe Knoblauch gehackt
1 EL Thymian getrocknet
1 EL Majoran getrocknet
2 EL Tomatenmark einfach konzentriert
200 ml Gemüsebrühe
100 ml trockener Rotwein
125 ml Sahne und Milch gemischt
Salz und Pfeffer

Das Gemüse, mit dem Tomatenmark, den Kräutern und der Gemüsebrühe in den Römertopf geben. Die Gänsekeule darauf legen und salzen und pfeffern. Den Deckel des Römertopf schließen und den Römertopf in den kalten Backofen stellen. Für 3 Stunden bei 150 Grad Ober- und Unterhitze garen lassen.

Nach den 3 Stunden den Römertopf herausholen und die Gänsekeulen auf dem Rost zurück in den Backofen schieben und bei 185 Grad noch 15 Minuten knusprig werden lassen.

Das Gänsefett im Römertopf abschöpfen und das gegarte Gemüse mit dem Garsud in einen Topf geben. Den Rotwein dazu gießen und gut durchpürieren. Das Sahne/Milch-Gemisch zufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Gänsekeule aus dem Ofen holen und mit der Soße anrichten. Wir hatten Röstkürbisstücke als Beilage, die ich ganz schlicht mit Salz und Pfeffer gewürzt in einer Auflaufform einfach später mit in den Backofen gestellt habe.

Dazu passen ebenfalls perfekt der Apfel-Himbeer-Rotkohl und die leckeren Butter-Spätzle. Oder wie wäre es mit den Low Carb Kartoffelklößen. Ich mache dir die Auswahl zu Weihnachten echt schwer.

Guten Appetit

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4 Kommentare zu “Gänsekeulen aus dem Römertopf”
  1. Genussspecht.net - 27. November 2015 9:35

    Mmmhm, super Betti, ich liebe Gänsekeulen. Meine mach ich auch immer gern als Schmortopf. Dieses Jahr hab ich noch gar keine gemacht, weil ich immer nur blöde ungarische oder französische Gänse hätte kaufen können, und bei den Haltungsbedingungen verzichte ich. Ich glaube, ich muss mir jetzt mal wochentags eine Stunde frei nehmen und zum Wochenmarkt gehen, da krieg ich einheimische Gänsekeulen. 🙂

    Eine Frage, wässerst du deinen Römertopf eigentlich nie vor Zubereitung?

    Liebe Grüße
    Katharina

    Antworten
    1. happycarb - 27. November 2015 10:53

      Hallo liebe Katharina, ich hatte Glück und habe auf dem Markt schöne Gänsekeulen bekommen und konnte da nicht widerstehen. Einmal im Jahr muss Gänsekeule sein. Und dann am liebsten aus dem Römertopf. Der untere Teil meines Römertopfs ist lasiert, und das wässern des Deckels spare ich mir gerne. Zumindest wenn sowieso genug Flüssigkeit im Topf drin ist. Bisher hat das immer gut funktioniert.
      Ganz liebe Grüße Betti

      Antworten
  2. Bella - 27. November 2015 10:33

    Liebe Betty, ich komme garnicht mit dem Nachkochen hinterher, das ist ja Wahnsinn, in welcher Geschwindigkeit Du hier Rezepte veröffentlichst.
    Ich habe gerade eben endlich mal die Zwiebel-Schmand-Küchllein gemacht. Hammerlecker!!!

    Ich habe aber eine Frage zu den Gänsekeulen. Ist Gans nicht unheimlich fett und hat deshalb auch “tierisch” viele Kalorien? Kannst Du Gans zum Abnehmen empfehlen, oder sollte man dann lieber Pute oder Truthahn nehmen? Weil man ja leider auch mit Low-Carb zunehmen kann, jedenfalls wenn man Deine leckeren Rezepte für drei oder vier Personen kocht und dann alles alleine aufisst… Hihi…

    Viele Grüße Bella

    Antworten
    1. happycarb - 27. November 2015 10:50

      Hallo Bella, ich wollte die Rezepte Richtung Weihnachten jetzt so langsam online haben, damit die Leser ihr Weihnachtsessen planen können. Gänsekeule ist sicher keine Abnehmkost! Aber ich esse einmal im Jahr Gänsekeule und da nehme ich auch in Kauf, dass die Kalorienzufuhr an dem Tag etwas höher ist. Dazu muss man sagen, ist das Fett nach der Garzeit aus der Keule raus und schwimmt auf dem Garsud. Dieses Fett schöpfe ich ab und verwende nur einen Bruchteil davon zum Anbraten für die Soßenbasis. Somit wird das ganze auch wieder kalorienmäßig passender.
      Aber Gänsekeule ist keine Alltagskost. Könnte ich mir aber auch nicht leisten.
      Freut mich sehr, dass dir meine Sachen gefallen. Viel Spaß weiterhin beim Nachkochen.
      Liebe Grüße Betti

      Antworten

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